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Nicht brav, sondern "brave"

2. Bundesligen: Nicht brav, sondern "brave"

10.02.2017 • 2. Bundesligen • Autor: 241 Ansichten

"Nur brav und ordentlich Volleyball zu spielen, reicht in der momentanen Situation nicht aus - Jetzt muss jeder über sich hinauswachsen", gibt Cheftrainer Michael Warm die eindeutige Devise für die kommenden Wochen vor. Mit Herrsching, Belgrad, Friedrichshafen und Düren warten nämlich gleich vier Gegner der Kategorie "Aufgepasst!" auf die United Volleys. Und das in einer Phase, in der Warm zumindest vorerst noch nicht wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

Nicht brav, sondern "brave"  - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Voll motiviert gehen Youngster Tobias Krick (Mitte) und seine Teamkollegen in die Endphase der Volleyball Bundesliga-Hauptrunde (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Warm fordert 100 Prozent

Wie gravierend sich das Fehlen von Annahme-Stabilisator Jan Klobucar auswirken kann, wurde gerade erst gegen den Meister aus Berlin deutlich. "Die Niederlage gegen die BR Volleys hat mich weniger geschmerzt. Die Tatsache, dass wir in verschiedenen Elementen nicht unsere normale Leistung zeigen konnten, aber schon", betont der Trainer und fordert: "Wir müssen hart arbeiten, um vor allem in der Defensive schnell wieder unsere Bestform zu erreichen. Gegen eine Mannschaft wie Herrsching gewinnt man nicht mit 90 Prozent."

Tatsächlich steht der nächste Kontrahent in der Tabelle noch etwas unter Wert da. Die Männer vom Ammersee haben in dieser Saison einige Zeit gebraucht, um in Fahrt zu kommen, ließen jüngst aber mit der knappen 2:3-Niederlage beim Pokalsieger Friedrichshafen aufhorchen. Überhaupt sind die krachledernen Bayern gerade auswärts als besonders gefährlich einzuschätzen. Vier ihrer bislang sechs Saisonsiege landeten sie in der Fremde, während es die Uniteds als aktuell beste Auswärtsmannschaft der Liga dort sogar auf derer sieben bringen. Dennoch freuen sie sich, nach mehreren Heimauftritten in Rüsselsheim nun auch wieder in der Fraport Arena aufschlagen zu dürfen.

Es geht in den Hauptrunden-Endspurt

Auch in punkto Kader-Besetzung braucht der TSV Herrsching keinen Vergleich mit irgendeinem anderen Club der Volleyball-Bundesliga zu scheuen. Mit Zuspiel-Routinier Patrick Steuerwald , der schon in Italien und Polen ans Netz ging, verfügt Herrsching über eine echte Energiezentrale. Michael Warm sieht den 30-jährigen als "Kopf und Herz der Mannschaft" und verweist mit Libero Ferdinand Tille und Angreifer Tom Strohbach auf zwei weitere nationalmannschaftserprobte Kräfte.

Da trifft es sich gut, dass den United Volleys mit Jannis Hopt zumindest eine starke Alternative im Zuspiel und zur Blockverstärkung wieder zur Verfügung steht. Immerhin wird es in den kommenden Wochen darum gehen, Platz drei hinter den beiden Top-Teams der Liga zu halten und sich eine ähnlich gute Ausgangsbasis für die Playoffs zu sichern wie in der Premierensaison 2015/16. Und dazu braucht es eben keine "braven Jungs", sondern die vom Cheftrainer geforderten echten "Bravehearts", als die die Volleyballfans im Rhein-Main-Gebiet ihre Uniteds kennen.

 

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