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Hölle statt Tempel

Bundesligen: Hölle statt Tempel

13.01.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 587 Ansichten

Nach dem jüngsten Heimsieg gegen den TV Ingersoll Bühl wollen die BR Volleys bestenfalls am Samstag (14. Jan um 20.00 Uhr) bei der SVG Lüneburg nachlegen. Schon zweimal trafen die Berliner in dieser Saison auf die "LüneHünen", beide Male verließen die Hauptstädter das Parkett der heimischen Max-Schmeling-Halle als Sieger. Die morgige Aufgabe wird jedoch ungleich schwerer sein, denn in der "Gellersenhölle" spricht die Bilanz gegen die Mannschaft von Cheftrainer Roberto Serniotti.

Hölle statt Tempel - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Auf die BR Volleys wartet mit der SVG ein Team, das vor allem auf den Angriffspositionen erstklassig besetzt ist: Das US-amerikanische Duo Cody Kessel (Außen) und Eric Fitterer (Diagonal) hat in seiner ersten Saison in Lüneburg bisher voll eingeschlagen, sodass der Vertrag mit Kessel im Dezember bereits vorzeitig um ein Jahr verlängert wurde. Aber auch das Pendant auf der Außen-Annahme-Position, Routinier Matthias Pompe ist mit seiner Sammlung von schon vier MVP-Medaillen ein Eckpfeiler im Kader von Trainer Stefan Hübner. Daneben glänzen die Niedersachsen getreu ihres Slogans "Wir punkten mit Ausgeglichenheit" mit enormer mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Kampfgeist. Das bekamen am letzten Wochenende auch die United Volleys Rhein-Main zu spüren, als sich die heimstarken "LüneHünen" nach einem 0:2-Satzrückstand in den Tiebreak kämpften und so ihren ersten Punkt im Duell der beiden besten Aufsteiger in der Geschichte der Volleyball Bundesliga einfuhren (Endresultat 2:3).

In der Tabelle finden sich die Lüneburger mit sieben Siegen aus zwölf Spielen aktuell auf dem fünften Platz wider, weil es gegen die Spitzenteams ausschließlich Niederlagen gab - so auch gegen den Hauptstadtclub. Beide direkten Duelle der Saison 16/17 entschieden die BR Volleys in der heimischen Max-Schmeling-Halle 3:0 für sich (Bundesliga und DVV-Pokal). Nun aber findet das nächste Aufeinandertreffen in der berüchtigten "Gellersenhölle" statt. Ein Blick in die Statistik der letzten beiden Jahre zeigt, dass auf Kapitän Robert Kromm und sein Team dort ein echter Härtetest wartet: zwei der bisherigen drei Auswärtsspiele in Lüneburg gingen verloren und das letzte wurde erst nach mehreren abgewehrten Matchbällen im Tiebreak gewonnen.

Auch in dieser Spielzeit bewiesen die Norddeutschen ihre enorme Heimstärke (fünf Siege in sechs Duellen). Robert Kromm warnt deswegen einmal mehr vor dieser Qualität der SVG: "Wir, die schon jahrelang dabei sind, kennen die ganz spezielle Atmosphäre in Lüneburg. Für einige unserer "Neuen" wird das schon etwas Besonderes, genauso für Steven gegen seinen Ex-Verein. Jedes unserer Matches dort ging bisher über fünf Sätze, mit teilweise kuriosen Spielverläufen. Das Playoff-Halbfinale im letzten Jahr war an Dramatik nicht zu überbieten." Dem BR Volleys Kapitän ist bewusst, wie schmerzhaft eine Niederlage in der Hansestadt bei der aktuellen Tabellenkonstellation wäre: "Nichtsdestotrotz wollen wir die Heimreise mit drei Zählern antreten und setzen dabei auch auf die Unterstützung unserer treuen Auswärtsfans."

Das Spiel Zweiter gegen Fünfter der Volleyball Bundesliga ist live auf www.sportdeutschland.tv zu sehen oder auf Twitter im BR Volleys-Liveticker zu verfolgen.

 

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