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Netzhoppers zeigen guten Derbyauftritt

Bundesligen: Netzhoppers zeigen guten Derbyauftritt

26.01.2017 • Bundesligen • Autor: Corinna Dumke 338 Ansichten

Am Ende war es zwar der vorher erwartete 3:0-Heimerfolg (25:19, 25:20, 25:18) der Berlin Recycling Volleys, doch keiner der insgesamt 5124 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle dürfte sein Kommen bereut haben, denn die Protagonisten auf beiden Seiten zeigten teilweise Volleyballsport vom Feinsten, der begeisterte und Lust auf weitere Berlin-Brandenburg-Derbys in der Zukunft machte.

Besonders der Berliner Nationalspieler Robert Kromm , der nach dem Match zum wertvollsten Akteur gewählt wurde, strahlte eine enorme Spielfreude eine Woche vor dem Pokalfinale in Mannheim gegen Dauerrivale VfB Friedrichshafen aus. Mit seinen 2,12 Meter konnte er nur selten von der Netzhoppers-Abwehr gestoppt werden. Insgesamt gelangen ihm 13 direkte Punkte gegen eine tapfer kämpfende Truppe aus dem Dahmeland. "Das war eine gelungene Generalprobe für das Finale in Mannheim. Man hat gesehen, dass unser Druck im Aufschlag spielentscheidend sein kann. Jetzt gilt es, gut zu regenerieren und die athletische Grundlage für das harte Duell mit dem VfB Friedrichshafen zu legen. Allmählich steigt die Aufregung", so Kromm nach der Begegnung. Diese begann mit einem Blitzstart der Hausherren. Schnell führte die Mannschaft vom italienischen Coach Roberto Serniotti mit 7:3. Das lag sicherlich auch daran, dass Gästetrainer Mirko Culic eine Änderung in seiner Stammformation vornehmen musste. Für Theo Timmermann stand Robin Hafemann auf dem Parkett, da der Außenangreifer gesundheitlich etwas angeschlagen war. "Theo konnte in der vergangenen Woche drei Tage nicht trainieren, weil ihn eine leichte Grippe flachgelegt hatte. Deshalb ließ ich ihn erst einmal draußen", begründete Culic seine Änderung, "aber ich muss sagen, Robin hat Theo hervorragend vertreten." Nach der kurzen Findungsphase waren die Netzhoppers aber voll drin im Match. Mit einem sehr ausgeprägten Kampfeswillen, immer wieder angetrieben von Kapitän Björn Andrae , der an seiner alten Wirkungsstätte zu alter Bestform fand und nicht zu unrecht zum wertvollsten Spieler in seinem Team gewählt wurde, schafften die Brandenburger zwar in diesem Durchgang den Ausgleich nicht mehr, lieferten aber den Hausherren einen offenen Schlagabtausch. Diesen beendete Wouter ter Maat mit dem ersten Satzball zum 25:19 für die Volleys. Im zweiten Durchgang konnten sich die Hauptstädter nicht so schnell von den Netzhoppers absetzen, wie in den vorangegangen 24 Spielminuten. Das Culic-Team ließ sich nicht abschütteln, immer wieder sorgten der stark spielende Außenangreifer Filip Gavenda (zehn Punkte) und Björn Andrae (10) für wichtige Zähler in diesem Abschnitt. Bis zum 15:15 war dieser total ausgeglichen und der Satzausgang offen. "Leider fehlte uns da am Ende etwas die Kraft, sonst hätten wir die Volleys in dieser Phase noch ein wenig länger ärgern können", konstatierte Andrae. Mit einem platzierten Schmetterball in die Feldmitte zum 25:20 beendete Robert Kromm diesen Durchgang nach 27 Minuten. Im dritten und letzten Abschnitt konnten die Netzhoppers das erste Mal während der gesamten Begegnung durch zwei Zähler von Björn Andrae in Führung gehen. Diese hatte noch bis zum 5:4 Bestand,doch dann erhöhten die Gastgeber erneut die Schlagzahl und zogen auf 10:7 aus ihrer Sicht davon. Gegen die gute Blockarbeit der Hauptstädter und ihren genauen Abschlüssen war aus Netzhoppers Sicht einfach kein Kraut gewachsen. Beim 15:16 waren die Dahmeländer wieder dran, doch in der Schlussphase ließ der Deutsche Meister nichts mehr anbrennen und fuhr am Satzende einen 25:18-Erfolg ein. Trotz der Niederlage verließen die Spieler der Netzhoppers SolWo Königspark KW mit erhobenem Hauptes die Arena am Mauerpark, denn sie zeigten einen tollen Auftritt, der Mut für die kommenden schweren Aufgaben machen dürfte. "Ich kann meinen Jungs nur zu dieser Leistung gegen die Berliner gratulieren. Jeder hat sein Bestes gegeben und das Maximale aus sich herausgeholt", so Culic, der Neuzugang Robert Schramm über die gesamte Spieldauer auf der Bank schmoren ließ. "Wenn Robert gesundheitlich in der Lage ist, alle Trainingseinheiten mitzumachen, dann wird er auch zum Einsatz kommen", so Culic. "Ich bin noch nicht bei einhundert Prozent, da fehlt noch ein wenig", fügte Schramm, der in den vergangenen zwei Spielzeiten für den TV Ingersoll Bühl spielte, hinzu. Die kommenden Aufgaben in den nächsten Wochen haben es für die Netzhoppers so richtig in sich. Am 5. Februar reisen sie nach Düren, um sieben Tage später (12. Februar, 16 Uhr) in der Landkost-Arena zum zweiten Mal in dieser Saison den Rekordmeister VfB Friedrichshafen zu empfangen. Mit dem TV Ingersoll Bühl (18. Februar, 19 Uhr) und dem TV Rottenburg (25. Februar, 19 Uhr) folgen zwei weitere Heimauftritte, bei denen die Königs Wusterhausener unbedingt Siege einfahren müssen, um die Play-offs zu erreichen. "Diese sind weiterhin unser ganz großes Ziel, das wir immer noch aus eigener Kraft schaffen können", ist sich Björn Andrae sicher, "sind wir dann dabei, wollen wir natürlich so weit wie möglich kommen."

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