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Nervenstarke Uniteds widerstehen der Bühler "Stampede"

Bundesligen: Nervenstarke Uniteds widerstehen der Bühler "Stampede"

29.12.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 448 Ansichten

Weihnachtlich-besinnlich war die Stimmung nicht gerade im fast ausverkauften Bühler "Hexenkessel", und ein echtes sportliches Feuerwerk brannten die United Volleys 78 Minuten lang ebenso wenig ab. Dennoch konnten sie auch im letzten Match des Jahres bei den angriffslustigen "Bisons" des TV Ingersoll Bühl einen deutlichen 3:0 (25:23, 25:18, 25:23)-Erfolg einfahren.

Nervenstarke Uniteds widerstehen der Bühler "Stampede"  - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Auch im Rückspiel hatten die United Volleys den TV Ingersoll Bühl in den entscheidenden Situationen im Griff (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Einen kurzen Moment lang sah es sogar so aus, als sollte das Rhein-Main-Team kurz nach Heiligabend noch "wie die Jungfrau zum Kinde" zur Tabellenführung gelangen. Den dazu erforderlichen zweiten Satzverlust des VfB Friedrichshafen in Rottenburg konnte der anscheinend noch etwas feiertagsmüdere Konkurrent vom Bodensee denn jedoch noch abwenden.

"Mussten Moral zeigen"

"Das war heute sehr schwer zu spielen, mit ordentlich Emotionalität in der Halle und auf dem Feld", war United-Cheftrainer Michael Warm mit dem Ergebnis trotzdem rundum zufrieden, denn: "Die Mannschaft musste dafür enorm viel Moral zeigen." In der Tat stellten seine Jungs einmal mehr unter Beweis, dass sie es verstehen, auch in ungünstigen Situationen nie aufzustecken und die Nerven zu behalten, bis der letzte Ball gespielt ist. So mussten die Uniteds in allen drei Durchgängen zunächst Rückständen hinterherlaufen. War es in Satz eins der russischen Ex-Nationalspieler Ilya Zhilin, der ihnen mit starken Aufschlägen fünf Dinger hintereinander bescherte, so beeindruckte später der polnische Topscorer Slawomir Jungiewicz mit einem lupenreinen Servicewinner-Hattrick.

Ehrfurcht erzeugte er aber damit eher beim Publikum, die Gäste aus Hessen setzten auch anschließend unbeirrt weiter die taktischen Vorgaben ihres Trainergespanns um und arbeiteten sich durch variable Pässe von Zuspieler Jan Zimmermann wieder heran. Ein ums andere Mal konnten sich die Zuschauer über lange und dramatische Ballwechsel freuen. Besonders United-Libero Florian Ringseis verteidigte an alter Wirkungsstätte aufopferungsvoll und hatte seine Defensive von Beginn an bestens organisiert. "Alle haben das heute sehr konzentriert und diszipliniert gemacht, deshalb war der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen verdient", lobte Michael Warm.

Dünnes mit starker Schlussphase

Dass wirklich jeder auf dem Spielfeld daran seinen Anteil hatten, zeigt auch der Blick in die Statistik: Mit einer starken Schlussphase, in der er gewissermaßen als "Ein-Mann-Büffelherde" die letzten Hoffnungen der Bisons mit seinen mal wuchtigen mal clever platzierten Angriffsschlägen zerstörte, schob sich Kapitän Christian Dünnes mit 15 Zählern ganz knapp noch an die Spitze der teaminternen Scorer-Liste. Dicht gefolgt von DVV-Hoffnungsträger Moritz Reichert (14) und dem nach Spielende zum "Sports&Travel MVP" gekürten Youngster Tobias Krick, dem drei Blocks und sieben erfolgreiche Schnellangriffe gelangen. Im ersten Satz hatte es noch nach einem wahren Blockfestival ausgesehen, insgesamt neun Mal stellte sich den Angreifern am Netz eine undurchdringliche Mauer auf Bühler (5) beziehungsweise Uniteds-Seite (4) in den Weg.

Nach der rund zweistündigen Rückfahrt noch am gestrigen Abend geht für die United Volleys schon heute der ganz normale Trainingsalltag weiter. Zwei Einheiten stehen auf dem Programm, denn auch an Silvester und Neujahr sind den "jungen Wilden" gerade einmal zwei freie Tage vergönnt. Anfang Januar fliegen sie zu ihrem ersten Europapokal-Auftritt ins bosnische Brčko, von dort aus geht es weiter zum Bundesligamatch nach Lüneburg. Am 15. und 18. Januar finden dann gegen die Solingen Volleys und im CEV Cup endlich wieder zwei Heimspiele statt, beide in der Rüsselsheimer Großsporthalle. Tickets gibt es wie immer auf www.unitedvolleys.de, dabei auch die neue Rückrunden-Dauerkarte ab 55 Euro (ermäßigt 40 Euro), in der alle noch ausstehenden Bundesliga-, Playoff- und Europacup-Heimspiele inbegriffen sind.

 

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