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SWD powervolleys Düren: Vertrag mit Tiilikainen aufgelöst

Bundesligen: SWD powervolleys Düren: Vertrag mit Tiilikainen aufgelöst

04.05.2017 • Bundesligen • Autor: SWD powervolleys Düren 553 Ansichten

Die Wege trennen sich überraschend früh: Trainer Tommi Tiilikainen verlässt den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys. Der erst vor zwei Monaten geschlossene neue Vertrag für die nächsten beiden Jahre wird in beidseitigem Einverständnis aufgelöst. „Ich habe eine Chance bekommen, die sich mir vielleicht nur einmal im Leben bietet“, begründet Tiilikainen seine Entscheidung. Der finnische Trainer, mit dem die SWD powervolleys in der abgelaufenen Saison den Gewinn der Bronzemedaille feiern konnten, wechselt nach Japan.

SWD powervolleys Düren: Vertrag mit Tiilikainen aufgelöst - Foto: SWD Powervolleys

Legt sein Amt als Trainer in Düren nieder: Tommi Tiilikainen (Foto: SWD Powervolleys)

Für die Dürener Planungen bedeutet das einen Rückschlag. Denn eigentlich war die Trainerfrage für die nächsten zwei Jahre geklärt, Tiilikainen war einer der Grundpfeiler, auf die das neue Team aufgebaut werden sollte. „Wir haben in langen Gesprächen versucht, Tommi davon zu überzeugen, dass er bleibt. Leider ist uns das nicht gelungen“, sagt Gesellschafter Erich Peterhoff. Schließlich hätten die Verantwortlichen eingelenkt und sich bereit erklärt, den Vertrag aufzulösen. Über die Konditionen der Vertragsauflösung bewahren beide Seiten Stillschweigen.

„Uns ereilt damit wieder unser Schicksal, nämlich dass wir ein Sprungbrett sind. Wer in einem Verein wie Düren gute Arbeit leistet, der wird auch für größere Klubs interessant“, erklärt Geschäftsführer Rüdiger Hein. Mit Spielern sei das schon häufiger passiert, mit einem Trainer allerdings zum ersten Mal. „Tommi hat uns zu verstehen gegeben, dass er die Chance, in Japan als Trainer zu arbeiten, unbedingt nutzen will. Wir hätten darauf bestehen können, dass er seinen Vertrag erfüllt. Letztlich haben wir uns aber entschieden, dass wir ihm nicht im Weg stehen wollen, wenn er seinen Traum erfüllt“, sagt Hein.

Genau das sei das Arbeiten in Japan schon seit vielen Jahren für ihn gewesen, betont Tiilikainen. „Ich habe mich nicht gegen Düren entschieden, sondern dafür, diese für mich einmalige Chance zu nutzen“, sagt der scheidende Trainer. Die Arbeit mit den SWD powervolleys sei aus seiner Sicht positiv verlaufen, das Team habe sich seit dem vergangenen Sommer stark entwickelt und sei nicht weit davon entfernt gewesen, mehr zu erreichen als das Halbfinale. „Düren war für mich ein sehr guter Ort. Deswegen habe mich auch früh dazu entschieden, meinen Vertrag hier frühzeitig zu verlängern. Trotzdem konnte ich nicht nein sagen, als danach das Angebot aus Japan kam.“

Das gute Verhältnis zu den Verantwortlichen im Klub habe es ihm möglich gemacht, seinen Standpunkt in langen und intensiven Gesprächen klar zu machen. „Wir haben die Karten auf den Tisch gelegt und versucht, herauszufinden, was für alle das Beste ist“, sagt Tiilikainen. „Das ist uns gelungen.“ Schon Ende Mai reist Tiilikainen ab, um seine Arbeit in Japan zu beginnen. Den Namen seines neuen Teams teilt er noch nicht mit.

„Ich bin den Leuten in Düren sehr dankbar dafür, dass sie mir die Chance gegeben haben, dieses Team anzuführen und dabei zu helfen, es zu entwickeln. Ich hoffe, dass sie in Düren nicht damit aufhören, große Träume zu haben. Denn nur dann kann man große Ziele erreichen.“ Einen besonderen Dank richtet Tommi Tiilikainen an alle, denen das Thema Volleyball in Düren am Herzen liegt. „Ich nehme viele gute Erinnerungen mit an all die Menschen, die im Hintergrund geholfen haben, an die Fans, die uns bei jedem Auswärtsspiel unterstützt haben. Nicht nur deswegen ist mir diese Entscheidung sehr schwer gefallen. Aber ich konnte sie nicht anders fällen.“

Die SWD powervolleys Düren sind damit ab sofort und unerwartet auf Trainersuche. „Wir haben Verständnis für Tommis Anliegen und haben deswegen auch zugestimmt. Allerdings stellt uns die neue Situation vor ein neues Problem“, erklärt der sportliche Leiter Goswin Caro. Das besteht in der Tatsache, dass in der wichtigsten Phase der Kaderplanung für die kommende Saison ein Kapitel neu aufgeschlagen werden muss, das schon abgeschlossen war: die Trainersuche. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Lösung finden“, sagt Caro. Die Gespräche mit möglichen Spielern für die neue Saison laufen unterdessen wie geplant weiter. Der neue Trainer soll hier so schnell wie möglich eingebunden werden.

 

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