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Uniteds immer noch mit weißer Weste

Bundesligen: Uniteds immer noch mit weißer Weste

03.03.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 374 Ansichten

In der Bundesliga bestätigen die United Volleys derzeit ihre sensationelle Premierensaison, im Europapokal schreiben sie derweil bereits das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Fünf Spiele, fünf Siege lautet hier nach dem 3:0 (25:21, 26:24, 25:20) gegen den belgischen Topverein Lindemans Aalst am Donnerstagabend in der Rüsselsheimer Großsporthalle die bisherige Ausbeute.

Uniteds immer noch mit weißer Weste - Foto: Corinna Seibert/United Volleys

Außer Rand und Band: Ady Aciobanitei und Flo Ringseis hatten gegen Aalst ordentlich Grund zum Feiern (Foto: Corinna Seibert/United Volleys)

Rund 900 Zuschauer erlebten von Beginn an ein Heimteam, das gegen den mit Spielern aus sieben Nationen besetzten Gegner von Beginn an mit überragender Präsenz und Leidenschaft auftrat.

Eine 3:0-Führung sorgte gleich für beste Stimmung in der Halle, die spätestens nach zwei spektakulären Einerblocks von Jan Zimmermann und Adrian Aciobanitei wie elektrisiert schien. Anschließend hatten aber auch die gut 60 mitgereisten Gästefans Grund zum Jubeln, denn der 39-jährige Zuspieler Frank Depestele, als Weltreisender in Sachen Volleyball mit allen internationalen Wassern gewaschen, verstand es, seine Mannschaft mit trickreichen Aufschlägen und cleveren Pässen heranzubringen. Probleme bereiteten den Uniteds oft die vermeintlich harmlosen Bälle, die nach Abstimmungsproblemen ins Feld plumpsten.

Dünnes macht die wichtigen Punkte

Zum Glück machte an diesem Tag der 19-jährige Aciobanitei ein, so Cheftrainer Michael Warm, "Riesenspiel" für die Gastgeber und leitete mit dem clever am belgischen Block vorbeigelegten 16:15 eine neuerliche United-Serie ein. Vier Punkte betrug kurz darauf wieder die Führung, die Vorentscheidung besorgte Kapitän Christian Dünnes , als er den Ball mitten durch den belgischen Block fast auf die Drei-Meter-Linie zum 24:21 drosch. Sah Warm schon diesen Satz zu Recht "auf Messers Schneide", sollte es im nächsten Durchgang sogar noch enger zugehen. Einen frühen 4:8-Rückstand konnten die Hausherren noch mit einem wahren Blockfestival ausgleichen und ihrerseits zum 14:12 vorlegen.

Dennoch waren zur "Crunch Time" wieder die Belgier leicht im Vorteil, bevor erneut Dünnes gegen den Aalster Dreierblock den ersten Satzball erschmetterte. In der Verlängerung war es schließlich ausgerechnet Routinier Depestele, der mit einem zu mutigen Angriffsversuch an der Netzkante scheiterte. Von diesem Schock mussten sich die Gäste erst erholen, was den United Volleys die Gelegenheit zu einem ebenso furiosen wie vorentscheidenden 11:3-Start in Satz drei eröffnete. Selbst die härtesten belgischen Angriffspralinen wurden in dieser Phase mit diszipliniertem Block-Abwehr-Spiel gekontert. So hieß es bald sogar 18:8, nachdem Tobias Krick ungerührt einen Flatteraufschlag genau im Eck platziert hatte.

Warm sieht vor Rückspiel nach wie vor alles offen

Etwas zu großzügig agierten die "jungen Wilden" anschließend allerdings mit ihren Matchbällen, ließen den Gäste-Regisseur noch ganze sechs Spielzüge lang Aufschlag-Praxis sammeln. Dementsprechend warnte Coach Warm auch davor, das Halbfinale mit dem 3:0-Erfolg bereits als gebucht anzusehen. "Die können mit ihren Klasseleuten im Rückspiel vor eigenem Publikum ganz anders aufspielen und wissen genau, dass sie dann noch den Vorteil des ‚Golden Set‘ haben." Umso beeindruckender war freilich, wie die jungen Uniteds sich zumindest eine optimale Grundlage für diese nächste große Herausforderung schufen.

"Man darf nicht vergessen, dass sich unsere Stammformation noch einmal verjüngt hat, seitdem Ady Aciobanitei durch die Verletzung von Jan Klobucar von Beginn an gesetzt ist", betonte der Cheftrainer. Zumindest an diesem Tag war von Aufregung oder Unerfahrenheit dennoch nichts zu spüren, "die Jungs haben das einwandfrei gelöst." Topscorer war am Ende trotz allem der scheidende Kapitän Dünnes mit 19 Zählern vor dem rumänischen "Graf Attackula" Aciobanitei (13). Als nächste Aufgabe wartet auf die United Volleys nun am Sonntag um 14.30 Uhr das abschließende Hauptrunden-Match gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen in der Fraport Arena. Wer nach der anschließenden kurzen Spielpause am 15. März mit zum Rückspiel nach Aalst fahren will, kann sich unter tickets@unitedvolleys.de vormerken lassen.

 

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