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SWD powervolleys Düren: "Wir kommen immer zurück"

Bundesligen: SWD powervolleys Düren: "Wir kommen immer zurück"

21.11.2016 • Bundesligen • Autor: SWD powervolleys 199 Ansichten

Die SWD powervolleys Düren haben in der Volleyball Bundesliga die nächste schwere Prüfung bestanden. Nach dem hart erkämpften 3:1-Heimsieg (25:23, 25:21, 26:28, 25:20) über die SVG Lüneburg steht Düren auf Platz vier der Tabelle. "Das war ein intensives Spiel auf gutem Niveau", waren sich die Trainer Tommi Tiilikainen (Düren) und Stefan Hübner (Lüneburg) im Nachhinein einig.

Beide Mannschaften haben vor allem eins bewiesen: Sie können kämpfen und lassen sich auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Am Ende war Düren aber druckvoller und produzierte ein paar Fehler weniger - maßgeblich in einer Sportart, in der Fehler oft den Unterschied machen.

In Satz eins waren zunächst die Gäste obenauf und erarbeiteten sich eine 15:12-Führung. Großen Anteil daran, dass es kurz darauf 15:15 stand, hatte Dürens Kapitän Jaromir Zachrich, der starke Sprung-Flatter-Aufschläge servierte und den Spielaufbau der Lüneburger lähmte. Den entscheidenden kleinen Vorsprung holte Marvin Prolingheuer heraus, der seine Technik im Aufschlag ebenfalls auf Sprung-Flatter umgestellt hatte und damit zum 20:18 einen Wirkungstreffer erzielte. Die kleine Führung spielte Düren durch.

Ab dem zehnten Punkt in Satz zwei übernahmen dann erneut die SWD powervolleys die Kontrolle, Zachrich verwandelte einen Gegenangriff nach Aufschlag Prolingheuer direkt zum 10:9, zum 11:9 bereitete Prolingheuer seinen Gegenangriff selbst vor, zum 12:9 blockte Spielmacher Jay Blankenau. 15:10 führte Düren nach einem Angriffsfehler der Lünen-Hünen und einer direkt verwandelten Punktchance von Blankenau. Aus welchem Holz die Niedersachen geschnitzt sind, zeigten sie, als sie bis auf 18:19 verkürzen konnten, Kapitän Scott Kevorken schlug stark auf. Dafür revanchierte sich auf Dürener Seite der eingewechselte Dennis Barthel mit seinem Service zum 22:19. Den Vorsprung ließ Düren sich nicht mehr nehmen.

Durchgang drei blieb lange offen, dann schien Düren auf die Siegerstraße einzubiegen, als Prolingheuer einen Gegenangriff verwertete zum 17:15, kurz danach tat es ihm Blankenau zum 21:18 gleich. Anschließend konnte Düren allerdings drei Matchbälle nicht verwandeln, hinter starken Aufschlägen von Michael Schlien kam Lüneburg zurück und machte vier Punkte in Folge, entweder mit dem Block oder per Gegenangriff. Die Gäste schafften dann sogar den Satzausgleich, als ein Prolingheuer-Angriff knapp im Aus landete. "Da muss man dem Gegner einfach Respekt zollen. Was sie da gespielt haben, war stark", kommentierte Tiilikainen. "Aber wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen."

Im vierten Satz waren es zunächst Romans Sauss und Tomi Rumpunen, die hart umkämpfte Ballwechsel mit Angriff beziehungsweise Block für Düren entschieden. Zum 16:16 war Lüneburg allerdings wieder da, die Lünen-Hünen hatten im Block zugepackt. "In der Phase haben sich beide Teams etwas gegenseitig geholfen, indem sie zu viele Aufschlagfehler gemacht haben", fasste Tiilikainen zusammen. "Allerdings konnte Düren seine Fehlerquote zuerst wieder reduzieren und deswegen haben sie gewonnen", fügte Hübner hinzu. Auch wenn die Gäste lange in Schlagdistanz blieben, gingen jetzt die meisten der hart umkämpften und spektakulären Punkte an die SWD powervolleys. Als Romans Sauss nach einer erfolgreichen Abwehr seiner Mitspieler zum 21:19 punktete, war der Bann gebrochen. Diesmal kamen die Gäste nicht mehr zurück und Düren jubelte, nachdem Tim Broshog den Matchball sicher verwandelt hatte. Am Ende wurde der Mittelblocker auch zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt.

"Wir haben Dinge, an denen wir weiter arbeiten müssen", sagte Tiilikainen. Im Aufschlag stimmte das Verhältnis aus Fehlern und Wirkung nicht. Aber weil die Gäste in diesem Bereich noch mehr Probleme hatten, wird klar, wie intensiv das Spiel geführt wurde. "Ich bin stolz darauf, dass wir immer wieder in der Lage sind, schwierige Situationen als Mannschaft zu lösen", lobte Dürens Trainer.

 

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