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Mit "Goldjunge" Tulley zum 16. Saisonsieg

Bundesligen: Mit "Goldjunge" Tulley zum 16. Saisonsieg

06.03.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 549 Ansichten

Er kommt von der australischen Goldküste und durfte sich am Sonntag nach dem 3:2 (22:25, 27:25; 20:25, 25:16, 15:13)-Hauptrundenabschluss der United Volleys gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen über seine erste Goldmedaille in der Volleyball Bundesliga freuen: Sichtbar stolz nahm Mitch Tulley, mit 26 Punkten erfolgreichster Spieler der Partie, die Auszeichnung als "Sports&Travel MVP" entgegen.

Mit "Goldjunge" Tulley zum 16. Saisonsieg - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Zuspieler Jannis Hopt gehörte zu denjenigen, die am Sonntag reichlich Spielzeit bekamen und am Ende Saisonsieg 16 feiern konnten (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Der 20-jährige war Teil einer ungewohnten Startaufstellung, die Michael Warm ins Rennen schickte. "Mir war wichtig, heute denjenigen Matchpraxis zu geben, die bisher nicht so oft zum Zuge gekommen sind", erklärte der Cheftrainer.

So begannen neben Tulley und Mittelblock-Routinier Lukas Bauer noch Jannis Hopt, Georg Escher, Jan Klobucar und Peter Wolf, der später durch Adrian Aciobanitei ersetzt wurde. In dieser Formation "mussten die Jungs da durch", so Warm, der eine klare Vorgabe gegeben hatte: "Ich erwarte auf jeden Fall einen Sieg." Den bekam er auch, es war der 16. im 20. Spiel. Damit haben die United Volleys ihre Bilanz von 14 Erfolgen aus der Premierensaison 2015/16 tatsächlich noch einmal getoppt. Bevor es so weit war, war allerdings ein hartes Stück Arbeit zu verrichten gegen die Netzhoppers, die mit dem 280-fachen Nationalspieler Björn Andrae und drei Siegen aus den vorangegangenen vier Spielen angereist waren.

Klobucar-Hinausstellung sorgt für Aufregung

Der erste Satz war noch der "Findungsphase" geschuldet, in Durchgang zwei gelang es den Gastgebern dann, bis zur zweiten Technischen Auszeit eine komfortable 16:9-Führung herauszuspielen. Besonders der junge Rumäne Aciobanitei überzeugte nun mit einem "sehr stabilen Auftritt", wie Michael Warm lobte, war in Angriff, Block, Aufschlag und in der Abwehr gleichermaßen präsent. Dennoch wurde es zum Ende hin noch einmal eng, erst beim 27:25 verwandelten die Uniteds ihren dritten Satzball. Satz drei war dann, nach erneut engem Verlauf, durch eine Entscheidung des Schiedsgerichts geprägt.

Beim Stand von 19:22 stellte Stuhlschiedsrichterin Sabine Witte den Slowenen Jan Klobucar, der zu diesem Zeitpunkt als Kapitän fungierte, hinaus. Eine beleidigende Geste, die einer der Linienrichter gesehen haben wollte, war der Grund. "Ich kann mir das überhaupt nicht erklären und habe auch gar nicht verstanden, was sie mir gesagt hat", war der Bestrafte noch nach dem Spiel fassungslos: "Vielleicht haben die das Zurechtrücken meiner Schutzmaske, was ich immer wieder machen muss, missverstanden." Trotz aller Aufregung galt jedoch der spätere Kommentar des selbsternannten österreichischen Bundespräsidenten in spe Florian Ringseis: "Wir haben das nicht zu bewerten, wir müssen das in der Situation so hinnehmen."

Ab 15. März wird es richtig spannend

Der Satz war kurz darauf dennoch futsch und die Hoffnungen richteten sich auf einen möglichen Tiebreak. Der wurde in überzeugender Manier erspielt, mit einem zurückgekehrten Jan Klobucar, der bekannte: "Am Anfang war ich mit meiner Leistung nicht so zufrieden, aber dann habe ich mich richtig gut gefühlt und konnte noch einige Punkte machen." Einer davon war der Matchball, nachdem auch der Entscheidungsdurchgang bis zum Schluss spannend geblieben war. Nach einer kurzen Regenerationspause geht es für die United Volleys am 15. März mit dem Europacup-Viertelfinale im belgischen Aalst weiter, nur drei Tage später steigt in der Fraport Arena das erste Playoff-Match gegen den TSV Herrsching. "Zwei derart unterschiedliche Gegner so kurz hintereinander, das wird eine ordentliche Herausforderung", fand Cheftrainer Warm, der der zusätzlichen Spielpraxis am Sonntagnachmittag insofern auch etwas Gutes abgewinnen konnte.

 

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