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Einmal mehr gegen "Russische Riesen"

Champions League: Einmal mehr gegen "Russische Riesen"

31.03.2017 • Champions League • Autor: Christof Bernier 376 Ansichten

Es ist mittlerweile eine gut gepflegte Tradition, dass die Berlin Recycling Volleys in internationalen KO-Spielen auf russische Starteams treffen. Seit ihrer Rückkehr in die CEV Champions League im Jahr 2013 scheiterten die Hauptstädter dreimal an einer Mannschaft aus dem Land, das zuletzt fünfmal in Serie (!) den Sieger der Königsklasse stellte.

Einmal mehr gegen "Russische Riesen" - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Diese Bilanz würden die BR Volleys in dieser Saison im Playoff-6 gegen Dynamo Moskau nur allzu gern ändern. Der Grundstein für eine solche Sensation soll am kommenden Mittwoch (05. April um 19.30 Uhr) in der heimischen Max-Schmeling-Halle gelegt werden.

Drei Jahre in Folge war für Robert Kromm und Co. die wohl beste Vereinsmannschaft der Welt, Zenit Kazan die Endstation in der Königsklasse. Während das BR Volleys Team dem russischen Abonnement-Champion in der Saison 2012/13 im Playoff-12 alles abverlangte (2:3, 2:3), musste man 2013/2014 die Überlegenheit des Starensembles neidlos anerkennen (0:3, 0:3). Ein Jahr später, beim legendären Heim-Final-Four 2014/15 hieß der Gegner im Halbfinale erneut Kazan. Die Enttäuschung über die hart umkämpfte 1:3-Niederlage war aber schnell verflogen, als man am Tag darauf PGE Skra Belchatow mit 23:21 (!) im Tiebreak niederrang und vor 9.500 Zuschauern im Volleyballtempel den historischen Gewinn der Bronzemedaille feierte.

In der vergangenen Saison 2015/16 brachen die BR Volleys auf dem Weg zum Triple endlich den russischen KO-Fluch, wenn auch im zweithöchsten europäischen Wettbewerb. Im Finale des CEV-Cups besiegten die Männer von Cheftrainer Roberto Serniotti die Mannschaft von Gazprom-Ugra Surgut um den Star-Angreifer Konstantin Bakun daheim in einem packenden Match mit 3:2 und fertigen den Favoriten vier Tage später in Sibirien mit 3:0 ab. Eine Geschichte, die sich aus Sicht der BR Volleys Fans im bevorstehenden Duell mit den nächsten "Russischen Riesen" gern wiederholen darf.

Mit Dynamo Moskau steht nun einmal mehr ein scheinbar übermächtiges Team aus Russland zwischen den Berlinern und dem nächsten internationalen Meilenstein ihrer Vereinsgeschichte - dem ersten sportlichen Einzug in das Champions League Final Four. Auf der anderen Seite des Netzes schmettert dabei auch wieder Diagonalangreifer Bakun, den es im letzten Sommer aus Surgut in die Millionen-Metropole zog. Er ist einer der Schlüsselspieler, den die Serniotti-Schützlinge in Schach halten müssen, will man Moskau stoppen und damit ein rein italienisch-russisches Finalturnier verhindern. Der Grundstein für diese Sensation muss in der heimischen Max-Schmeling-Halle gelegt werden, die im Hinspiel am 05. April (19.30 Uhr) - wie zuletzt beim Playoff-12-Match gegen Istanbul - ihrem Ruf als europäischer Volleyballtempel gerecht werden soll.

 

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