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22 aus 52

DVV-Junioren: 22 aus 52

25.11.2016 • DVV-Junioren • Autor: DVV 186 Ansichten

Die Entscheidung ist gefallen: Die Bundestrainer Jens Tietböhl und Silke Lüdike nominierten am Donnerstagmittag die 22 Spielerinnen, die den neuen D/C-Kader bilden, weitere 13 Mädchen stehen auf der Perspektivliste.

Die talentiertesten Spielerinnen des Jahrgangs (2002/2003) wurden in den zurückliegenden vier Tagen auf ihre volleyballerischen Fähigkeiten und Voraussetzungen im Bundesleitungszentrum in Kienbaum getestet. Unter der Leitung der zuständigen Bundestrainer Silke Lüdike (Beach) und Jens Tietböhl (Halle weiblich) gaben 52 Talente aus ganz Deutschland ihre Visitenkarte ab.

Zunächst bedankte sich Silke Lüdike für die tolle Woche. "Großen Dank an euch, ihr habt das super gemacht", richtete sie sich direkt an die Spielerinnen. Zugleich machte sich aber auch deutlich, dass nur eine gewisse Anzahl an Spielerinnen den Sprung in den Nationalkader schaffen kann. "Ihr seid alles Talente, aber wir mussten eine Auswahl treffen. Auch wenn nicht alle dabei sein können, so haben wir euch weiterhin im Fokus." Auch Jens Tietböhl machte dies in seiner kurzen Ansprache bei der Nominierung deutlich: "Für einige Spielerinnen wird die Berufung der Türöffner sein. Für die anderen ist das Tor zur Nationalmannschaft damit nicht zu. Es wird immer offen sein."

Der erste Schritt zum Volleyball-Profi

Mit der Sichtung wurde am Montagmittag mit einer Begrüßung in der Aula begonnen. Für die Mädchen ist es der nächste Schritt auf dem Weg zum Volleyball-Profi. Dafür haben sie lange gekämpft, haben sich beim Bundespokal in Schwerin und Biedenkopf empfohlen. Tietböhl wählte abschließend 52 Spielerinnen für die Sichtungsmaßnahme in Kienbaum aus. "Habt viel Spaß, genießt die Woche, gebt Gas, um Volleyball auf hohem Niveau zu lernen und zu genießen", gab der Jugend-Bundestrainer den Auserwählten mit dem Weg. Schließlich könnte zum Abschluss der elitären Sichtung die Tür aufgehen - für eine große Karriere.

Beach oder Halle

Gesichtet wurde aber nicht nur einseitig. "Wir sichten kombiniert für beide Sportarten. Einer möchte mehr in die Halle, der andere mehr in den Sand. Es gibt auch Leute, die wissen es noch nicht. Für die Spieler müssen wir auch da sein und solche Sachen anbieten", machte Jens Tietböhl deutlich. In der knappen Woche bekamen die Spielerinnen vielseitiges Training an insgesamt fünf Stationen wie Bundestrainer, Spielfähigkeit/Koordination, Block/Angriff, Physiotherapie und Aufschlag/Annahme/Zuspiel vermittelt. "Sie wurden an den Stationen nicht nur durch uns gecheckt, sie erhalten auch Informationen über Technik wie man zum Beispiel besser aufschlagen, blocken oder baggern kann, um daran weiter zu Hause zu arbeiten." Ebenso gab es auch eine Station Physiotherapie, wo unter anderem die Muskulatur geprüft wurde. "Es wurde geschaut, wo gibt es Defizite wie Fehlstellungen im Körperbau und geprüft, ob die Spielerinnen für den Leistungssport längerfristig tauglich sind."

Der erste gemeinsame Lehrgang ist vom 2. bis 6. Januar in Paderborn geplant, der zweite im Mai. Im Sommer wartet die erste große Aufgabe auf das neu zusammengestellte Jugend-Nationalteam: ein Acht-Nationen-Turnier in Italien mit den besten europäischen Mannschaften. Im Januar 2018 folgt die Qualifikation für die U17-Europameisterschaft.

Einen besonderen Dank richteten die anwesenden Bundes- und Landestrainer an Dominic von Känel, Beachwart der Deutschen Volleyball-Jugend, der länger als geplant in Kienbaum geblieben war. Die Deutsche Volleyball-Jugend gab mit ihrer Anwesenheit ein klares Bild ab, dass sie für die Bundes- und Landestrainer da ist.

 

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