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TVR verliert nach furiosem Auftakt

Bundesligen: TVR verliert nach furiosem Auftakt

29.12.2016 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 369 Ansichten

Im Süd-Derby der Volleyball Bundeliga unterlag der TV Rottenburg mit 1:3 gegen den VfB Friedrichshafen. Was auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Favoritensieg für die Gäste aussieht, war ein heißes Volleyball-Fest in der Tübinger Paul Horn-Arena vor 2.400 begeisterten Zuschauern. Nicht nur TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger freute sich über den "perfekten ersten Satz" seines Teams. Auch nach den verlorenen Sätzen machte er seinen Jungs ein "höchstes Kompliment für diese Leistung".

TVR verliert nach furiosem Auftakt - Foto: Klaus Hirsch

Foto: Klaus Hirsch

Los ging's mit verlängerten Feiertagen beim TVR. Vor der Rekordkulisse zeigte das Team alles, was beim Volleyball Spaß macht. Einsatz, Abstimmung, Taktik - alles stimmte im ersten Satz gegen den Rekordmeister. Nach wenigen Ballwechseln führte der TVR 6:3. Da hatte der TVR-Block schon mehrfach zugepackt. Fred Nagel und Felix Isaak pflückten ein ums andere Mal die Friedrichshafener Angriffe ab. Dazu zeigte der TVR in allen Bereichen eine Gala-Vorstellung. Beim 10:4 für den TVR fragte sich mancher Volleyball-Kenner, was denn hier los ist. "Zwick mich mal", war da sogar zu hören. Es blieb dabei: Über 16:9, 20:13 dominierte der "kleine" TVR den VfB und zeigte dabei wohl den besten Satz in der Vereinsgeschichte. Die Belohnung sicherte Fred Nagel mit einem Hammer zum 25:19.

Lag da eine Sensation in der Luft? Immerhin hat der TV Rottenburg schon einmal das Kunststück geschafft, im Tollhaus der Liga den Deutschen Rekordmeister zu schlagen. Auch im zweiten Satz bebte das Tollhaus. Bis zum 7:7 hielten die tapferen Rottenburger mit und zwangen den Gäste-Trainer Vital Heynen zu einigen Auszeiten und Spielerwechseln. Mit Simon Tischer im Zuspiel und Michal Finger auf der Diagonale fand Heynen ein besseres Rezept. Jetzt zog der VfB auf 11:7 davon und baute seinen Vorsprung souverän zum 25:18-Satzgewinn aus.

Nach der Pause, in der TVR-Jugendliche für ihren Bundestitel bei Jugend trainiert für Olympia geehrt wurden, blieb Friedrichshafen am Drücker. Mit kleinen Serien zwischendurch erspielte der VfB den entscheidenden Vorsprung. Ein Klassenunterschied war aber nicht zu sehen - vielmehr spielte der TVR über weite Strecken munter und frech mit. Die Zuschauer dankten es auch bei Rückstand mit bester Feiertags-Stimmung. Zwar ging der dritte Satz klar weg mit 13:25, aber das junge Rottenburger Team ließ den Kopf nicht hängten.

Das Spiel wiederholte sich im vierten Durchgang. Der TVR kämpfte, wehrte viel ab und machte den Gästen das Siegen schwer. Doch Friedrichshafen war gewarnt durch den ersten Satz. Angeführt vom bärenstark angreifenden Michal Finger siegte der VfB auch im 4. Satz mit 25:18.

Ein Volleyball-Fest war es in jedem Fall an diesem Abend, den der TVR gemeinsam mit der AOK Neckar-Alb zum "Green Day" ausgerufen hatte. Grün soll ja die Hoffnung sein, und nach dem furiosen ersten Satz schien nicht nur ein Punkt gegen die Favoriten vom See möglich. Zwar wurde die Hoffnung auf Punkte nicht belohnt, aber der TVR zeigte zum Start der Rückrunde einige richtig Starke Seiten.

Für Gästetrainer Vital Heynen war das Volleyball-Fest an diesem Abend getrübt. "Ich hatte keinen Spaß heute. Ich wollte 3:0 gewinnen und das haben wir nicht geschafft." Er ließ nicht nur nach dem ersten Satz richtig Dampf ab und forderte eine bessere Leistung ein. Am Ende hatte er aber doch noch Kompliment übrig: "Perfekte Halle, super Stimmung."

 

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