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Die deutschen Stars im Ausland

DVV: Die deutschen Stars im Ausland

05.04.2017 • DVV • Autor: DVV 435 Ansichten

Wie schlagen sich die über 20 deutsche Spielerinnen und Spieler in der Saison 2016/17 in den ausländischen Top-Ligen? Wir geben in unregelmäßigen Abständen Auskunft über die DVV-Stars im Ausland.

Italien

Denys Kaliberda tanzt mit seinem Verein Civitanova weiterhin auf zwei Hochzeiten, beide Male ist Modena "zu Gast": Zum einen in der zweiten Ko-Runde der Champions League, wenn am 5. April das Hinspiel in Modena steigt, zum anderen im Halbfinale um die italienische Meisterschaft. Dort steht es in der Best of Five-Serie 1:1, der dritte Vergleich steigt am 9. April, dann in Civitanova.
Um Platz fünf und einen Start im europäischen Challenge Cup 2017/18 geht es für Christian Fromm und Simon Hirsch mit ihrem Klub Monza. Alle Klubs, die im Viertelfinale gescheitert waren bzw. die Playoffs gar nicht erreicht hatten, spielen um den begehrten Platz, am 22./23. April findet das Final Four statt. Bis dahin fehlen Fromm und Hirsch noch zwei Siege, denn in der Viertelfinalserie gegen Molfetta steht es 1:1. Fromm sagt: "Wir wollen absolut Fünfter werden, auch weil wir das Potenzial haben. Natürlich ist es schön, dem Verein einen Platz in einem europäischen Pokal zu ermöglichen und fit zur Natio zu kommen, allerdings hätte ich auch nichts dagegen gehabt es wie Georg (Grozer) zu machen (spielt aktuell in Katar, s.u.), oder mich in Schwerin fit zu halten und mit Urlaub zu verbinden."

Christian Fromm , Simon Hirsch (Volley Monza)
Denis Kaliberda (Cucine Lube Civitanova)

Tschechische Republik

Nach dem mit 2:3 verlorenen Pokalfinale kann es für Prostejov mit Laura Emonts und Mareike Hindriksen nur darum gehen, den Meistertitel zu verteidigen. Dazu ist das Team auf dem besten Weg, in der Viertelfinalserie (Best of Five) fehlt nach zwei 3:0-Siegen gegen Prerov noch ein Erfolg, um in das Halbfinale einzuziehen.

Mareike Hindriksen, Laura Emonts (Agel Prostejov)

Frankreich

Philipp Collin kann etwas Großes in dieser Saison schaffen: Denn sein Klub Tours steht nach den Siegen gegen die United Volleys Rhein-Main im Finale des europäischen CEV Cups, wo mit Top-Favorit Trento/ITA ein ganz großes Kaliber (12. u. 15. April) wartet. Zudem peilt das französische Top-Team die Meisterschaft an, allerdings müssen nach dem gestrigen 1:3 im Heimspiel gegen Toulouse (Collin mit 12 Punkten) die nächsten beiden Partien gewonnen werden, um in das Halbfinale einzuziehen. (Best of Three).
Béziers Volley mit Lena Möllers und Berit Kauffeldt können die an sich starke Saison, die bislang dennoch mit zwei großen Enttäuschungen endete, noch krönen. Kann der Normalrunden-Dritte Béziers den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen? Im Pokalfinale verlor das favorisierte Team um das DVV-Duo in fünf Sätzen gegen Venelles, im Europapokal (CEV Cup) schied das Team etwas überraschend gegen ein ungarisches Team aus. Nun also die Meisterschaft, die mit dem Viertelfinale am 8. April in die "heiße" Phase geht. Gegner ist dann der letztjährige Sensationsmeister St. Raphael.
Rennes Volley mit Björn Höhne strebt weiterhin den Aufstieg in die erste Liga an. Der direkte Aufstieg als Meister misslang, nun soll es im zweiten Anlauf über die Playoffs gelingen. Gegner im Viertelfinale (Best of Three) ist Orange.

Philipp Collin (Tours VB)
Björn Höhne (Rennes)
Lena Möllers , Berit Kauffeldt (Béziers Volley)

Katar

Georg Grozer ist nach seinem gelungenen China-Abenteuer und der Meisterschaft nach Katar übergesiedelt. Dort spielt er für Al Arabi an der Seite von Tayler Sander (USA), der in China noch Finalgegner war. Den nächsten Titel hat der "Hammerschorsch" auch vor Augen, das Halbfinale im Katar-Cup gegen El Jaish (mit Schanghai-Mitspieler Conte/ARG und Jarosz/POL) wurde 3:1 und 3:1 gewonnen. Im Finale am 8. April wartet nun der Sieger aus der Begegnung Al Rayyan vs. Police. Nach dem Cup findet noch der Emir Cup statt, anschließend genießt Grozer ein paar freie Tage, ehe er im Mai zur Nationalmannschaft stößt.

Georg Grozer (Al Arabi)

Österreich

Platz drei ist das Ziel von Libero Leonhard Tille und sein Waldviertel Volleyball Team. Nachdem die Halbfinalserie gegen das Top-Team Innsbruck 0:3 (0-3, 0-3, 1-3) verloren ging, soll wenigstens Bronze geholt werden. Allerdings ging die erste Partie gegen Graz vor eigenem Publikum 2:3 verloren, sodass nun ein Auswärtserfolg (8. April) her muss, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.

