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Bauer fand‘s gegen KW nur "ganz okay"

Bundesligen: Bauer fand‘s gegen KW nur "ganz okay"

20.11.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 270 Ansichten

Es war der sechste Sieg in Folge für die damit in der Saison2016/17 immer noch ungeschlagenen United Volleys - Eine Glanzleistung war das 3:0 (25:20, 25:23, 25:23) bei den Netzhoppers Solwo Königspark aus Königs Wusterhausen allerdings nicht. "So ein Auswärtssieg ist natürlich erfreulich, aber wir müssen uns an unseren eigenen Ansprüchen messen, und die haben wir diesmal nicht so erfüllt, wie wir uns das vorstellen", sprach Headcoach Michael Warm anschließend Klartext und betonte: "Das hätte jederzeit auch schiefgehen können."

Bauer fand‘s gegen KW nur "ganz okay" - Foto: United Volleys

„V wie Victory“ – schon zum sechsten Mal hintereinander für die United Volleys. (Foto: United Volleys)

Trotz des identischen Endresultats war das Match auf keinen Fall vergleichbar mit dem halben Spaziergang, den die Uniteds noch vor gut einem Jahr bei ihrem ersten Auftritt in Brandenburg absolvieren durften. Schon der erste Satz in der Landkost-Arena Bestensee war lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst ab dem 17:17 legten die Gäste einen Zwischenspurt ein und machten - eigeleitet von einem Ass des an diesem Abend gleich drei Mal mit dem Aufschlag erfolgreichen Moritz Reichert - vier Punkte hintereinander.

Einwechselspieler machen alles klar

Das 25:20 sollte allerdings der letzte klare Satzausgang in dieser Begegnung bleiben, auch wenn sich die United Volleys in den folgenden beiden Durchgängen immer wieder vorentscheidend abgesetzt zu haben schienen. 12:9 und 22:19, wiederum nach mehreren Aufschlaggranaten von Reichert, lauteten die nächsten Zwischenstände. Beim 22:22 waren die Netzhoppers aber wieder dran. Die wichtigen Punkte am Schluss machte jedoch wieder der Tabellenzweite aus Hessen, wobei der im Zuspiel eingewechselte Jannis Hopt direkt in seinem zweiten Ballwechsel per Doppelblock mit Lukas Bauer das 2:0 besorgte.

In Satz drei waren es sogar ganze sieben Zähler, welche die Uniteds zwischenzeitlich in Front lagen. Auch diese waren spätestens beim umjubelten Ausgleich der Hausherren zum 23:23 Makulatur. Erneut war es dann einem Einwechselspieler vorbehalten, den Hoffnungen der Einheimischen auf eine Verlängerung der Partie ein jähes Ende zu bereiten: Adrian Aciobaitei kam für Jan Klobucar, sah die Chance im Block und nutzte sie kompromisslos zum Sieg seiner Mannschaft.

Große Ehre für den "Franken in Frankfurt"

"In diesen entscheidenden Situationen haben wir immer die nötige Konzentration und mentale Stärke gezeigt", fand Michael Warm, "aber die Gesamtleistung war nicht von der Qualität, die wir eigentlich bieten wollen." Wir müssen noch eine gewaltige Schippe drauflegen", betonte auch Mittelblocker Lukas Bauer , der mit seinen Schnellangriffen des Öfteren kritische Situationen entschärft hatte, mit Blick auf das Topspiel am kommenden Samstag (26.11.) um 19.30 Uhr in der Fraport Arena gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen. So sieht es auch Warm: "Die haben schließlich auf der Ersatzbank schon mehr Nationalspieler als wir im gesamten Kader."

Ab Montag werden sich die Uniteds auf diese Aufgabe vor einer hoffentlich so grandiosen Zuschauerkulisse wie im vergangenen Jahr vorbereiten. Vorher wird der Cheftrainer aber vielleicht doch noch eine Gelegenheit finden, mit seinem Team auf einen ganz besonderen Erfolg anzustoßen. Parallel zum Spiel in Bestensee wurde Michael Warm nämlich auf der Sportgala der Stadt Frankfurt als "Trainer des Jahres" in der Mainmetropole ausgezeichnet. "Nach nur einer Bundesliga-Saison mit den United Volleys ist das für mich als Franken in Frankfurt eine Riesenehre und ein großartiger Ansporn", freute er sich.

 

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