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In der Crunchtime steht der Block

Bundesligen: In der Crunchtime steht der Block

19.02.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 338 Ansichten

Bei den SWD powervolleys Düren standen die Berlin Recycling Volleys am Samstagabend vor der erwartet schweren Auswärtshürde. Dass die Berliner das nächste Topspiel mit 3:0 (25:23, 25:23, 25:18) für sich entschieden, lag vor allem an großer Nervenstärke und starker Blockarbeit in den jeweiligen Endphasen der Sätze. Nach dem fünften Bundesligasieg in Folge können die Hauptstädter nun zuschauen, wie sich die Konkurrenz aus Frankfurt und Friedrichshafen morgen im direkten Duell die Punkte stielt.

In der Crunchtime steht der Block - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

In diesen intensiven Februar-Wochen wechselte Cheftrainer Roberto Serniotti gegenüber dem Erfolg gegen Rzeszow zweimal und bot Wouter ter Maat im Diagonalangriff und Felix Fischer im Mittelblock auf. Außerdem begannen Sebastian Kühner, Robert Kromm , Ruben Schott, Graham Vigrass und Luke Perry.

Zuspieler Kühner führte seine BR Volleys vom Start weg gekonnt an und verbuchte nach furiosem Beginn bereits zur ersten technischen Auszeit zwei eigene Angriffspunkte (8:4). Doch das Berliner Spiel geriet ins Stocken, ebenso leichte wie unnötige Fehler im Angriff ließen die Gastgeber Schwung aufnehmen (14:16). Lange Zeit kämpften die Hauptstädter darum, das verlorene Break aufzuholen (19:21), aber der mitgereiste "7. Mann" musste warten, bis Kapitän Robert Kromm zum Aufschlag antrat und nach einem gekonnten Leger von Ruben Schott war der Durchgang wieder gedreht (22:21). In der Crunchtime blieben dann Kühner und Graham Vigrass im Block gemeinsam unüberwindbar und sorgten im dritten Versuch für zwei Satzbälle. Aus der Annahme heraus nutzte ter Maat die zweite Chance zur 1:0-Satzführung (25:23).

Im zweiten Spielabschnitt bestätigte sich, was schon im ersten deutlich erkennbar war: Der gastgebende Tabellenvierte machte dem Favoriten das Leben mächtig schwer. Ständige Führungswechsel sorgten für beste Stimmung in der prall gefüllten Arena Kreis Düren (4:6, 7:6, 10:13, 16:15). Kromm blockte den direkten Punktversuch von Dürens Zuspieler Jay Blankenau und Kühner versenkte ein weiteres Mal den Ball im Feld der Rheinländer, die aber dennoch die Berliner Außenangreifer weiterhin gut in Schach hielten (20:20). Analog zum ersten Durchgang agierten Serniottis Schützlinge in der Endphase unwiderstehlich im Block. Erst war zweimal Fischer, der unter der Woche sein Karriereende verkündete, zur Stelle (23:20, 24:22) und dann beendete die erdrückende Blockarbeit auch den zweiten Satz - Kromm bremste Prolingheuer (25:23).

Der junge Heimtrainer Tommi Tiilikainen sah seine Mannschaft im dritten Satz früh in Bedrängnis, weil vor allem Vigrass und ter Maat am Aufschlag einen sehr guten Tag erwischten (3:0, 7:4). Mit stabilem Sideout hielt der Deutsche Meister die Gastgeber auf Abstand (16:13). Der bis dato schon absolut überzeugende Kühner krönte seine starke Leistung dann mit der spielentscheidenden Aufschlagserie (23:15). Abschließend schlug Vigrass den Dürener Block zum Matchgewinn an (25:18) und im Anschluss stimmten die Gästefans Sebastian-Kühner-Sprechchöre an, als der gebürtige Berliner völlig verdient zum "Sports&Travel-MVP" der Partie gekürt wurde.
Mittelblocker Graham Vigrass sah Stärken seines Teams, die schon in der Königsklasse gegen Rzeszow ausschlaggebend waren: "Unser Druck im Aufschlag war heute wieder sehr gut. So konnten wir ihre guten Phasen immer wieder unterbrechen. Zehn Blockpunkte in drei Sätzen zeugen außerdem von guter Arbeit am Netz." Youngster Ruben Schott übte zwar Selbstkritik, lobte aber das gesamte Team: "Meine Annahme war heute nicht immer so souverän, wie ich es von mir selbst erwarte, doch im Aufschlag waren wir heute schwer ausrechenbar. Jeder konnte mal eine Aufschlagserie einstreuen und brachte seine Emotionen auf dem Feld ein. So konnten wir unser Spiel heute durchziehen." Nun müssen die BR Volleys noch zwei Spiele erfolgreich bestreiten, bevor es am letzten Spieltag in Friedrichshafen wohl zum entscheidenden Showdown um die Playoff-Poleposition kommt. Vorletzte Hürde auf dem Weg dahin ist der TSV Herrsching am Mittwoch (22. Feb um 19.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle).

 

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