Leonhard Tille (Waldviertel Volleyball Team)

Polen

Ein DVV-Quintett steht im Halbfinale um die polnische Meisterschaft. Jochen Schöps (Rzeszow), Lukas Kampa , Sebastian Schwarz , Salvador Hidalgo (Wegiel) und Heike Beier (Lodz) haben es nach einer Kräfte zehrenden Normalrunde unter die ersten vier Teams geschafft und spielen nun um den Titel. Rzeszow trifft auf Belchatow (9. u. 12. April, Wegiel auf Kedzierzyn-Kozle (7. u. 12. April). Für Kampa ein absoluter Erfolg: "Die Stimmung ist natürlich super bei uns. Es war das Saisonziel von uns, aber es war ein großer Kampf. In Polen gab es wahrscheinlich nicht so viele, die uns auf der Rechnung hatten, aber wir haben immer an uns geglaubt. Wir sind im Halbfinale nicht Favorit, Kedzierzyn hat die Liga am Ende doch dominiert. Aber durch den Modus mit Hin- und Rückspiel und möglichem "golden set" ist viel möglich." Gleiches gilt natürlich für Schöps, der zuletzt mit starken Leistungen auftrumpfte, u.a. mit 13 Punkten und 65%-Angriffsquote beim 3:0-Sieg im letzten Normalrundenspiel gegen Tabellenführer Kedzierzyn, und dies auch im Duell mit Belchatow tun will. Wie in Italien spielen die anderen Teams um die Platzierung und den Start im Challenge Cup. Marcus Böhme und Lubin treffen auf Olsztyn (7. u. 12. April).

Heike Beier strebt mit Lodz das Finale an, wo höchstwahrscheinlich Top-Favorit Police wartet (führt 1:0 im anderen Halbfinale gegen Rzeszow). Lodz führt nach dem gestrigen 3:1 (13 Punkte durch Beier) 1:0 in der Serie, die nach dem gleichen Muster läuft wie bei den Männern, d.h. im Rückspiel am 10. April würden zwei Sätze reichen.
Kathleen Weiß und Dabrowa Gornicza fehlen nach dem 3:0-Hinspielsieg gegen Commercecon Lodz noch zwei Sätze, um Platz fünf zu erreichen. Einen klaren Sieg benötigen Bielsko-Biala und Zuspielerin Magdalena Gryka, um die Saison auf Platz sieben zu beenden. Das Hinspiel ging knapp 2:3 in Torun verloren.

Jochen Schöps (Asseco Resovia Rzeszow)
Lukas Kampa , Salvador Hidalgo, Sebastian Schwarz (Wegiel)
Marcus Böhme (Cuprum Lubin)
Magdalena Gryka (Bielsko-Biala)
Heike Beier (Budowlani Lodz)
Kathleen Weiß (MKS Dabrowa Gornicza)

Türkei/Griechenland

Von Berufs wegen schwebt Saskia Hippe des Öfteren, wenn sie zu einem Schmetterball abhebt. Aktuell ist sie aber mit ihrem Klub Piräus in einem Dauerschwebezustand, weil die Saison bislang perfekt läuft. Nach dem Sieg im griechischen Pokal steht Piräus sensationell im Finale des europäischen Challenge Cups, im "golden set" wurde Favorit Krasnoyarsk/RUS bezwungen: "Es ist war echt unglaublich! Ich bin megafroh und stolz. Wir haben immer weiter gekämpft und an uns geglaubt. Ich habe schon oft in dieser Saison gesagt, dass wir manchmal nicht gut spielen, aber wenn es wirklich drauf ankommt, sind wir da! Das haben wir einmal mehr unter Beweis gestellt. Jetzt geht's gegen Bursa und ich bin gespannt! Im Finale ist alles möglich!", sprudelt es aus Hippe heraus. Und natürlich ist Piräus auch noch in der Meisterschaft vertreten, am 8. April steigt das erste Halbfinale, Gegner ist Santorini. Hippe: "Santorini hatte zwar eine durchwachsene Saison, ist aber definitiv nicht zu unterschätzen. Es ist schwierig, von so einem Erfolgserlebnis zu einem "Muss-Sieg" zurückzukehren, und Santorini hat uns in der Normalrunde auch die einzige Niederlage beigebracht. Aber dennoch: Wenn wir konzentriert sind und normal spielen, sollten wir sie schlagen. Unser Ziel ist kein anderes, als Meister zu werden." Im anderen Halbfinale trifft Jana-Franziska Poll mit Panathinaikos Athen bereits am 5. April auf Pannaxiakos - die Semifinals werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen.
Den Traum vom Aufstieg in die erste türkische Liga konnte sich Lisa Izquierdo mit ihrem Klub Anakent nicht verwirklichen. Anakent wurde in der entscheidenden Runde der vier besten Zweitliga-Teams Vierter, Izquierdo konnte ihrem Team nicht so helfen wie gewohnt. Die Außenangreiferin hatte sich bereits am 15. Januar einen Anriss des Syndesmosebandes zugezogen und biss in der Finalrunde dennoch auf die Zähne. "Das hat mir leider nicht so gut getan", so die ehemalige Dresdnerin.

Lisa Izquierdo (Samsun Anakent)
Saskia Hippe (Olympiakos Piräus)
Jana-Franziska Poll (Panathinaikos Athen)

 

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