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"Sanfter Killer" Reichert führt Uniteds zum Sieg

Champions League: "Sanfter Killer" Reichert führt Uniteds zum Sieg

01.02.2017 • Champions League • Autor: Jan Wüntscher 641 Ansichten

Ein Achterbahn-Satz zum Auftakt, ein Gegner, der mit starken Aktionen beeindruckte, und schließlich doch die optimale Ausbeute für die unermüdlich ackernden United Volleys: Anders als der Premieren-Auftritt vor zwei Wochen hatte es das zweite Heimspiel im europäischen CEV Cup am Dienstagabend in der Rüsselsheimer Großsporthalle in jeder Hinsicht in sich.

"Sanfter Killer" Reichert führt Uniteds zum Sieg - Foto: United Volleys/Corinna Seibert

Teamgeist und Willensstärke waren die Erfolgsfaktoren der United Volleys gegen Belgrad. (Foto: United Volleys/Corinna Seibert)

Nach dem 3:1 (23:25, 25:13, 25:16, 25:18)-Sieg gegen Roter Stern Belgrad genügen den Uniteds im Rückspiel am 14. Februar erneut zwei gewonnene Sätze zum Weiterkommen - Allerdings müssen sie sich in der serbischen Hauptstadt auf einen heißen Tanz einstellen, rund 40 gut aufgelegte Auswärtsfans lieferten darauf nur einen ersten kleinen Vorgeschmack.

"So groß, wie es das Ergebnis glauben lässt, war der Unterschied heute auf keinen Fall", zollte United-Cheftrainer Michael Warm den Gästen großen Respekt. "Sie haben uns wirklich alles abverlangt, viel mehr geht wohl nicht." Damit machte er gleichzeitig seinem eigenen Team ein Riesenkompliment: "Die Jungs haben fantastisch gespielt, es hat richtig Spaß gemacht, von außen zuzuschauen." Herausragend präsentierte sich, wie schon seit Wochen, Außenangreifer Moritz Reichert. Der Jung-Nationalspieler, abseits des Spielfelds durchaus von eher sanftmütigem Wesen, drosch unbarmherzig und aus nahezu jedem Winkel die Bälle in die gegnerische Hälfte, erzielte am Ende stolze 21 Punkte.

Für Warm ist noch alles offen

Zahlen, die man sonst vor allem vom MVP-Abonnenten der vergangenen Volleyball Bundesliga-Spielzeit, United-Kapitän Christian Dünnes , kennt. Der konnte nach seinem angekündigten Abschied zum Saisonende - Dünnes übernimmt die Position des DVV-Sportdirektors - stolz verfolgen, zu welch beachtlicher Größe die jungen Talente an seiner Seite mittlerweile herangewachsen sind. Denn auch die rumänische Nachwuchshoffnung Adrian Aciobanitei lag am Ende mit 15 Zählern im Scorer-Ranking knapp vor ihm. Da machte es wenigstens auf dem Spielfeld zumindest diesmal auch nichts aus, dass die Uniteds den Ausfall ihres slowenischen Vize-Europameisters Jan Klobucar (Stirnbeinhöhlenfraktur) verkraften mussten.

Fast schon gewohnt dominant am Netz präsentierte sich Youngster Tobias Krick. Seine vier Monsterblocks inspirierten diesmal gleich fünf weitere United-Riesen, sich in der Blockstatistik zu verewigen, zusätzlich steuerte der 18-jährige mal eben wieder acht Punkte im Schnellangriff bei - genau das passende Mittel um den Serben im richtigen Moment den Zahl zu ziehen. Denn daran, dass die rund 800 Zuschauer unzählige unglaubliche Rettungsaktionen und spektakuläre Angriffsvarianten zu sehen bekamen, zeichneten ansonsten beide Teams verantwortlich. "Man darf nicht vergessen, dass Belgrad ursprünglich sogar in der Champions League-Qualifikation gespielt hat", rief Michael Warm die unbestreitbare Klasse des Kontrahenten in Erinnerung. Dementsprechend ist für ihn das Duell auch noch keinesfalls entschieden.

Vorfreude auf das Kräftemessen mit dem Meister

"Ich bin nicht sicher, ob wir in Belgrad noch einmal die Chance zu so einem Sieg bekommen", warnt er vor dem serbischen Hexenkessel im Rückspiel. Dass in diesem weitaus mehr als nur die bekannte Bohnensuppe serviert werden dürfte, musste schon das belgische Top-Team aus Antwerpen erfahren, dass nach einem 3:0-Heimerfolg und einer 1:0-Führung noch im "Golden Set" ausschied. Auch die United Volleys erlebten in Durchgang eins, was passiert, wenn man die Männer aus dem Land des World League-Champions unterschätzt. Aus einem 14:9-Vorsprung wurde ruckzuck ein 14:14, und plötzlich war der Satz futsch. Mit der darauffolgenden Reaktion zeigten die Hausherren aber zugleich die Erfolgsstrategie für das Wiedersehen in zwei Wochen auf: kleine Rückstände wegstecken, nicht aufgeben und nie das gemeinsame Ziel aus den Augen verlieren.

Bevor sie diese Qualitäten erneut international unter Beweis stellen dürfen, wartet auf die Hessen das nächste Highlight in der Volleyball Bundesliga. Am Sonntag sind um 16 Uhr die Berlin Recycling Volleys zu Gast, nach ihrer gerade erlittenen Pokal-Niederlage gegen Friedrichshafen immer noch amtierender Deutscher Meister und Titelträger im CEV Cup. Nach mehreren heiß umkämpften Begegnungen in der Berliner Schmeling-Halle hoffen die Uniteds in der atmosphärisch dichten Großsporthalle auf eine Kulisse, die dem mit großer Vorfreude erwarteten Kräftemessen mit den Hauptstadt-Giganten angemessen ist. "Rational betrachtet sind uns die BR Volleys in jeder Hinsicht überlegen, können auf ganz andere Möglichkeiten zurückgreifen", betont Coach Warm. "Aber wir haben ein fantastisches Team und werden voll dagegenhalten - eigentlich ist Berlin jetzt mal fällig." Tickets für diese Partie gibt es auf www.unitedvolleys.de, Online-Reservierung wird empfohlen.

 

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