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Gnadenloser "Baby-Block"

Bundesligen: Gnadenloser "Baby-Block"

16.01.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 467 Ansichten

Das Rüsselsheimer Publikum braucht sich bei den Erstliga-Auftritten der United Volleys in der Großsporthalle über mangelnde Abwechslung wahrlich nicht zu beklagen. Auch beim 3:0 (25:19, 25:21, 25:20) gegen Aufsteiger Solingen überraschte Cheftrainer Michael Warm am Sonntagnachmittag mit einer ungewohnten Aufstellung, brachte im Angriff Peter Wolf für Nationalspieler Moritz Reichert und den jungen Australier Mitch Tulley anstelle von Kapitän Christian Dünnes .

Gnadenloser "Baby-Block"   - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Grund zur Freude: „Gold-Libero“ Florian Ringseis und „Hausherr“ Peter Wolf. (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Dazu den "Baby-Block" ohne Routinier Lukas Bauer , dafür mit dem 18-jährigen Tobias Krick und dem gerade erst 22 Jahre alt gewordenen Georg Escher. "Wir haben diese Woche noch zwei schwere Spiele vor uns, da müssen wir schauen, wie wir die Belastung möglichst gleichmäßig verteilen können", erläuterte Warm.

Erstes Gold für Libero Ringseis

Trotzdem habe sein Team die Partie "immer im Griff" gehabt, lediglich in der "Findungsphase" der neuen Formation zu Beginn des ersten Satzes konnten die Gäste, die vor Weihnachten gegen Bühl ihren ersten Saisonerfolg geschafft hatten, noch mithalten. Zur Freude der gut 1.400 Zuschauer gab es dennoch zahlreiche lange und spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Bester Beleg für die aufopferungsvolle Defensivarbeit war nach Spielende die Wahl von United-Libero Florian Ringseis zum "Sports&Travel MVP" - nach zwei Mal Silber in der vergangenen Saison die erste Goldmedaille für den Österreicher. Unter anderem hatte er mit einer blitzschnellen Fußabwehr die Spieler aus der Klingenstadt derart verblüfft, dass anschließend auch dieser Punkt bei den Gastgebern blieb.

So oft und so lange es immer wieder hin und her ging - irgendwann machte zumeist der Block der Uniteds sämtlichen Solinger Hoffnungen ein Ende. Ganze 17 Mal in nur drei Sätzen ließen die Youngster aus dem Rhein-Main-Gebiet es auf der anderen Seite einschlagen. Tobi Krick, ohnehin schon Statistik-Spitzenreiter unter den Mittelblockern der Volleyball Bundesliga, stellte mit acht Blocks unter Beweis, dass er es am Netz auch als Alleinunterhalter drauf hat, Mitch Tulley machte es ihm gleich drei Mal nach. Dazu präsentierte Peter Wolf, der an gleicher Stelle vor knapp zwei Jahren mit der TG 1862 Rüsselsheim den Erstliga-Aufstieg gefeiert hatte, sich in "seiner" Halle in starker Form und übernahm viel Verantwortung.

Nächste Herausforderung am Mittwoch im CEV Cup

Christian Dünnes bekam ebenso wie Nationalspieler Moritz Reichert und Lukas Bauer erst im dritten Durchgang Spielpraxis, zugleich löste Jannis Hopt Jan Zimmermann auf der Zuspielposition ab. Reichert ließ es sich dennoch nicht nehmen, mit einer unglaublichen Aufschlagserie sogleich für klare Verhältnisse zu sorgen. Am Mittwoch dürfte es für die drei Erstgenannten wieder mehr Einsatzzeiten geben. "Brcko wird sicherlich noch einmal eine schwerere Herausforderung", mutmaßt Michael Warm vor dem ersten CEV Cup-Heimauftritt. "Aber der Preis, der uns winkt, lohnt den Einsatz allemal: im ersten Europapokal-Jahr gleich der Achtelfinaleinzug." Dafür können sich die United Volleys nach ihrem 3:0-Erfolg im Hinspiel sogar eine knappe Niederlage gegen die Bosnier erlauben. Tickets für diese Begegnung gibt es wie gewohnt auf www.unitedvolleys.de.

 

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