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Klar auf Finalrunden-Kurs

DVV: Klar auf Finalrunden-Kurs

05.06.2017 • DVV • Autor: DVV 514 Ansichten

Die DVV-Männer haben das World League-Heimspiel in der Frankfurter FRAPORT Arena mit der Optimal-Ausbeute von neun Punkten abgeschlossen und liegen somit klar auf Finalrundenkurs. Im abschließenden Spiel gewann die Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani vor 1.617 Zuschauern 3:1 (25-15, 25-19, 22-25, 25-14) gegen Venezuela. Punktbeste deutsche Spieler waren Christian Fromm (14), Simon Hirsch (13) und Tobias Krick (12). Vom 9.-11. Juni folgt das zweite Vorrunden-Turnier, dann in Linz/AUT, wo die DVV-Männer auf Österreich, Spanien und Mexiko treffen. Im Spiel zuvor hatte Österreich 3:1 gegen Kasachstan gewonnen.

Starke Aufschläge sorgen für Druck

Bundestrainer Andrea Giani setzte zum dritten Mal in Folge auf die Startaufstellung mit Jan Zimmermann, Simon Hirsch , Christian Fromm , Ruben Schott, Tim Broshog , Tobias Krick und Julian Zenger. Und die legte los wie die Feuerwehr! Krick setzte den venezolanischen Annahmeriegel mit Sprung-Flatteraufschlägen unter Druck, die Punktchancen wurden konsequent von Hirsch und Fromm verwertet (6-1). Auch in der Folge dominierte die deutsche Mannschaft die Partie, war sowohl am Netz als auch in Annahme und Abwehr besser (12-6). Zwar verkürzten die Südamerikaner danach durch gute Aufschläge und ein verbessertes Blockspiel etwas, doch Hirsch per Aufschlag und Schott per Angriff stellten wieder klare Verhältnisse her (17-11). Hirsch „drückte“ mit dem Aufschlag weiter mächtig auf die Tube, die DVV-Männer setzten sich weiter ab (23-12). Hirsch, mit sieben Zählern punktbester Akteur des ersten Satzes, verwandelte den zweiten Satzball per Hinterfeldangriff zur souveränen Satzführung.

Für Giani gab es keinen Grund zu wechseln, und sein Team trat weiter druckvoll auf. Dabei waren es immer wieder die Sprungaufschläge von Hirsch/Fromm bzw. die Flatteraufschläge von Broshog, die für Probleme auf venezolanischer Seite sorgten (11-5). Die Gäste waren immer gefährlich, wenn es schnell durch die Mitte ging, dies passierte aufgrund der Annahmeprobleme jedoch zu selten (16-10). Spektakulär ging es danach weiter, die Teams lieferten sich lange, umkämpfte Ballwechsel, meistens jubelten aber die deutschen Spieler. Krick blockte sein Team zum 22-17 und erneut war es Hirsch, der den letzten Punkt machte. In diesem Satz war vor allem auf den deutschen Mittelblock mit Broshog/Krick Verlass, die eine 100%ige Quote hatten (7 Punkte).

Umkämpfter begann der dritte Satz, weil die Gäste mehr Risiko im Aufschlag gingen und damit Erfolg hatten (9-11). Das deutsche Team hielt dagegen, doch die Aufschläge brachten nicht mehr die Wirkung wie in den Sätzen zuvor. Als Schott am Einerblock scheiterte, hieß es 13-16. Krick verkürzte per Block auf einen Zähler (15-16), dann punkteten die Gäste wieder doppelt (15-18). Die DVV-Männer ließen Punktchancen liegen und liefen somit weiter dem Rückstand hinterher (21-23). Das blieb bis zum Ende so und als Fromm verzog, war der Satz weg.

Moritz Reichert, der bereit Ende des dritten Satzes eingewechselt worden war, blieb für Schott auf dem Feld. Und das deutsche Team zeigte wieder die Tugenden der ersten zwei Sätze: Druck im Aufschlag und gute Block-Abwehr, die hohe 8:3-Führung war die Folge. Daniel Malescha (für Hirsch) kam in die Partie, nachdem die Gäste wieder etwas herankamen (12-9). Bei der zweiten technischen Auszeit war der alte Fünf-Punkte-Abstand wieder hergestellt, da der Gastgeber mit Fromm doppelt punktete (16-11). Reichert machte mit seinen Sprungaufschlägen mächtig Druck und bereitete zahlreiche Folge-Punkte vor (20-12). Fromm brachte per Block den 23. Punkt, Malescha per Aufschlag den 24. Punkt (24-14). Der Diagonalspieler war es auch, der die Partie beendete.

Stimmen zum Spiel

Andrea Giani: „Das war ein schwieriges Spiel, weil sich Venezuela gut präsentiert hat. Aber genau solche Spiele benötigt meine Mannschaft, um sich zu entwickeln.“

Jan Zimmermann: „Wir haben in den ersten zwei Sätzen gut aufgeschlagen. Im dritten Satz haben wir nachgelassen, vor allem im Aufschlag-Level. Im vierten Satz geben wir wieder Gas und haben gezeigt, dass wir besser sind. Wir haben neun Punkte geholt, deshalb können wir uns nicht beschweren. Es fehlt noch ein wenig der Rhythmus, aber das kommt step by step. Wir wollen ins Finale, daran wollen wir nächste Woche arbeiten.“

Christian Fromm : „Ich bin froh, dass wir wieder drei Punkte geholt haben, es war ein wichtiger Sieg. Ärgerlich war nur der dritte Satz, den wir aufgrund von Unkonzentriertheiten verloren haben, das darf uns auch nicht mit diesem jungen Team nicht passieren. Es macht Spaß mit den Jungs, aber natürlich müssen wir noch arbeiten.“

Moritz Reichert: „Wir haben gesehen, dass wir etwas konstanter gespielt haben als gegen Österreich. Nur im dritten Satz hatten wir einen kleinen Hänger. Ich war ganz zufrieden mit meiner Leistung und mit der der Mannschaft, es war natürlich vorteilhaft für mich, dass ich mich in der Halle gut auskenne und mich gut orientieren kann.“

Modus

Die DVV-Männer sind eines von zwölf Teams, die an der World League Gruppe drei teilnehmen. Alle Teams spielen zwei Vorrunden-Turniere, die drei Bestplatzierten der Gesamttabelle ermitteln mit Gastgeber Mexiko am 17./18. Juni in Léon den Sieger und Aufsteiger in die World League Gruppe zwei.

Der deutsche 14-er Kader in Frankfurt: Moritz Reichert, Jan Zimmermann, Tobias Krick, Georg Escher (United Volleys Rhein-Main), Julian Zenger, Daniel Malescha (VfB Friedrichshafen), Ruben Schott, Egor Bogachev (BR Volleys), Christian Fromm , Simon Hirsch (Monza/ITA), Adam Kocian (SVG Lüneburg), Tim Broshog (SWD powervolleys Düren), Anton Brehme (VC Olympia Berlin), Moritz Karlitzek (TV Rottenburg)

Der Spielplan in Frankfurt

02.06.: AUT - VEN 3:0 KAZ - GER 0:3
03.06.: KAZ - VEN 1:3 AUT - GER 1:3
04.06.: AUT - KAZ 3:1 GER - VEN 3:1

 

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