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20 Teams klopfen an das Zweitliga-Tor

2. Bundesligen: 20 Teams klopfen an das Zweitliga-Tor

06.02.2017 • 2. Bundesligen • Autor: DVL 1208 Ansichten

Der Anreiz, in die 2. Volleyball Bundesliga aufzusteigen, ist größer als jemals zuvor. Insgesamt 20 Clubs (letztes Jahr 16) aus den Dritten Ligen haben dafür bis zum 1. Februar einen Antrag auf Vorlizenzierung gestellt. Das gab es noch nie!

20 Teams klopfen an das Zweitliga-Tor - Foto: Andreas Arndt

Foto: Andreas Arndt

Die Teilnehmer sind: BBSC Berlin, SC Alstertal-Langenhorn, SG Rotation Prenzlauer Berg (alle Dritte Liga Nord der Frauen), Chemnitzer PSV (Dritte Liga Ost der Frauen), SV Bad Laer, SV Blau-Weiß Aasee, VC Allbau Essen (alle Dritte Liga West der Frauen), 1. VC Wiesbaden II, proWIN Volleys TV Holz, TV 05 Waldgirmes (alle Dritte Liga Süd der Frauen), SV Warnemünde, VfL Pinneberg (alle Dritte Liga Nord der Männer), TSV Unterhaching, TSV Niederviehbach 1920, ASV Dachau, VC Gotha (alle Dritte Liga Ost der Männer), Moerser SC, TV Baden (alle Dritte Liga West der Männer), SSC Karlsruhe und TSV Mimmenhausen (alle Dritte Liga Süd der Männer).
Die Dritten Ligen Nord und West bilden den Unterbau der 2. Bundesligen Nord. Die 2. Ligen Süd speisen sich aus den Drittligastaffeln Ost und Süd.

Nicht alle Interessenten können in der Saison 2017/18 in der zweithöchsten deutschen Spielklasse dabei sein. "Natürlich steigen nicht alle Teams auf", stellt Lisa Krieger, Managerin 2. Ligen, klar. Krieger: "Die jeweiligen Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesliga auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sein sollten oder der Meister auf den Aufstieg verzichtet, könnte auch der Zweit- und/oder Drittplatzierte einer Dritten Liga aufsteigen."

Die Teilnahme an der Vorlizenzierung verpflichtet jedoch nicht zwingend zum Aufstieg. Das Verfahren bietet den Vereinen vielmehr die Möglichkeit, sich selbst zu reflektieren. Denn die Aufstiegsaspiranten unterziehen sich einem umfangreichen Check, dessen Ergebnis zu einem schlüssigen Zweitligakonzept führt. Wichtig ist, dass der sportliche Erfolg und die Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.

Krieger: "Wir begleiten und beraten die Teams auf dem Weg zur Bundesligalizenz. Im Februar bieten wir zum Beispiel einen Workshop an. Darauf freue ich mich schon ganz besonders. Denn es sind einige Teams dabei, die schon mal Zweitliga- oder Erstliga-Luft geschnuppert haben."

Mit dem TSV Unterhaching (DVV-Pokalsieger 2009 bis 2011 und 2013), dem ASV Dachau (Deutscher Meister 1995, 1996 und Pokalsieger 1997) und dem Moerser SC (Deutscher Meister 1992, Deutscher Pokalsieger 1991 und 1993, Europacupsieger 1990) sind äußerst namhafte Aufstiegsinteressenten dabei, die bereits riesige Erfolge in ihrer Chronik vorzuweisen haben.
"Solche Teams wissen ganz genau, auf was sie sich einlassen. Mir zeigt das, dass die Vorlizenzierung inhaltlich bei den Teams eine große Anerkennung genießt", weiß Krieger.

Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden. Ende März und Anfang April fallen die sportlichen Entscheidungen in den Dritten Ligen, wer aufsteigen kann.

 

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