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Flo & Co." freuen sich auf den Meister

Bundesligen: Flo & Co." freuen sich auf den Meister

02.12.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 370 Ansichten

"Wir fahren nach Berlin!" - Dieser Ruf hat bundesweit nicht nur im Volleyballsport besondere Bedeutung. Wenn sich die United Volleys heute Richtung Hauptstadt aufmachen, herrscht jedoch nicht allein bei den Fans des hessischen Erstligateams große Vorfreude auf das Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Berlin Recycling Volleys am Samstagabend in der Max-Schmeling-Halle.

Flo & Co." freuen sich auf den Meister - Foto: United Volleys/Corinna Seibert

United Volleys-Nationalspieler Moritz Reichert will mit seinen Teamkollegen auch dem amtierenden Deutschen Meister einen heißen Tanz liefern (Foto: United Volleys/Corinna Seibert)

Auch von andernorts blickt man gespannt auf die Begegnung der beiden aktuellen Top-Mannschaften in der Tabelle der Volleyball Bundesliga. Dafür haben die beiden Kontrahenten mit starken Auftritten im bisherigen Saisonverlauf gesorgt.

Die Uniteds starteten mit einer Serie von sechs Siegen in Serie, bevor sie sich am vergangenen Wochenende dem Supercup-Gewinner VfB Friedrichshafen mit 2:3 geschlagen geben mussten. Die Partie, in der die Männer von Cheftrainer Warm nach einem 0:2-Rückstand, angeführt von einem krankheitsgeschwächten Kapitän Christian Dünnes , noch einmal wiederkamen und fast noch das scheinbar Unmögliche möglich gemacht hätten, begeisterte die Volleyball-Anhänger in der Fraport Arena und am Livestream gleichermaßen. Noch beeindruckender die vorläufige Leistungsbilanz der BR Volleys: Sieben Spiele, sieben Siege, im jüngsten Match gegen Düren überhaupt erst der erste Satzverlust!

Abwehrchef Ringseis selbstbewusst

Zumindest einen Satz haben allerdings auch die United Volleys schon in dieser Saison in Berlin gewonnen. Allerdings im DVV-Pokal, als sie im Achtelfinale dem Cup-Verteidiger mit 1:3 unterlagen. Auch sonst schaffte es das Team um Nationalzuspieler Jan Zimmermann bei den bisherigen Aufeinandertreffen in der Schmeling-Halle immer, mindestens einen Durchgang für sich zu entscheiden. Am knappsten war es vor ziemlich genau einem Jahr beim hochdramatischen Tiebreak-Krimi im Pokal-Halbfinale. So ist es nur verständlich, wenn United-Abwehrchef Florian "Flo" Ringseis selbstbewusst formuliert: "Jetzt müssen wir den Sieg, den wir gegen Friedrichshafen verpasst haben, eben in Berlin holen."

Sein Trainer sieht es verständlicherweise etwas nüchterner: "Um wirklich unter gleichen Voraussetzungen gegen die beiden Top-Clubs antreten zu können, müssten wir unseren Etat annähernd verdreifachen. In der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die 1. Liga wäre das wohl auch etwas viel verlangt." Dennoch dürfen sich die Zuschauer des Spitzenduells der beiden Ballsport-Metropolen - so schwimmen nicht nur die jeweiligen Fußballvereine gerade auf der Erfolgswelle und auch die Basketballer treffen in der höchsten Spielklasse aufeinander - am Samstagabend auf ein hochklassiges Volleyballerlebnis freuen. Dafür stehen auf Seiten der Berliner etwa der Australier Paul Carroll, seit Jahren einer der zuverlässigsten und spektakulärsten Punktelieferanten der Volleyball Bundesliga, oder Zuspieler Tsimafei Zhukouski, nach einer verletzungsbedingten Pause zuletzt wieder in bestechender Form.

Youngster Krick und Reichert ganz weit vorn

Dass es sich BR-Coach Roberto Serniotti im Pokal erlauben konnte, einen internationalen Klassespieler wie den Holländer Wouter ter Maat erst als (erfolgreichen) Joker zu bringen, verdeutlicht, wie stark und breit der Kader des Deutschen Meisters aufgestellt ist. Aber auch die Gäste haben neben dem "ewigen MVP" Christian Dünnes eine ganze Reihe sportlicher Hingucker vorzuweise, die sich - trotz ihres jungen Alters - ligaweit bereits zu den Besten ihres Fachs zählen dürfen. So führt der gerade 18 Jahre alt gewordene Tobias Krick die Blockstatistik an und spielte sich zuletzt in punkto Explosivität und Durchschlagskraft auch im Schnellangriff in gänzlich neue Dimensionen hinein.

Unter den führenden Aufschlägern der Volleyball Bundesliga rangiert mit dem 21-jährigen Moritz Reichert, vergangene Saison laut Expertenurteil im Volleyball Magazin "Aufsteiger des Jahres", einer auf Platz zwei, der eigentlich durch seine enormen Allrounder-Qualitäten in Annahme und Attacke besticht. Im Verbund mit ihren Teamkollegen wollen sie den Berlin Recycling Volleys erneut einen heißen Tanz liefern, damit die der stillen Vorfreude von der Hinreise eine Heimfahrt in zufriedener und entspannter Stimmung folgen kann. Immerhin geht es eine Woche später, am 10. Dezember, bereits wieder in der Fraport Arena gegen die SVG Lüneburg - Tickets unter www.unitedvolleys.de/tickets.

 

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