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"Ex und Hopt": Mit Schwaben-Rotation zum 3:0-Erfolg

Bundesligen: "Ex und Hopt": Mit Schwaben-Rotation zum 3:0-Erfolg

18.12.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 428 Ansichten

"Das war ein schöner weihnachtlicher Abschluss der Hinrunde", war Cheftrainer Michael Warm nach dem 3:0 (25:19, 25:19, 25:22)-Sieg seiner United Volleys im Heimspiel gegen den TV Rottenburg am Samstagabend bereits in Festtagsstimmung. Vor gut 1.300 Zuschauern in der Rüsselsheimer Großsporthalle hatten die Gastgeber den Gegner zuvor fast durchweg gut im Griff gehabt.

"Ex und Hopt": Mit Schwaben-Rotation zum 3:0-Erfolg - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Vorweihnachtlicher Jubel bei den United Volleys nach dem Sieg gegen Rottenburg (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

"Ich hatte eigentlich immer ein gutes Gefühl", so Warm, der zum ersten Mal den 20-jährigen Jannis Hopt von Anfang bis Ende Regie führen ließ, so dass sich Nationalspieler Jan Zimmermann seine ehemaligen Rottenburger Vereinskollegen in aller Ruhe von draußen anschauen konnte.

Alternativ-Achse besteht Bewährungsprobe

"Wie stark die Kombination Zimmermann/Dünnes ist, wissen wir. Da wir noch eine lange Saison vor uns haben, war es mir wichtig, auch einmal zu testen, ob die Achse mit Jannis genauso gut funktioniert", erklärte sein Coach die "Schwaben-Rotation" auf der Zuspielerposition und zog ein positives Fazit: " Er hat das wirklich sauber gemacht." Tatsächlich konnte der 2,04-Meter-Mann vom Bodensee nicht nur mit gleich drei Punkten seine enormen Qualitäten im Block zeigen, sondern füllte auch die Rolle des Spielgestalters hervorragend aus.

Abgesehen davon lag der Schlüssel zum klaren Erfolg erneut im disziplinierten und organisierten Auftreten der Uniteds. Während die Hessen in der Vergangenheit oftmals von ihren starken und variablen Aufschlägen profitiert hatten, war in Rottenburg ohne "Chefkanonier" Moritz Reichert - der DVV-Auswahlspieler wurde ebenfalls zugunsten von Adrian Aciobanitei und Jan Klobucar geschont - besonders auf die Block-Feldabwehr Verlass. Immer seltener ließen die Hausherren auf diese Weise dem TVR, der in der laufenden Saison sein Zehn-Jahres-Jubiläum in der 1. Volleyball Bundesliga feiert, die Möglichkeit, über außen die Bälle "totzumachen".

Wenn dann, wie im zweiten Satz, doch einmal die Gäste mit mehreren Punkten führten, sprang immer rechtzeitig einer in die Bresche und brachte die United Volleys rechtzeitig zur "Crunchtime" wieder zurück auf die Siegerstraße - etwa Lukas Bauer , der mal eben ganz humorlos mehrere Bälle hintereinander blockte und zusätzlich hellwach auf Angriffspunkte lauerte. Zu Recht bekam er dafür vom begeisterten Publikum den offensiv eingeforderten Szenenapplaus. Überhaupt war die Stimmung in der Großsporthalle eher frenetisch denn besinnlich, wozu auch die vier topmotivierten Rottenburger Trommler nachhaltig beitrugen.

CEV-Entscheidung zur Spielwertung für ersten Europacup-Gegner

Dementsprechend groß war die Zahl der Autogrammanfragen der kleinen Heimspielbesucher, denen die Uniteds-Profis gern und ausdauernd nachkamen, um den gelungenen Abend anschließend auf der gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Merkurist-VIP Lounge ausklingen zu lassen. Schließlich wird ihnen in den kommenden Tagen nur wenig Ruhe und Entspannung vergönnt sein. Bis kurz vor Heiligabend wird trainiert, denn bereits am 28. Dezember steht in Bühl das nächste Auswärtsmatch an.

Am 4. Januar steht auswärts das erste Europapokalspiel an. Nach Stand der Dinge geht es dann nach Bosnien zu Mladost Brcko. Deren erste Partie wurde nämlich vom europäischen Verband CEV mit 3:0 gewertet, nachdem die Kosovaren aus Peja wegen wohl selbstverschuldeter Visaprobleme an der Anreise gescheitert waren. Nur wenn das Rematch genau andersherum ausgeht, kann es noch zu einem "goldenen" Entscheidungssatz mit Auswirkungen auf die Reiseplanungen der United Volleys kommen. Das erste Heimspiel der Uniteds im CEV Cup findet auf jeden Fall am 18. Januar in Rüsselsheim statt, bereits am 15. Januar sind an gleicher Stelle die Solingen Volleys zu Gast.

 

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