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Februar-Serie hält an

Bundesligen: Februar-Serie hält an

12.02.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 362 Ansichten

Auch das vierte Spiel innerhalb von nur zehn Tagen im richtungsweisenden Monat Februar absolvierten die Berlin Recycling Volleys erfolgreich. 3.227 Zuschauer in der Berliner Max-Schmeling-Halle sahen am Samstagabend eine konzentrierte Leistung der Berliner, die mit einem 3:0-Erfolg (25:20, 25:17, 25:15) gegen den TV Rottenburg belohnt wurde. Mit diesen drei Punkten marschieren die Berliner weiter punkgleich mit dem VfB Friedrichshafen an der Tabellenspitze, jedoch können die Häfler mit einem Sieg morgen bei den Netzhoppers KW wieder vorlegen.

Februar-Serie hält an - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Gegenüber dem erfolgreichen Hauptstadt-Derby unter der Woche gegen den VC Olympia Berlin setzte Cheftrainer Roberto Serniotti wieder auf die bewährten Kräfte Robert Kromm und Graham Vigrass. Da auch Ruben Schott den Vorzug gegenüber Steven Marshall erhielt, bildete der Youngster mit Aleksandar Okolic, Sebastian Kühner, Paul Carroll und Luke Perry die Startformation.

Trotz hoffnungsvollem Blitzstart (2:0) kamen die BR Volleys nur schwer in das Spiel, Rottenburg hielt beherzt dagegen (5:5). Erst die tückischen Aufschläge von Okolic bescherten den Hauptstädtern ein kleines Punktepolster (8:6). Direkt nach der ersten technischen Auszeit kam auch Gästetrainer Hans Peter Müller-Angstenberger auf Touren und nahm wild gestikulierend Kontakt zum zweiten Schiedsrichter auf. Ändern konnte er an der Entscheidung jedoch nichts und nach weiteren Breakpunkten durch ein Carroll-Ass und Kühner-Block war der Vorsprung beruhigend (17:12). Zur Begeisterung der Zuschauer zeigten in der Folge beide Teams lange Ballwechsel mit schönen Abwehraktionen, doch so richtig aufholen sollte der TVR nicht mehr (21:17). Mittelblocker Okolic zog schließlich die Wand hoch und sorgte für die 1:0-Satzführung (25:20).

Ausgeglichen blieb es zunächst auch im zweiten Spielabschnitt (8:8). Okolic war wieder zur Stelle und erschmetterte das Break (11:9). Mit druckvollen Aufschlägen zwang Carroll Müller-Angstenberger direkt im Anschluss zur Auszeit (13:11). Der Coach der Schwaben wechselte munter durch, den Rhythmus der Berliner konnte er aber nicht brechen. Zuspieler Kühner setzte mehrfach seinen Kapitän Kromm in Szene, der aus dem Rückraum spektakulär punktete (17:13). Wie schon gegen den VCO lief Carroll in der Endphase des Durchgangs heiß und führte sein Team dem nächsten Satzgewinn entgegen (23:16). Kromm, der gemeinsam mit Perry und Schott in der Annahme das gesamte Spiel über sehr stabil agierte, schlug den TVR-Block erfolgreich an (25:17).

Rottenburg verkaufte sich weiter teuer, vor allem weil mit Diagonalangreifer Nemeth mehr Athletik ins Match kam und der eingewechselte Cipollone im Zuspiel ein feines Händchen bewies (6:5). Es kam zur nächsten Parallele gegenüber des Sieges am Mittwoch. Wieder sorgte Schott im dritten und letzten Satz mit seinen Aufschlägen für eine Vorentscheidung (11:5). Auch vom letzten Aufbäumen der Schwaben ließ sich der Deutsche Meister nicht mehr vom 3-Satz-Sieg abbringen - Carroll und Kromm schlossen ihre Angriffe weiter konsequent ab (18:13). Ein letztes Mal zogen die Berliner das Tempo und den Druck im Aufschlag an und waren jetzt nicht mehr aufzuhalten (24:15). Diagonalangreifer Carroll beendete mit einem Ass den gelungenen Volleyball-Abend (25:15).

Und eine letzte Parallele zum Erfolg im Sportforum sollte folgen. Ruben Schott wurde zum "Sports&Travel MVP" gewählt und resümierte anschließend: "Natürlich macht es immer Spaß, wenn man mehr Spielanteile bekommt. Wenn es dann auch so rund läuft wie heute oder auch am Mittwoch gegen den VCO, ist das natürlich umso besser."Auch mit der gesamten Teamleistung zeigte sich der 22-Jährige zufrieden: "Ich denke, dass wir heute einen guten Auftritt hingelegt haben. Wir hatten am Anfang der Sätze etwas Schwierigkeiten, konnten dann aber die Kontrolle übernehmen und ein paar Körner für das Champions League-Spiel am Dienstag sparen. Wir nehmen immer mehr Fahrt auf und die Rädchen greifen ineinander. Das Fernduell mit Friedrichshafen wird natürlich sehr spannend und wir werden unser Bestes geben, um am Ende der Hauptrunde ganz oben zu stehen!" Zuvor dürfen sich der Hauptstadtclub und seine Fans aber auf das mit Spannung erwartete Königsklassen-Duell mit Asseco Resovia Rzeszow am Dienstagabend im Volleyballtempel freuen (14. Feb um 19.30 Uhr).

 

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