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Große Emotionen zum Playoff-Auftakt

Bundesligen: Große Emotionen zum Playoff-Auftakt

19.03.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 330 Ansichten

5.249 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle trugen am Samstagabend Stirnband und feierten einen 3:1-Erfolg (25:18, 25:16, 18:25, 25:18) gegen den TV Ingersoll Bühl sowie das 500. Spiel von BR Volleys-Urgestein Felix Fischer . Gegen erfrischend aufspielende Badener mussten die Berliner alles in die Waagschale werfen, um einen gelungen Start in die Playoffs 2017 zu feiern. Damit haben die Hauptstädter nun am kommenden Wochenende in Bühl (26. März um 16.00 Uhr) das erste Matchballspiel im Viertelfinale.

Große Emotionen zum Playoff-Auftakt - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

In seinem 500. Spiel für den Sportclub Charlottenburg durfte die Ikone Fischer, die sich in diesen Tagen für die Initiative "Zeichen setzen für den Nachwuchs!" stark macht, dann auch gleich von Beginn an ran und stand neben Ruben Schott, Robert Kromm , Tsimafei Zhukouski, Wouter ter Maat, Graham Vigrass und Luke Perry in der "Starting-Seven".

BR Volleys Regisseur Zhukouski setzte das Drehbuch dann sofort filmreif um und servierte Fischer die Bälle, sodass dieser beim Stand von 5:5 bereits drei Punkte gesammelt hatte. Im ersten Satz legte der Hauptstadtclub regelmäßig mit kleinen Serien vor, aber die "Bisons" des TVB deckten Schwächen in der Berliner Annahme auf und zeigten im Block selbst ihre Klasse (12:11, 16:15). Auf der anderen Seite des Netzes begeisterte der Deutsche Meister immer wieder mit starken Abwehraktionen - ob von ter Maat, Zhukouski oder Perry (19:16). Letztlich war die Durchschlagskraft der Berliner im Angriff erdrückend. Nach der Devise "Punkt oder Fehler" schnappten die BR Volleys sich den ersten Durchgang mit einer 74 %-Angriffsquote und starkem Schlussspurt (25:18).

Bühl startete nun verbessert, während die Männer von Serniotti etwas verschlafen aus der Satzpause kamen (2:4). Der Kroate Zhukouski rüttelte das Team mit einer ersten Aufschlagserie wach und drehte zur ersten technischen Auszeit den Satz (8:5). Jetzt waren die Gastgeber voll im Rhythmus und liefen der Mannschaft von Gästetrainer Ruben Wolochin davon. Mit hohem Druck im Aufschlag erst durch ter Maat (16:9) und dann Kromm (21:12) war der Vorsprung schnell komfortabel. Ein Aufschlagfehler von Bühls Zuspieler Kristen Clero entschied den zweiten Satz zugunsten der BR Volleys - 2:0-Führung (25:16).

Doch kein Grund für verfrühte Feierlichkeiten, der Tabellensiebte der Hauptrunde meldete sich mit starkem Beginn im dritten Spielabschnitt zurück. Akhrorjon Sobirovs Aufschläge brachten die Berliner in Bredouille (5:10). Zwar kämpften Fischer und Co sich wieder dichter heran, weil Vigrass blockte und ter Maat entschlossen vollstreckte, aber der letzte Zugriff fehlte (12:16). Diagonalangreifer Slawomir Jungiewicz und Mittelblocker Sobirov sammelten fleißig Punkte und hielten schwächelnde Berliner auf Abstand - Satz drei ging völlig verdient an die Badener (18:25).

Ein Drei-Satz-Erfolg blieb Fischer zu seinem Jubiläum also nicht vergönnt und als der TVB wieder vorlegte, machte sich Unruhe unter den mehr als 5.000 Zuschauern breit (2:6). Aleksandar Okolic war mittlerweile auf der Platte und sein ebenso unorthodoxer wie effektiver Service sorgte für die spielentscheidende Wende (10:7). Sebastian Kühner flüsterte Schott aus der Auswechselzone das Geheimnis für das nächste Ass zu und die BR Volleys waren in der Spur (13:9). Neben einem dynamischen Okolic, der wie entfesselt aufspielte, sorgte auch die Einwechslung von Paul Carroll für Jubel auf den Rängen (18:14). Mit starker Block-Abwehr zogen die Männer in Orange dem Matchgewinn entgegen (23:15). Serniotti wechselte zum Matchball wieder Fischer ein und brachte nach langer Verletzungspause Steven Marshall als Libero für Perry. Zweimal legte Zhukouski für Fischer auf, aber der Bühler Block hatte den Braten gerochen. Wiederum ein Aufschlagfehler von Clero entschied dann das Match und ließ den Volleyballtempel beben (25:18)

Ein sichtlich gerührter Felix Fischer kommentierte diesen besonderen Tag gewohnt emotional: "Es ist ein geiles Gefühl, dass so viele Leute und auch die Mannschaft das Stirnband getragen haben. Der Einlauf in die Halle war ein absoluter Gänsehaut-Moment, etwas ganz besonderes. Da war ich schon etwas sprachlos. Gerade bin ich einfach nur glücklich." Sein Trainer Roberto Serniotti - ebenfalls mit Stirnband ausgestattet - legte sein Augenmerk dann doch eher auf das Sportliche: "Das war ein guter Start in die Playoffs. Wir sind konzentriert aufgetreten, aber im dritten Satz hat Bühl sehr gut aufgeschlagen. Umso besser war es, wie wir im vierten Satz zurückgekommen sind. Paul Carroll und Aleksander Okolic haben uns da extrem weitergeholfen. Auch Ruben Schott wird von Spiel zu Spiel besser, er verdient es viel zu spielen."

Die Qualitäten des Youngsters im Außenangriff werden bereits am Dienstag (21. März um 19.30 Uhr) wieder benötigt. Dann empfangen die BR Volleys Istanbul BBSK zum mit Spannung erwarteten Rückspiel im Playoff-12 der CEV Champions League.

 

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