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3:1 gegen Köpenick: Ladies in Black mit einem Bein im Play-off-Viertelfinale

Bundesligen: 3:1 gegen Köpenick: Ladies in Black mit einem Bein im Play-off-Viertelfinale

09.03.2017 • Bundesligen • Autor: Bastian Heckert 337 Ansichten

Ohne Schönheitspreis auf dem Weg nach Maaseik: Die Ladies in Black Aachen haben mit einem 3:1-Erfolg (25:21, 26:24,21:25, 25:21) am Mittwochabend vor 600 Zuschauern gegen Köpenick den ersten Schritt zum Erreichen des Play-off-Viertelfinales getan, dass am 22. März in Belgisch-Limburg stattfinden würde. Dabei mussten die Ladies und ihre Fans aber in allen vier Abschnitten zittern.

3:1 gegen Köpenick: Ladies in Black mit einem Bein im Play-off-Viertelfinale - Foto: Ladies in Black

Foto: Ladies in Black

Erst spät bogen Femke Stoltenborg und Co. jeweils auf die Siegesstraße ein, der dritte Durchgang ging gar an die engagierten Gäste aus dem Süden der Hauptstadt. Und gleich zweimal hieß es in wichtigen Momenten und ganz nach Art und Geschmack der Ladies-Fans: "Bube, Dame, König ... Ass!".
Maximal ausgeglichen startete die Partie, mehr als zwei Punkte Vorsprung konnte keines der beiden Teams dabei herausspielen. Abtasten war angesagt, Vorsicht höchstes Gebot - was allerdings auch zu einer Reihe von "Fahrkarten" in den Aufschlägen beider Teams führte. Nur selten konnten die Gastgeberinnen ihr erstes Tempo erfolgreich aufziehen, eine wohltuende Ausnahme war etwa der Angriffsball von Jeanine Stoeten, der den Aachenerinnen die 16:14-Führung vor der technischen Auszeit einbrachte. Ein Ass von Nika Daalderop krönte schließlich einen kleinen Höhenflug der Ladies zum 25:21.

Mit deutlich mehr Elan und Entschlossenheit startete das Team von Saskia van Hintum in den zweiten Durchgang. Femke Stoltenborg bescherte dem Angriffsspiel mehr Kontur, Jeanine Stoeten setzte im Angriff weitere Akzente (Titel MVP). Die Aufschläge blieben allerdings auf beiden Seiten ein Problem. Beim Stande von 16:12 sahen dennoch wohl nicht wenige im Hexenkessel die Ladies auf Erfolgskurs. Die Gäste aus Köpenick zeigten jedoch Herz und schafften beim 18:18 den Ausgleich und mit 21:22 die erste eigene Führung - nicht zuletzt, weil die Gastgeberinnen einen Gang zurückschalteten. Am Ende war es dann doch der Aufschlag, der die Ladies zum Erfolg führte: Tessa Polders lange Angabe landete gerade noch so im Gästefeld und brachte das 26:24.

Nach der Zehn-Minuten-Pause setzte sich das ausgeglichene Bild auf dem Feld fort. Zartes Feuer erfasste beide Teams, die sich über weite Strecken auf Augenhöhe begegneten. Zum Alptraum für Aachens Akteurinnen entwickelte sich zuweilen Köpenicks Dominice Steffen, die sich mit knallharten Aufschlägen die spätere MVP-Ehrung verdiente. Dass auch dieser Satz trotz des besseren Endes für die Ladies ansehnlich blieb, war unter anderem das Verdienst von Ioana Baciu, die sich auf Aachener Seite die Ehrung als wertvollste Spielerin abholen durfte. Das 25:21 für die Gäste konnte auch sie nicht verhindern.

Der vierte Satz brachte ebenfalls wenige spielerische Glanzmomente, dafür war immerhin weiter Dampf im Hexenkessel. Wechselnde Führungen, umkämpfte Ballwechsel und das gewohnt frenetisch anfeuernde Aachener Publikum machten den Showdown zum Erlebnis. Ioana Baciu verdiente sich ihre MVP-Ehrung endgültig, auch Janine Stoeten unterstrich ihren gelungenen Auftritt - das erneute 25:21 war der verdiente Lohn für die Ladies in Black.

Am Ende war noch Zeit für einen kurzen Saisonrückblick für Spielerinnen und Fans, mit Aussicht auf weitere Erfolgsmomente: Am 22. März winkt das Play-off-Viertelfinale gegen Schwerin - einen Sieg in Köpenick am Samstag vorausgesetzt. Bei einer Niederlage stünde am kommenden Mittwoch das entscheidende dritte Spiel auf dem Programm, dann noch einmal im Hexenkessel Neuköllner Straße.

Saskia van Hintum (Trainerin Ladies in Black):
"Der Sieg war sicher verdient, auch wenn wir heute teilweise mit angezogener Handbremse gespielt haben. Das war nicht unser bestes Spiel, wir haben viele Fehler gemacht, Köpenick ebenso. In den entscheidenden Momenten waren wir aber voll da, das stimmt mich zuversichtlich. Bis Samstag haben wir noch etwas Zeit zum Arbeiten und ich bin sicher, dass wir uns in Köpenick schon wieder sicherer präsentieren können und dort den Einzug ins Play-off-Viertelfinale schaffen."

 

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