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Glanzlos zum nächsten Dreier

Bundesligen: Glanzlos zum nächsten Dreier

23.02.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 532 Ansichten

Die BR Volleys bleiben im kräftezehrenden Monat Februar weiter ungeschlagen. Gegen einen stark ersatzgeschwächten TSV Herrsching fuhren die Berliner einen schmucklosen 3:1 (25:18, 18:25, 25:16, 25:19)-Erfolg ein und schließen in der Volleyball Bundesliga damit wieder nach Punkten zu Spitzenreiter VfB Friedrichshafen auf. Als "Sports&Travel MVP" glänzte Mittelblocker Graham Vigrass, der sowohl im Angriff als auch in Block und Aufschlag eine bärenstarke Performance bot.

Glanzlos zum nächsten Dreier - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Das letzte BR Volleys Heimspiel vor den Playoffs stand für beide Mannschaften unter schlechten Vorzeichen. Gerade einmal 18 einsatzbereite Spieler fanden sich auf dem Spielberichtsbogen wieder. Während die Berliner verletzungsbedingt auch noch auf den formstarken Sebastian Kühner verzichten mussten, reisten die Bayern mit gerade einmal acht Akteuren an. So bildeten sich beide Startaufstellungen fast von allein und bei den Hauptstädtern waren das Aleksandar Okolic, Graham Vigrass, Ruben Schott, Robert Kromm , Paul Carroll, Tsimafei Zhukouski und Luke Perry.

Auch mit Zhukouski am Zuspiel-Zepter knüpften die Hauptstädter zunächst an den starken dritten Satz beim Auswärtssieg in Düren an (6:2). Doch die personell gebeutelten Gäste kämpften sich ins Spiel, hatten mit Patrick Steuerwald den nötigen Spielwitz und in Tom Strohbach die Allzweckwaffe mit Durchschlagskraft (12:11, 15:15). Auch wenn Okolic und Zhukouski mit ihrem Service für wichtige Breakpunkte sorgten, sahen die Zuschauer im Volleyballtempel ein insgesamt zähes Match (21:17). Berlins Volleyballteam Nr. 1 fabrizierte aber deutlich weniger Aufschlag- und Eigenfehler als die Männer in Lederhosen und war so Herr im Haus (24:18). Im Duell der Mittelblocker blieb Vigrass gegen Peter Ondrovic abschließend Sieger: Block zum Satzgewinn (25:18).

Herrsching hielt weiter beherzt dagegen, während die Berliner im zweiten Spielabschnitt etwas schläfrig wirkten. Trotz stabiler Annahme konnten Kromm und Co. ihre Angriffe zu selten in Punkte ummünzen (6:6, 10:12). Als die BR Volleys dank Paul Carroll gerade wieder zurück im Satz waren (16:16), legte Steuerwald, auch unter Mithilfe der Netzkante, die entscheidende Aufschlagserie hin (16:21). Eine Serniotti-Auszeit sowie die Einwechslung von Wouter ter Maat brachten nicht die erhoffte Wende. Bezeichnenderweise sorgte ein Angriffsschlag von Kromm ins Aus für den Satzausgleich (18:25).

Aber die Einwechslung des Holländers brachte neuen Schwung. Schnell lag der Deutsche Meister im dritten Durchgang vorn (4:0, 8:4). Verbesserte Aufschläge gepaart mit entschlossenen Block-Aktionen von Vigrass und ter Maat senkten den mittlerweile gestiegenen Puls der Fans (16:7). Kurze Wackler in der Annahme von Perry und Kromm änderten glücklicherweise nichts mehr am Satzausgang (20:12). Der Kapitän hellte die Miene seines Cheftrainers Roberto Serniotti mit dem zweiten verwandelten Satzball auf (25:16).

Im vierten Durchgang brachte Schott Felix Fischer in der Aufwärmzone regelmäßig zum Tanzen. Der Youngster wurde von Zhukouski umsichtig in Szene gesetzt und sammelte Zähler um Zähler (10:8). Herrschings hohe Fehlerquote aus dem ersten Durchgang war zurück und half dem Hauptstadtclub Rhythmus aufzunehmen. Der Mittelblock mit Okolic und Vigrass entwickelte sich neben einem abwehrstarken Perry zum Prunkstück an diesem Tag. Kromm und der Serbe entschieden das Match mit schließlich ihren Aufschlagserien (17:11, 20:15). Nun tat ter Maat noch etwas für sein Punktekonto und beendete den Mittwochabend im Volleyballtempel (25:19).

Für Roberto Serniotti zählte im Anschluss nur der Sieg: "Das war heute sicher nicht unser bestes Spiel, aber manchmal sind die drei Punkte alles, was nötig ist. Unser Anspruch an die eigene Leistung ist natürlich ein anderer, doch die personellen Sorgen haben es uns heute nicht leicht gemacht." Auch Ruben Schott ordnete den Erfolg unter diesen Vorzeichen richtig ein: "Wir waren heute ein bisschen platt. Dieser intensive Spielrhythmus und das Verletzungspech zehrt an den Kräften. Herrsching war in der Block-Abwehr gut drauf und hat es uns nicht leicht gemacht. Bis wir unseren eigenen Angriff umgestellt haben, hat das ein bisschen gedauert. Nun wollen wir am Sonntag in Solingen noch drei Punkte holen, um uns dann dem Showdown in Friedrichshafen zu stellen." Am Sonntag (26. Feb um 14.30 Uhr) gastieren die BR Volleys in der Bayer-Sporthalle Wuppertal beim Tabellenletzten aus Solingen.

 

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