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"Brc-K.O." nach nur 64 Minuten

Champions League: "Brc-K.O." nach nur 64 Minuten

19.01.2017 • Champions League • Autor: Jan Wüntscher 529 Ansichten

Die United Volleys sind in ihrer ersten Europapokal-Saison auf Anhieb ins Achtelfinale gestürmt. Nach dem klaren Hinspielerfolg vor zwei Wochen ließen sie am Mittwochabend auch in der heimischen Rüsselsheimer Großsporthalle den Bosniern von OK Mladost Brcko keine Chance und siegten in nur 64 Minuten mit 3:0 (25:13, 25:9, 25:13). "Meine Mannschaft hat das sehr konzentriert gemacht und ihre Stärken in der Block-Feldabwehr konsequent ausgespielt", lobte Cheftrainer Michael Warm. Dabei hätten den Gastgebern schon zwei gewonnene Sätze zum Erreichen der nächsten Runde genügt.

"Brc-K.O." nach nur 64 Minuten - Foto: United Volleys/Heinz Mösinger

Mit ihrer „bisher jüngsten Aufstellung“ haben die United Volleys das Achtelfinale im CEV Cup klargemacht (Foto: United Volleys/Heinz Mösinger)

Die Jüngsten machen alles klar

Dementsprechend schickte Warm beim Stand von 2:0 "die jüngste Aufstellung, die je für die United Volleys aufgelaufen ist" aufs Feld - Durchschnittsalter gerade einmal 21 Jahre. Mit Zuspieler Jannis Hopt und Mitch Tulley auf der Diagonalposition (beide 20), Angreifer Adrian Aciobanitei (19) und Tobias Krick (18) konnten sich alle Nachwuchstalente im Kader gemeinsam beweisen. Der sportlichen Überlegenheit tat das keinen Abbruch, mit gerade einmal 20 Minuten sollte dieser Durchgang sogar der kürzeste aller drei gespielten Sätze werden. Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen mit den Männern aus dem Nordosten Bosnien-Herzegowinas ließen es die Hausherren vor allem im Block fast im Minutentakt krachen.

Ein ums andere Mal konnten die rund 650 gut aufgelegten Zuschauer ihre Klatschpappen in die Höhe recken. Am Ende standen erneut beachtliche 17 Blockpunkte zu Buche. Fünf davon steuerte als erfolgreichster "Mainblocker" diesmal der erfahrene Lukas Bauer bei. 2,11-Meter-Mann Tobias Krick konnte sich dafür zusätzlich im Aufschlag auszeichnen und erzielte drei von sieben Uniteds-Assen. Da auch die Annahme fast immer perfekt stand, konnten Nationalspieler Jan Zimmermann und später Jannis Hopt von der Regiezentrale aus variabel die Bälle verteilen. Am Ende kamen gleich drei United-Spieler auf den Tagesbestwert von 11 Punkten.

Gespannter Blick nach Belgrad

Spannender als das ungleiche Duell in der Opelstadt fiel anschließend das Warten auf den nächsten Gegner aus. Während des obligatorischen "VIP-Talks" mit Cheftrainer Warm wurde regelmäßig der aktuelle Zwischenstand aus Belgrad durchgegeben, wo der serbische Meister auf die Mannschaft von Topvolley Antwerpen traf. Die Belgier hatten das Hinspiel mit 3:0 gewonnen, mussten sich auswärts jedoch mit 1:3 geschlagen geben. So musste ein "Golden Set" die Entscheidung bringen, der sich bis zum 22:20 für Belgrad schier unendlich hinzog. Damit müssen die United Volleys innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal in die serbische Hauptstadt fliegen, die bereits auf dem Weg nach Brcko Zwischenstation gewesen war.

"Da ja klar war, dass wir auf das stärkere der beiden Teams treffen werden, nehmen wir es wie es kommt", erklärte Michael Warm. Allerdings habe man sich nach dem Ausgang des Hinspiels bei der Gegner-Analyse mehr auf Antwerpen fokussiert, bekannte er. "So viele Videos von Belgrad werden wir wohl kaum bekommen, dass wir das noch nachholen können." Das erste Achtelfinalmatch steht nämlich bereits am 31. Januar, einem Dienstag, an. Diesmal geht es für die Hessen zuhause in der Rüsselsheimer Großsporthalle los, zwei Wochen später müssen sie dann in Belgrad ran. Zunächst richtet sich der Blick aber auf das kommende Wochenende: Ligakonkurrent Rottenburg dürfte dann nicht nur mit mehr Vokalen, sondern auch mit mehr Gegenwehr aufwarten.

 

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