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Überstunden beim Catering in Eltmann

2. Bundesligen: Überstunden beim Catering in Eltmann

18.12.2016 • 2. Bundesligen • Autor: Rolf Müller 608 Ansichten

Eltmann. Milan Maric wünschte all seinen Spielern und den Eltmanner Fans ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr, denn Sebastian Richter und seine Mitspieler waren gegen Mainz Gonsenheim zu großer Form aufgelaufen, wollten mit einer zeitweise erstligareifen Leistung die bisher einzige Niederlage der Saison vom Hinspiel in Mainz vergessen machen.

Überstunden beim Catering in Eltmann - Foto: VC Eltmann / Oshino Volleys Eltmann

Foto: VC Eltmann / Oshino Volleys Eltmann

Dem enormen Angriffsdruck der Oshinos waren die Mainzer Gäste diesmal nicht gewachsen, zumal der Eltmanner Fanclub mit seinen Trommeln lautstark jede Aktion der Maric-Schützlinge begleitete.

Dass es diesmal mit einem Überraschungscoup nicht klappen würde, war der Mainzer Trainerin Aline Reinhardt spätestens nach dem 1. Satz klar, als sich nach einem "Auftakt furioso" der Eltmanner mit 2:10 aus Mainzer Sicht ein Debakel andeutete. Sie begann umzustellen, ohne einen Zuspieler Torben Tidick-Wagner auf dem Feld stand man auf verlorenem Posten, auch wenn es gelang, sich bis auf 12:9 heranzupirschen.

Doch dann setzten Eltmanns Kapitän Sebastian Richter, Flugengel Johnny und ein punkthungriger "Hubschrauberto" Heriberto Quero die Grenzen für die Gäste, Eltmann zog auf 16:9 und dann gar auf 22:12 davon. Die TGM-Akteure wurden zunehmend unsicherer und Jörg Freiwald (Nr. 3), in Mainz mit Erfolg in fast all seinen Aktionen, hämmerte den Ball frustriert zum 23:12 ins Aus und ein weiterer Punkt im ersten Spielabschnitt blieb den Rheinländern diesmal versagt - 25:12.

Der 2. Satz begann mit einem hochklassigen Ballwechsel, Tidick-Wagner war nun im Spiel, doch Johnny Engel sicherte den 1. Punkt für Eltmann. Im zweiten Satzteil arbeiteten sich die Mainzer von 9:4 bis auf 13:11 heran, doch zwei Quero-Raketen zum 14:11 und etwas später zum 18:14 ließen den Mainzer Volleyballern keinen großen Aktionsradius, obwohl Linkshänder Manenschijn beim 18:15 und Tidick-Wagner mit einem abgelegten Ball zum 19:16 versuchten, den Satz offen zu halten. Doch dann war wieder Engel-Time, er flog Dauerangriffe, machte mehrere Punkte am Stück, doch den Satzball zum 25:16 realisierten die Mainzer mit einem technischen Fehler selbst.
Bei den Darbietungen der "Lucky Engels" in der Pause blieben die Spieler in der Halle, von großer 10-Minuten-Pause in der Kabine halten die Eltmanner angesichts der Erfahrungen aus mehreren Punktspielen sowieso nicht das geringste.

Im dritten Satz das erste echte Achtungszeichen der Reinhardt-Getreuen, als sie mit 5:6 in Führung gingen. Doch Chris Novak blockte die gute Phase der Gäste einfach weg und es stand zur zweiten technischen Auszeit 16:10. Weder Freiwald noch Manenschijn konnten an ihre Top-Leistung aus dem Hinspiel in Mainz anknüpfen, allein Zuspieler Tidick-Wagner zeigte phasenweise sein Können, das reichte für die MVP-Medaille, seine sechste in dieser Saison, doch nicht, die 25:13-Niederlage auch im 3. Satz zu verhindern. Dafür sorgten dann Libero Max Kolbe, der schwungvoll das Parkett fegte, und vor allem Heriberto Quero, dessen Hammerhiebe wie Blitze einschlugen. Auch das Eigengewächs Tobias Werner brachte sich im dritten Satz mit einigen gelungenen Aktionen gut ins Spiel ein.
Der Mainzer Kapitän Tidick-Wagner bemerkte nach der MVP-Ehrung, die Medaillen an Max Kolbe und den Mainzer Zuspieler wurden diesmal vom Oshino-Chef Karl Pensl persönlich überreicht, anschließend beim Glühwein: "Man merkte deutlich, dass Eltmann um jeden Preis gewillt war, das Match nach der Tie Break-Niederlage bei uns zu gewinnen. Richtig ins Spiel gefunden haben wir diesmal nicht. Wir haben viel zu viel eigene Fehler gemacht."

Trainerin Aline Reinhardt versuchte, bei einem Bier danach die Niederlage mit Würde zu verkraften, doch die Enttäuschung war unverkennbar. Allerdings zeigte sie gleich wieder Kampfeswillen, als sie bemerkte: "Diese Scharte müssen wir Anfang Januar gegen Schwaig auswetzen. Mit denen haben wir nach der Hinspielniederlage unsererseits noch eine Rechnung offen."

Für Rolf Werner und seine Eltmanner sind das Worte, die man zu Weihnachten in Eltmann gerne hörte, allerdings wurde man damit auch deutlich daran erinnert, dass es am 7. Januar nach dem Match gegen Gotha in Sonneberg (5. Januar um 19.30 Uhr) mit dem Fanbus der "Red Barons" nach Schwaig geht, ein schwieriges "Ding" ähnlich der Fahrt nach Mainz im November. Doch nun will Rolf Werner für zwei Wochen nichts von aufreibenden Volleyballspielen wissen, um dann mit Milan Maric und den Jungs in der 2. Bundesliga wieder richtig Gas zu geben.

Take off und Frohe Weihnacht!

 

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