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Sind 3,33 m am Samstag das Maß aller Dinge?

2. Bundesligen: Sind 3,33 m am Samstag das Maß aller Dinge?

01.02.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Rolf Müller 275 Ansichten

Eltmann. Wenn am Samstag die Oshino-Volleys im Eschenbacher Hangar gegen den VC Dresden auflaufen, steht in den Reihen der Elbflorenzer mit Mittelblocker Lukas Maase, der Nr. 1, der größte Spieler der Bundesliga Süd. Und Lukas ist nicht nur groß, er ist auch gut, kam schon zu MVP-Ehren, doch nicht in allen Spielen glänzte er durch Konstanz.

Sind 3,33 m am Samstag das Maß aller Dinge? - Foto: Oshino Volleys Eltmann

Foto: Oshino Volleys Eltmann

Der bisherige Saisonverlauf der Dresdner gleicht etwas einem Slalomlauf, denn den Siegen über Hammelburg, Fellbach, Freiburg, den Auswärts-Tie Breaks bei den Spitzenmannschaften in Mainz und Rüsselsheim steht nur eine 0:3-Heimniederlagen gegen Eltmann und zwei 1:3-Pleiten gegen Grafing und dem Sachsenkonkurrenten Leipzig gegenüber.

Die Eltmanner mussten im Januar trotz deutlicher Tabellenführung Federn lassen, so in Schwaig und beim Tie Break-Match gegen Fellbach. Im Training der letzten Wochen ist wieder innere Einkehr und Selbstmotivation eingekehrt, der Kampfgeist scheint nun wieder das dominierende Element zu sein. Das Gefühl, uns kann bei dem Vorsprung nichts mehr passieren, sollte der Einstellung, jedes Spiel ist erst gewonnen, wenn man drei Gewinnsätze auf der Habenseite hat. Milan Maric ist bei den vielen guten Spielern nach wie vor gezwungen, mit dem Rotationsprinzip weiter zu machen.

Nur gut, dass auch Kapitän Sebastian Richter beim Rasierklingenritt gegen Fellbach nach den Spielen im Herbst in Grafing und in Leipzig seine Führungsspielerqualitäten selbst neu entdeckt hat. Alle im Team wollen sich beweisen, Keep smiling und nette Gesten sollte es vor und nach dem Spiel geben, im Match, egal gegen wen, ist volle Konzentration gefragt, denn die Mannschaft ist aufstiegswillig, doch den Neid der anderen ob der klaren Tabellenführung muss in jedem Spiel neu erkämpft werden. Nur Mitleid ist umsonst und das Mitleid mit den abgerutschten Fellbachern hätte fast drei Punkte gekostet. Nur gut, dass da Richter richtig aufgewacht, und Youngster Mircea Peta zu großer Form aufgelaufen ist. Der Trainer, Milan Maric dankte es seinen Recken, dass sie sich noch selbst wie Münchhausen aus dem Sumpf der drohenden Niederlage gezogen hatten, mit einem netten small talk nach dem Match bei einem Bierchen.

Doch nun geht es gegen Dresden mit Lukas Maase und Johnny Engel, der "Seßlacher Flying Angel" schlägt sich neben Kraft- und Sprungtraining mit einer Rechenaufgabe herum. Maase ist 2,10 m, wenn er die Arme nach oben reckt, kann er locker über die Netzkante greifen, einen halben Meter Sprungkraft aus dem Stand dürfte er auch haben, also gilt es schätzungsweise 3,33 m zu überspielen. Johnny fehlen zu 1,90 m einige Zentimeter, dafür springt er aus dem Stand nahezu einen Meter (lediglich das Kraftpaket Heriberto hat ähnliches in petto) und kommt als Außenangreifer somit auch in die 3,3 m-Region.

Doch der VC Dresden ist nicht nur Lukas Maase, es gibt noch einige, die ein Spiel kippen können, und der Trainer ist auch ein Taktikfuchs. Deshalb sollten die Eltmanner jede Schwächephase vermeiden, sich, unterstützt von den Fans und den Trommeln der "Red barons" gegenseitig pushen, denn die wertvollen Punkte Vorsprung in der Tabelle braucht man garantiert noch für die schweren Spiele in Rüsselsheim nächste Woche, in Freiburg und bei den derzeit sehr selbstbewussten Delitzschern am letzten Spieltag. Auch das Derby gegen Hammelburg ist noch nicht im Sack, denn bei den Nachbarn ist derzeit auch echte Aufbruchstimmung eingekehrt.

 

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