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CVM bleibt 2017/2018 in der Zweiten

2. Bundesligen: CVM bleibt 2017/2018 in der Zweiten

04.04.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Sandy Penno 394 Ansichten

Knapp ein Jahr ist es her, als sich der Chemie Volley Mitteldeutschland e. V. freiwillig aus der 1. Volleyball Bundesliga verabschiedet hat. Damals sollten die Spergauer einen fast sechsstelligen Betrag an Mehreinnahmen generieren, damit der Lizenzausschuss der Erstliga-Zugehörigkeit stattgegeben hätte. Doch trotz intensiver Sponsorengespräche und einer umfassenden Kostenminimierung war dieses Ziel nicht zu schaffen, was den Abstieg bedeutete.

CVM bleibt 2017/2018 in der Zweiten - Foto: Danny Pockrandt / miografico

Zusammenhalt der Piratencrew trotz Verbleib in der 2. Liga (Foto: Danny Pockrandt / miografico)

In den vergangenen Wochen saßen die Verantwortlichen erneut vor dem Lizenzantrag. Mit Blick auf die bevorstehende Meisterschaft und der Aufstiegsoption diskutierten Vorstand und Management lange über den Gang ins Volleyball-Oberhaus. "Unser Ziel, ‚Direkter Wiederaufstieg‘, ist rein sportlich fast geglückt. Und trotzdem haben wir uns entschieden, ein weiteres Jahr in der Zweiten Liga zu verweilen," erklärt Clubmanager Rick Wiedersberg.

Die Hintergründe dazu sind vielfältig. "Auch wenn man es sportlich schafft, kommt doch immer auch der finanzielle Aspekt hinzu. Der Durchschnittsetat in der Ersten liegt bei knapp 950.000 Euro, das ist mehr als doppelt so viel unseres Budgets aus der vergangenen Saison. Mit all den Auflagen und Anschaffungskosten, die uns seitens der Liga auferlegt werden, bleibt demnach nur noch ein Bruchteil für den eigentlich wichtigsten Part, die Spielerkosten. Selbstverständlich haben wir mit verschiedenen bestehenden und neuen Sponsoren die Gespräche gesucht und es wurde durchaus Interesse bekundet. Nur leider noch nicht für 2017/2018." Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Piraten verzichten auf ihr mögliches Aufstiegsrecht und bleiben eine weitere Saison in Liga Zwei.

Mit den Spielern und dem Trainerstab wurde bereits am Sonntag nach dem missglückten Pokalfinale gesprochen. "Alle Beteiligten haben Verständnis für unser Entscheidung und tragen diese mit. Das Feedback gegenüber dem Club, dem Team im Background und der Mannschaftsorganisation war mehr als positiv und fast das gesamte Team könnte sich vorstellen, auch in der kommenden Saison unter der Piratenflagge spielen," kommentiert die Teammanagerin Sandy Penno. "Das ist selbstverständlich abhängig von den Angeboten anderer Volleyball-Vereine im In- und Ausland. Erfahrungsgemäß werden wir als hervorragender Ausbildungsclub gesehen und die Spieler erhalten gute Offerten. Einige wurden sogar in die Nationalmannschaftskader ihrer Heimatländer berufen. Wir werden unser Bestes geben, einen Großteil des Teams auch in Zukunft im CVM-Trikot zu sehen."

Trotz der Entscheidung, eine weitere Saison nicht ins Volleyball-Oberhaus aufzurücken, will der CVM den Titel in der Zweiten Liga vorzeitig klar machen. Penno: "Wir könnten mit einem Drei-Punkte-Sieg am Samstag mit den eigenen Fans in der eigenen Halle die Meisterschaft feiern. Das wäre eine unglaubliche und verdiente Wertschätzung für das Team, die Betreuer, die Sponsoren und Fans. Die Vorbereitungen für eine mögliche Siegerehrung laufen auf Hochtouren."

 

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