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SG Rodheim verlässt Dritte Liga

Dritte Liga: SG Rodheim verlässt Dritte Liga

12.05.2017 • Dritte Liga • Autor: Marcel Kopperschmidt 368 Ansichten

Die Würfel sind gefallen. Die Piraten der SG Rodheim ziehen sich aus der Dritten Liga Süd zurück, wollen sich eine Etage tiefer neu erfinden und für die Zukunft wappnen. Das gab die Vereinsführung am Donnerstag bekannt.

"Wir haben vor fünf Jahren das Abenteuer Dritte Liga angenommen und in den vergangenen Spielzeiten mit einem wenig veränderten Kader nach Ab- den direkten Wiederaufstieg geschafft. Der Schritt für unsere jungen Talente in der dritthöchsten Volleyballiga zu bestehen ist noch zu groß. So mussten wir die Entscheidung treffen, dass dies aus perspektivischer Sicht langfristig in unserer Region möglich ist, aber momentan wenig Sinn macht", teilte der Absteilungsvorstand auf einer Sitzung am Donnerstag mit.

Und auch wenn in den vergangenen Monaten vieles auf diesen Schritt hindeutete, die Entscheidung ist dennoch ein Schock für viele Volleyball-Fans in und um Rodheim, denn lang "sagte das Herz ja, der Verstand sagte aber nein“, fasst Abteilungsleiterin Anna Wacker zusammen.

Mehr Kilometer – mehr Stress. Mit dem Aufsteig des USC Konstanz kommt eine vierte Auswärtsfahrt (Mimmenhausen, Radolfzell, Friedrichshafen) an den Bodensee hinzu. Zudem fehlt den Rodheimern nach dem Abgang von Torsten Spiller ein Trainer. Dann wurde das Orga-Team noch einmal kleiner – zu viel Arbeit wäre auf wenigen Schultern verteilt gewesen.
Durch den Start in der Regionalliga erhoffen sich die Spieler mehr Spaß und eine bessere Umgebung, um eine Perspektive für die Zukunft zu bekommen. „Die Gefahr ist sehr gering, dass wir eine zum Abstieg verurteilte Mannschaft haben“, sagt Robert Stodtmeister.

Bei allen Überlegungen spielte jedoch das Thema Geld keine Rolle, betont der Volleyball-Kassenwart Stefan Kann. Der Etat soll auch in der Regionalliga erhalten bleiben. „Wenn wir etwas Neues aufbauen wollen, ist ein ähnlicher Etat denkbar“, sagt Kann.

Trainer Torsten Spiller und der Gießener Patrick Milling werden die SGR verlassen. Andreas Zander eine sportliche, Thomas Lingenau eine väterliche Auszeit nehmen und Tim Breitenfelder ein Auslandsemester absolvieren. Fragezeichen stehen noch hinter Levi Flott und Johannes Voeske. „Mit den beiden Fragezeichen sind es neun Spieler“, sagt Stodtmeister. „13, 14 können es sein, es sind also noch Plätze frei. „In der Regionalliga ist es leichter, junge Spieler unter routinierte Herren einzubauen.“, sagt Stodtmeister, der noch an zwei weiteren Talenten dran ist.
Rodheim hat es sich nicht einfach gemacht. „Ich werde sicherlich noch ein wenig daran knabbern müssen“, sagt SGR Urgestein Alexander Schuld, „aber gerade die letzten Gespräche haben neue Perspektiven aufgezeigt, und insofern sind die Tränen versiegt. Der Blick geht nach vorn.“

 

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