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Mit Moral und Moritz die Serie geknackt

Bundesligen: Mit Moral und Moritz die Serie geknackt

08.01.2017 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 338 Ansichten

Im Volleyball wie in anderen Sportarten ist oft die Rede von der Zusatzbelastung, welche das "internationale Geschäft" für die betroffenen Vereine mit sich bringt. In dieser Woche bekamen erstmals auch die United Volleys zu spüren, was es bedeutet, nur ein paar Tage nach dem Europapokal-Trip auf den Balkan und zurück wieder in der Volleyball Bundesliga auf dem Feld zu stehen.

Mit Moral und Moritz die Serie geknackt  - Foto: United Volleys

Foto: United Volleys

Als Extra-Challenge hatte der Kalender des Weltverbands auch für die Begegnung mit der SVG Lüneburg am Samstagabend den Kader um zwei Stammspieler reduziert - Tobias Krick und Adrian Aciobanitei waren weiterhin bei der parallel angesetzten Junioren-WM-Qualifikation im Einsatz und konnten ihrem Team somit nicht helfen.

Warm sieht "Spannungsabfall"

Mit dem 3:2 (25:22, 25:21, 25:27, 21:25, 15:9)-Sieg in der mit 800 Zuschauern ausverkauften Lüneburger Gellersenhalle konnte Cheftrainer Michael Warm da mehr als zufrieden sein: "Das war ein schweres Stück Arbeit" - Auch wenn es zunächst nach einer recht eindeutigen Angelegenheit für die Uniteds ausgesehen hatte. Die Sätze eins und zwei hatten sie sich gewohnt abgeklärt im Endspurt geholt. Und auch der dritte Durchgang war bis zum Schluss offen. Zwei Mal hatte die SVG vorgelegt, beide Satzbälle wehrten die Gäste ab. Erst im dritten Anlauf sprang das Spielgerät vom hessischen Block ins Aus - zur Freude des Publikums, welches in der laufenden Saison zuvor immerhin in fünf von fünf Matches die eigene Mannschaft triumphieren sehen hatte.

Dementsprechend witterten die Hausherren von nun an ihre Chance. "Wir haben das selbst ein bisschen aus der Hand gegeben und waren nicht mehr konsequent genug", sah Michael Warm einen "Spannungsabfall". Früh mussten die United Volleys in Satz vier einem Vier-Punkte-Rückstand hinterherlaufen, schafften es aber durch eine starke Aufschlagserie von Moritz Reichert, dem insgesamt vier Asse gelangen, sich noch einmal heranzukämpfen. In dieser Situation sprang der später zum "Sports&Travel MVP" gewählte Jung-Nationalspieler auch erfolgreich für "Leitwolf" Christian Dünner in die Bresche. Der Kapitän, der zu diesem Zeitpunkt bereits über 20 Punkte erzielt hatte, war mehrfach von Lüneburg geblockt worden. Ungewohnt oft hatte der Routinier zudem den Dialog mit dem Schiedsgericht suchen müssen, was ihm bei eigenem Aufschlag regelmäßig Pfiffe der Zuschauer einbrachte.

Drei Auswärtsspiele, drei Auswärtssiege

Da Wechseloptionen Mangelware waren, sind Moral und Einstellung des Teams in dieser Phase umso höher einzuschätzen, als man trotz aller Widrigkeiten noch einmal auf 20:22 verkürzen, den Tiebreak aber nicht vermeiden konnte. "Wir haben bei der Euphorie in der Halle und den vielen knappen Entscheidungen gegen uns die Konzentration hochgehalten und mussten einfach noch mehr Punkte holen", befand der Cheftrainer. Im Entscheidungsdurchgang war tatsächlich nicht nur Dauerbrenner-Dünnes von Beginn an wieder voll da. Der 32-jährige punktete gewohnt zuverlässig und legte Jan Klobucar schließlich den Ball zum 14:9 auf, welches die letzten Lüneburger Hoffnungen zunichtemachte. Moritz Reichert blieb es vorbehalten, das Spiel mit einem Aufschlag zu beenden, welcher aus der SVG-Annahme schnurstracks den Weg an die niedrige Hallendecke fand.

Wie schon in der vergangenen Saison machten die Uniteds vor, wie das Bollwerk Gellersenhalle zu knacken ist und straften damit auch Lüneburgs Matthias Pompe Lügen, der nach dem Hinspiel im Dezember eine Revanche angekündigt hatte. "Jetzt haben wir vier Mal gegen Lüneburg gewonnen, alle drei schweren Auswärtsmatches in Bühl, Brcko und hier für uns entschieden, da können wir richtig stolz sein", bilanzierte Michael Warm. Verdientermaßen dürfen seine Männer am Sonntag und Montag zwei freie Tage genießen. Das nächste Pflichtspiel steht am 15. Januar an, wenn Auftsteiger Solingen in die Rüsselsheimer Großsporthalle kommt. Dort findet drei Tage später auch das erste Europacup-Heimspiel gegen Brcko statt, Tickets gibt es auf www.unitedvolleys.de.

 

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