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Glück im Pokal, Hammerlos im Europacup

DVV-Pokal: Glück im Pokal, Hammerlos im Europacup

16.06.2017 • DVV-Pokal • Autor: Jan Wüntscher 663 Ansichten

Gleich zwei Mal waren die Erstligavolleyballer der United Volleys in dieser Woche auf die Gunst der Glücksgöttin angewiesen – Das Arbeitszeugnis für Fortuna fällt danach zwiespältig aus. Zufrieden sein konnte Geschäftsführer Henning Wegter nach der Auslosung im DVV-Pokal, die im Rahmen der Bundesligaversammlung im brandenburgischen Zeuthen stattfand. Hier gehört das Rhein-Main-Erfolgsteam zu jenen Mannschaften, die im Achtelfinale am 8. November zunächst auswärts gegen einen Qualifikanten aus dem Kreis der Regionalpokal-Sieger ran müssen. Im Vorjahr ging es gleich zum Auftakt gegen Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys. Im Vergleich dazu sind die Chancen auf den Einzug in die nächste Runde und das Fernziel Finale in der Mannheimer SAP Arena diesmal ungleich höher.

Glück im Pokal, Hammerlos im Europacup - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

In der vergangenen Saison konnten Cheftrainer Michael Warm und seine United bis zum Halbfinale gegen Tours jubeln, diesmal geht es im CEV Cup gleich zum Auftakt gegen ein französisches Top-Team (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Allerdings warten unter den potenziellen Herausforderern aus Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen gleich mehrere ambitionierte Zweitligisten auf den Pokal-Halbfinalisten von 2015/16, die Michael Warm und seinen Männern mit Sicherheit das Leben so schwer wie möglich machen wollen. Im europäischen CEV Cup dürfte der Cheftrainer hingegen von vornherein keine Schwierigkeiten haben, seinem verjüngten Kader klarzumachen, welches Kaliber dort auf den Sensations-Halbfinalteilnehmer der Vorsaison wartet. Mit Montpellier Volley UC haben die Uniteds einen Kontrahenten aus der starken französischen Ligue A erwischt. Das Hinspiel in der Runde der besten 32 wird Anfang Dezember in Südfrankreich ausgetragen, die Entscheidung fällt dann am 19., 20. oder 21. Dezember im Rhein-Main-Gebiet.

Düren erst im Halbfinale, Belgorod und Rzeszow im Endspiel möglich

In der zurückliegenden Spielzeit zählte Montpellier, 1990/91 Arbeitgeber des deutschen „Mister Volleyball“ Burkhard Sude, zu den dominierenden Teams der französischen Eliteliga. Nach der Hauptrunde belegte man Platz zwei, deutlich vor dem späteren Europacupsieger Tours, an dem die United Volleys in der Runde der besten Vier gescheitert waren. In den Playoffs konnte sich die Mannschaft etwas überraschend nicht gegen Nizza durchsetzen, umso größer sind jetzt die Ambitionen für den europäischen Wettbewerb. So wurde bereits der brasilianischen Routinier Thiago verpflichtet, der schon italienischer Meister mit Modena wurde. Der neue 2,03-m-Zuspieler Kevin Kaba konnte 2016 mit Paris Volley ebenfalls den Titelgewinn feiern. „Das ist wirklich ein Hammerlos, viel schwerer hätten wir es nicht treffen können“, stellt Michael Warm fest.

Auch danach warten ordentliche Brocken auf die Hessen, wenngleich die beiden größten Namen, Rzeszow/Polen und Belgorod/Russland erst im Endspiel möglich wären. Beide gehörten in den zurückliegenden Jahren eher zu den Finalrunden-Teilnehmern in der Champions League. Schaffen es die Uniteds tatsächlich, Montpellier zu bezwingen, wartet im Achtelfinale entweder Loimaa/Finnland, Tel Aviv/Israel oder Soligorsk/Weißrussland. Im Viertelfinale ist das italienische Topteam Verona, im Semifinale Ankara aus der finanzkräftigen türkischen Liga denkbar. Erst dann könnte es auch zum Aufeinandertreffen mit dem deutschen Mitbewerber SWD Powervolleys Düren kommen. „Es ist wichtig, dass diesmal wieder zwei Vertreter aus der Bundesliga dabei sind. Nachdem wir im Vorjahr ordentlich Punkte für Deutschland in der CEV-Wertung sammeln konnten, erhöht das die Chancen weiter“, freut sich Trainer Warm.

 

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