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TuS Kriftel holt Bronze bei der U18 DM

Jugend: TuS Kriftel holt Bronze bei der U18 DM

04.04.2017 • Jugend • Autor: Johannes Thiel 304 Ansichten

Wahnsinnserfolg der Nachwuchsvolleyballer der TuS Kriftel. Das Team um Trainer Tim Schön spielte ein sensationelles Turnier bei der sehr gut organisierten U18 DM in Bitterfeld-Wolfen. Obwohl die Krifteler sich, bedingt durch die guten Vorstellungen bei den Hessen-, bzw. Südwestdeutschen Meisterschaften, eine gute Platzierung unter den besten 16 Teams vornahmen, war ihnen bewusst, dass die Auslosung der TuS eine sehr starke Vorrundengruppe beschert hatte. Wie stark, wurde dann aber erst am Ende des Turniers deutlich.

TuS Kriftel holt Bronze bei der U18 DM - Foto: TuS Kriftel

Foto: TuS Kriftel

Zunächst wartete mit dem FT 1844 Freiburg ein Dauergast bei deutschen Jugendmeisterschaften. Wie so oft, starteten die Jungs unsicher in eine Partie. Dies nutzten die Badener zu einer 4:8 Führung. Nach einer Auszeit fanden die Krifteler aber gut ins Spiel, bei 13:10 war der Satz gedreht. Nun lief das Krifteler Angriffspiel wie am Schnürchen. Mit 25:15 war der Grundstein gelegt. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Krifteler zunächst schwer, ehe ein kleiner Lauf einen Vier-Punkte-Vorsprung einbrachte. Dieser reichte und mit 25:21 war der wichtige Auftaktsieg geschafft.

In der zweiten Partie stand der bayerische Vizemeister vom TSV Grafing auf der anderen Netzseite und diese wurde spannend. Nach einem erneuten Fehlstart von 4:8 liefen die Krifteler immer einem Rückstand hinterher. Erst gegen Ende führten sie erstmals. Dies verunsicherte den Gegner etwas, der nun leichte Fehler produzierte. Beim 24:21 schien der Satz gelaufen. Doch Fehler im Angriff wechselten sich mit Fehlern in der Abwehr ab, Grafing drehte den Durchgang zum 26:24. Im zweiten Satz ging das auf und ab weiter. Beim 17:20 sahen die Bayern bereits wie die Sieger aus. Doch die Krifteler kämpften sich ins Spiel zurück, so dass Kriftel beim 24:23 den ersten eigenen Satzball hatte. Aber erst der vierte brachte den vielumjubelten Ausgleich. Genauso eng startete auch der Tiebreak, wobei die Krifteler immer knapp die Nase vorne hatten. So wurden beim 8:7 zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Die TuS baute den Vorsprung aus und siegte in einer tollen Partie mit 15:12.

Jedoch verlangte das Spiel den Kriftelern einiges an Psyche und Physis ab. Das machte sich im abschließenden Gruppenspiel stark bemerkbar. Der Berliner TSC, ein Mitfavorit auf die Meisterschaft, startete sehr konzentriert, während bei Kriftel nicht viel zusammenlief. Als der Rückstand zu hoch wurde, schonte Trainer Schön seine Stammkräfte um im zweiten Satz noch einmal anzugreifen, Und richtig, dem Satzausgleich waren die Krifteler beim 20:17 recht nahe, doch der Akku war doch zu leer. Der spätere Vizemeister Berlin konterte und holte sich den Gruppensieg mit 25:22. Dies hatte zur Folge, dass die Jungs am gleichen Tag noch einmal ran mussten. Im Überkreuzspiel gegen die VSG Flensburg-Adelby ging es um den Viertelfinaleinzug. Spielerisch waren sie den Gegnern deutlich überlegen und zeigten auch nur wenige Blößen. Mit 25:14 wurde der erste Satz klar gewonnen. Auch im zweiten Satz wurde schnell ein Vorsprung herausgespielt. Trainer Schön konnte alle Spieler einsetzen, die den Sack zum 25:17 zumachten. Viertelfinale erreicht und damit unter den besten 8 Mannschaften in Deutschland! Wow!
Im Viertelfinale wartete die VSG Hannover. Der Beginn der Partie ließ zunächst Schlimmstes befürchten. Die TuS produzierte Fehler auf Fehler und lag schnell mit 2:8 zurück. Andererseits war dies ja in diesem Turnier nichts Neues. Tatsächlich erholten sich die Jungs langsam aber sicher und kämpften sich ins Spiel zurück. Plötzlich klappte es auch spielerisch. Kriftel führte mit 23:20 als die Angst vor dem Gewinnen eintrat. Hannover holte sich durch vier Punkte in Folge einen Satzball, der aber erfolgreich abgewehrt wurde. Den zweiten eigenen Satzball nutzten die Krifteler durch ein Ass. Dies gab den Kriftelern die nötige Sicherheit um nicht wieder den Beginn zu verschlafen. Allerdings gaben die Niedersachsen nicht auf und hielten die Partie lange ausgeglichen (16:16). Durch eine starke Block-/Feldabwehr und starkem Angriffsspiel über die Mittelposition zog die TuS zum 25:21 davon. Nun brachen alle Dämme. Spieler, Trainer und Zuschauer feierten lautstark den Einzug ins Halbfinale und die damit gesicherte Medaille.

Dort wartete allerdings ein dicker Brocken, der große Favorit vom ASV Dachau. Dieser wurde seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht. Dies bekamen auch die Krifteler zu spüren. Einem so großen Aufschlag-und Angriffsdruck waren sie nicht gewachsen, nichtsdestotrotz verdienten sie sich viel Respekt. Viele ganz starke Abwehraktionen, zwangen die Dachauer zu einigen ungewohnten Eigenfehlern. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich war (-18/-15), so hatten die Krifteler den schwachen Trost, die knappste Niederlage gegen den späteren Meister akzeptieren zu müssen.

Welch ein Erfolg für das kleine Kriftel. Mit 6 Medaillen in 5 Jahren gehört die TuS bereits zu den großen Nachwuchsschmieden in Deutschland. Diese bronzene U18 Medaille hatte aber nicht nur spielerische Gründe. Besonders auffällig ist die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft, die seinesgleichen sucht, nicht nur auf dem Feld, sondern besonders auch daneben. Dazu tragen auch ein hervorragendes Betreuerteam und total engagierte Eltern bei.
Es spielten: Ivan Batanov, Tjark Behrens, Jonas Berger, Marius Büchi, Jan Breburda, Tim Herrigt, Marvin Knab, Louis Kunstmann, Marko Lucic, Moritz Lumma, Florentin Richter,

 

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