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Ein starkes Finish

Bundesligen: Ein starkes Finish

09.01.2017 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 213 Ansichten

Mit einem beeindruckenden Schlussspurt sicherten sich die BR Volleys am Sonntagnachmittag den ersten Sieg im Jahr 2017. Vor 3.571 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle spielten die Berliner zwei Sätze lang dominant, mussten sich im dritten Satz aber gewaltig strecken, um letztlich den TV Ingersoll Bühl klar mit 3:0 (25:19, 25:14, 25:23) zu bezwingen. Durch den zehnten Saisonsieg rückten die Hauptstädter in der Tabelle der Volleyball Bundesliga auf den zweiten Platz vor.

Ein starkes Finish - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Coach Roberto Serniotti vertraute im ersten Spiel des neuen Jahres neben Kapitän Robert Kromm auf Tsimafei Zhukouski, Luke Perry, Steven Marshall, Paul Carroll, Felix Fischer und Graham Vigrass.

Beide Teams benötigten einige Zeit, um in das Spiel zu finden, bestachen zwar mit guter Blockarbeit, suchten aber am Aufschlag vergeblich ihren Rhythmus. Der Erste, der diesen fand, war BR Volleys Zuspieler Zhukouski und prompt zogen die Berliner davon (10:6). Das Match nahm Fahrt auf und immer wieder flogen die Akteure auf beiden Seiten bei fulminanten Abwehraktionen über den orangen Hallenboden (16:12). Als die "Bisons" wieder auf Tuchfühlung waren (19:17), zeigte Diagonalangreifer Carroll, warum er zu den besten Service-Spielern der Liga zählt und erhöhte den Vorsprung kurzer Hand auf 23:17. Zum Satzball brachte Serniotti Wouter Ter Maat und Sebastian Kühner ins Spiel. Der ehemalige SCC-Junior legte im zweiten Versuch für seinen Kapitän Kromm auf, der überlegt zum Satzgewinn vollstreckte (25:19).

Serniotti kehrte zurück zu seiner Startformation, die immer besser harmonierte. Gleich vier Blockpunkte zu Satzbeginn brachten die BR Volleys in eine komfortable Position (10:6). Fortan entwickelte der Triplesieger eine mitreißende Spielfreude. Ob Carroll-Ass, Zhukouski-Leger oder Fischer-Schnellangriff - alles funktionierte und Gästetrainer Ruben Wolochin versuchte dem mit der Einwechslung von Magloire Mayaula entgegenzusteuern (17:9). Youngster Ruben Schott bekam nun auch seine Einsatzzeit und die Berliner ließen nicht mehr locker. Noch einmal verzückte Zhukouski die Fans mit einem Leger und nach einem Aufschlagfehler des Usbeken Sobirov standen 10 Satzbälle für die Hauptstädter zu Buche. Steven Marshall, der gemeinsam mit Libero Perry felsenfest in der Annahme stand, vollstreckte per Servicewinner zum Satzgewinn (25:14).

Nun schienen sich das Heimteam und ihre Fans bereits zu sicher zu sein, denn der TVB bewies, welch Qualität im Kader steckt. Gäste-Zuspieler Finoli ließ seine Klasse mehrfach aufblitzen und Bühl ging verdient in Führung (6:11). Strittige Netzaktionen sorgten für Emotionen auf und neben dem Court. Erst ein rote Karte für Finoli beruhigte das Geschehen, aber die BR Volleys kämpften weiter mit sich und der Konzentration (11:16). Bühl verteidigte den Vorsprung aufopferungsvoll in der Abwehr und hatte den Satzgewinn bereits vor Augen (18:22), als die Berliner Aufschlag-Kanone Zhukouski dem Volleyballtempel gewaltig einheizte. Mit der Unterstützung der Fans und nun wieder verbesserter Blockarbeit startete das Heimteam eine eindrucksvolle Aufholjagd, kämpfte sich Punkt für Punkt heran und führte plötzlich (24:22). Der kanadische Mittelblocker Graham Vigrass machte nach 78 Minuten den Matchgewinn perfekt (25:23).

Der "Sports&Travel MVP" des Spiels, Libero Luke Perry war im Anschluss stolz auf die Teamleistung: "Die ersten beiden Sätze liefen sehr gut. Als dann aber die Konzentration nachließ, konnten wir das, was wir im Training einstudiert haben, anwenden. Jeder hat sich noch einmal fokussiert und alles gegeben. Das war ein beeindruckendes Comeback. Da wir so eine starke Reaktion gezeigt haben, können wir sehr zufrieden sein."

Robert Kromm sah trotz des klaren Sieges noch Steigerungspotenzial: "Das war ein guter Start in die Rückrunde. Die drei Punkte nehmen wir gern mit, doch es war nicht alles perfekt. Ich denke, wir können noch eine Schippe drauflegen." Das wird auch nötig sein, denn am Samstag (14. Jan um 20.00 Uhr) reisen die Berliner in die "Gellersenhölle" zur bekanntermaßen heimstarken SVG Lüneburg.

 

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