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United Volleys zeigen "Different Shades of Volleyball"

Bundesligen: United Volleys zeigen "Different Shades of Volleyball"

12.02.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 329 Ansichten

Manche Zuschauer wähnten sich womöglich kurzzeitig im nahen Kinopolis-Kino, als beim Heimspiel der United Volleys am Samstag gegen den TSV Herrsching Jan Klobucar das Spielfeld in der Fraport Arena betrat. Ein Hauch von "Fifty Shades of Grey" lag in der Luft, als der Slowene nach seinem kürzlich operierten Stirnbeinhöhlenbruch als geheimnisvoller "Maskenmann" die Annahme verstärkte, wenngleich er die "Peitsche" noch nicht wieder auspacken konnte.

United Volleys zeigen "Different Shades of Volleyball" - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Auch als „Phantom der Liga“ konnte Jan Klobucar seinen Kollegen in der Annahme helfen (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

"Jan ist ein wichtiger Stabilisator für unser Team, das hat man heute und auch schon gegen Berlin gemerkt", erklärte Cheftrainer Michael Warm, warum sich seine Mannschaft zuvor gegen die Gäste vom Ammersee durchaus schwergetan hatte und ordentlich um den 3:1 (25:17, 19:25, 25:21, 26:24)-Sieg kämpfen musste.

Youngster und "Grundpfeiler" voll gefordert

"Wir haben ordentlich Druck gekriegt, aber haben standgehalten", führte Warm weiter aus und meinte speziell die junge Annahme-Achse aus Adrian Aciobanitei und Moritz Reichert, auf denen die Hauptlast im Spielaufbau ruhte. "Eine mehr als respektable Leistung" bescheinigte er den beiden Youngstern - "Man hat gesehen, dass wir hier viel weiter sind als vor einem Jahr." In der Tat bestätigte vor allem der "sanfte Killer" Reichert mit einer beeindrucken Erfolgsquote von 52 Prozent im Angriff und dem fast schon obligatorischen Aufschlag-Ass seine bestechende Form der zurückliegenden Wochen und wurde erneut zum "Sports&Travel MVP" gekürt.

16 Punkte gelangen dem gebürtigen Saarländer, 10 waren es bei seinem Nebenmann Aciobanitei, der gleich drei Service-Winner beisteuerte. Erfolgreicher war nur Teamkapitän Christian Dünnes mit insgesamt 20 Zählern, zwei mehr als Herrschings Nationalspieler Tom Strohbach , der im Topscorer-Ranking der Volleyball Bundesliga noch die Nase vorn hat. Dabei hatte Dünnes laut Michael Warm nicht einmal seinen besten Tag erwischt. Da mit Defensiv-"Leadero" Florian Ringseis ein weiterer "Grundpfeiler" im Mannschaftsgefüge noch mehr Verantwortung als sonst in der Annahme- und Abwehr-Organisation übernehmen musste, war gegen einen spätestens ab Satz zwei erwartet selbstbewusst auftretenden Gegner das gesamte United-Kollektiv voll und ganz gefordert. Und auch die Unterstützung der gut 1.100 Zuschauer, darunter der "lila Fanblock" der Frankfurt Universe-Footballer, wurde immer wieder gern in Anspruch genommen.

Escher setzt entscheidende Akzente

Die Bayern waren mit zwei Punktgewinnen gegen die Top-Teams aus Düren und Friedrichshafen nach Frankfurt gekommen, sowie mit dem Willen ihren aktuellen Tabellenplatz sechs, und damit die direkte Playoff-Qualifikation, zu verteidigen. Vor allem im Block standen sie den Hausherren über weite Strecken in nichts nach. Am Ende brachten es beide Kontrahenten jeweils auf stolze 13 Punkte in der Blockstatistik, wobei sich bei den Uniteds Lukas Bauer ganze sechs Mal auszeichnen konnte. Einen entscheidenden Impuls bedeutete im vierten Durchgang die Einwechslung von Georg Escher, der gleich wichtige Akzente setzte. "Er hat uns auch emotional wachgerüttelt, das ist eine ganz besondere Qualität", befand anschließend auch Zuspieler Jan Zimmermann.

"An solchem einem Tag können die Jungs ordentlich wachsen", war der Cheftrainer keinesfalls unglücklich über den Widerstand und das eine oder andere eigene Problemchen, die seine "jungen Wilden" gegen Herrsching zu überwinden hatten. Wahrscheinlich dachte Michael Warm dabei auch schon an den schweren Gang, den die United Volleys am Dienstag antreten müssen. In Belgrad gilt es dann, das 3:1 aus dem Hinspiel zu verteidigen, um ins Viertelfinale des europäischen CEV Cups einzuziehen. "Das wird ganz schwer, wie in der Runde zuvor schon Antwerpen erleben musste", weiß Warm um die Herausforderung in der serbischen Hauptstadt: "Da wird das eigene Spielfeld schnell mal doppelt so groß wie das der Gastgeber." Am Wochenende wartet mit dem Bundesliga-Rekordmeister und DVV-Pokalsieger VfB Friedrichshafen der nächste "Gigant". Egal, wie viele "Different Shades of Volleyball" die Uniteds dort zeigen - am Ende wollen sie wie immer das Optimum herausholen.

 

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