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Erst angezogene Handbremse, dann Vollgas

2. Bundesligen: Erst angezogene Handbremse, dann Vollgas

06.02.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Sandy Penno 272 Ansichten

Ein freudiges Raunen ging am Samstag Abend durch die Jahrhunderthalle Spergau - und das sogar noch vor dem eigentlichen Spielbeginn der Piraten. Denn der Hallensprecher verkündete kurz vor Anpfiff, dass der Tabellenführer TSV Giesen Grizzlys eine 3:0 Niederlage beim SV Lindow-Gransee hinnehmen musste. Damit bestand die Möglichkeit für die Mitteldeutschen, den Abstand auf die Tabellenspitze bis auf zwei Punkte zu verkürzen.

Erst angezogene Handbremse, dann Vollgas - Foto: CV Mitteldeutschland e. V.

Gjoko Josifov (r.) freute sich mit Präsident Kurzawa (m.) über die Ehrung zum besten Spieler (Foto: CV Mitteldeutschland e. V.)

Dafür mussten die Spergauer den USC Braunschweig möglichst mit drei Punkten aus der Festung fegen, was beim nüchternen Blick auf das Tableau - Platz 2 gegen Platz 13 - durchaus machbar sein sollte. Allerdings war man sich in Mitteldeutschland auch sicher, dass "man Braunschweig nicht unterschätzen solle, denn der USC hatte bereits gegen die Giesener überrascht und ein scheinbar verlorenes Match in einen 3:2 Sieg umgekehrt". Entsprechend verhalten starteten die Piraten in die Begegnung und ließen es eher vorsichtig angehen. "Für mich sah es aus, als würden die Jungs mit angezogener Handbremse spielen", kommentiert Teammanagerin Sandy Penno. "Und das wurde prompt bestraft." Denn Braunschweig nutzte die Unsicherheit, um sich in Führung zu spielen (19:24). Zwar vereitelten die Piraten mit einer gekonnten Aufschlagserie von Robert Wojcik die fünf Satzbälle (24:24), schafften es am Ende jedoch nicht, den Sack zu zu machen (24:26).

Doch die Aufholjagd schien die Mitteldeutschen aus der Reserve gelockt zu haben. In den folgenden drei Durchgängen packten sie all ihr Volleyball-Können aus und ließen den Gästen aus Niedersachsen nicht den Hauch einer Chance. Allein 19 direkte Blocks und 14 Asse setzten sie den Braunschweigern entgegen. Mit 25:15 glichen sie das Satzverhältnis aus, um im Anschluss mit 25:17 und 25:13 den Sieg perfekt zu machen.

Sports&Travel MVPs: Gjoko Josifov (CVM, gold), Alexander Abramow (Braunschweig, silber)

Die Piraten verzeichnen damit 43 Punkte im Tabellenranking, zwei Punkte hinter Spitzenreiter TSV Giesen Grizzlys. Es ist also noch alles drin im Kampf um die Krone der 2. Bundesliga Nord Männer. Der nächste Dreier könnte bereits am kommenden Samstag, 11.02.2017 eingefahren werden. Dann reisen die Chemie Volleys nach Nordrhein-Westfalen, wo sie das Team des TUB Bocholt um 19 Uhr in der Euregio-Sporthalle empfängt.

 

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