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Pflichtsieg im Derby

Bundesligen: Pflichtsieg im Derby

09.02.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 161 Ansichten

Glanzlos aber schlussendlich deutlich bezwangen die Berlin Recycling Volleys am Mittwochabend den VC Olympia Berlin im Stadtderby. Angeführt von einem starken Paul Carroll, der insgesamt 22 Punkte verbuchte, siegten die Männer von Cheftrainer Roberto Serniotti 3:0 (25:21, 25:16, 25:15 ). Mit diesem Erfolg und nun 39 Zählern auf dem Punktekonto ziehen die Berliner mit dem VfB Friedrichshafen an der Spitze der Volleyball Bundesliga gleich.

Pflichtsieg im Derby - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Während Kapitän Robert Kromm und Graham Vigrass an diesem Abend gelassen auf der Bank Platz nahmen, schickte Serniotti Aleksandar Okolic, Felix Fischer , Steven Marshall, Sebastian Kühner, Paul Carroll, Ruben Schott und Libero Luke Perry auf das Parkett.

Im ersten Satz entwickelte sich ein zähes Match, weil der Favorit zunächst Konzentration und Präzision vermissen ließ - ganz zur Freude der Youngster auf der anderen Seite des Netzes, die sich gut im Spiel hielten (8:8). Obwohl die athletischen Vorteile des Deutschen Meisters in Angriff und Block unübersehbar waren, verkauften sich Kapitän Maximilian Auste und seine Mitspieler mit starken Abwehraktionen gut (13:13). Erst Aufschlagserien von Schott und Okolic sorgten für einen beruhigenden Vorsprung (16:13, 21:17). Die letzten vier BR Volleys-Punkte gingen dann auf das Konto von Diagonalangreifer und Topscorer Paul Carroll, der seine Größenvorteile nun zu nutzen wusste (25:21).

Zu Beginn von Durchgang zwei deckte der Australier dann Egor Bogachev, normalerweise sein Teamkollege, mit Aufschlägen ein, der bei drei Servicewinnern bis zur ersten technischen Auszeit Lehrgeld zahlte (8:1). Nun war der VCO aber wieder zur Stelle und feierte unter anderem Stefan Thiel und Jannik Goralik völlig zurecht für erfolgreiche Blockaktionen (10:5). Dennoch war Berlins Volleyballteam Nr. 1 besser im Rhythmus als zuvor in Satz eins und Kühner fand im Angriff regelmäßig seine Mittelblocker Okolic und Fischer (18:10). Während Kromm und Co von der Bank aus Wechselgesänge mit dem Fanclub "7. Mann" anstimmten, rannten die Männer in Orange der 2:0-Satzführung entgegen (23:18). Nach einem Aufschlagfehler von Goralik war dieser dann auch in trockenen Tüchern (25:16).

Der 30-jährige Carroll blieb weiter der spielentscheidende Mann, vor allem weil er sich gegenüber den letzten Wochen an der Aufschlaglinie stark verbessert präsentierte - schnell war das nächste Punktepolster angesammelt (8:5). Als die Gastgeber von Trainer Johann Verstappen sich wieder herankämpften (14:12), fruchtete die Auszeit von Serniotti. Der spätere "Sports&Travel MVP" Schott brannte in der Folge an alter Wirkungsstätte ein Feuerwerk am Aufschlag ab (21:12). Der 22-Jährige beendete das Match dann auch nach 68 Minuten aus dem Hinterfeld (25:15).

Mittelblocker Felix Fischer , selbst in jungen Jahren für den VCO auf dem Feld, kommentierte das Spiel mit einem Schmunzeln: "Es macht immer Spaß, gegen die Jugend zu spielen. Wir kennen einige der Jungs ja aus dem täglichen Training. Da nutzt man natürlich auch die Schwachstellen ein wenig aus. Das ist nicht böse gemeint, aber Jungs wie Egor sollen sich ja auch verbessern. Mit Blick auf die Tabelle waren die drei Punkte heute das Wichtigste." Schon am Samstag wollen die Berliner nachlegen, dann wieder im Volleyballtempel Max-Schmeling-Halle. Zu Gast ist der Tabellenneunte aus Rottenburg (11. Feb um 18.30 Uhr).

 

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