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Eltmann-Oshinos drehten verlorenen Satz noch

2. Bundesligen: Eltmann-Oshinos drehten verlorenen Satz noch

20.11.2016 • 2. Bundesligen • Autor: Rolf Müller 286 Ansichten

Leipzig. Erneut bei typischen "Sachsenwetter" mit schweren Regenfällen gingen die Oshino Volleys bei strömenden Regen auf Tour, doch kurz vor Leipzig riss kurz vor dem Ziel die Wolkendecke auf. In der Sporthalle Brüderstraße, von den Leipzigern selbst "Brüderhölle" getauft, bot man neben dem Volleyballmatch selbst eine Multimedia-Show.

Eltmann-Oshinos drehten verlorenen Satz noch - Foto: Oshino Volleys Eltmann

Heriberto Quero wird zum Sports&Travel MVP des Spiels gekührt. Der 64fache venezolanische Nationalspieler glänzte durch sein erfahrenes Spiel. (Foto: Oshino Volleys Eltmann)

Die Stimmung war beiderseits gut, hatte Vorstand Peter Knieling im Sog von mehreren Privatautos einen ansehnlichen Eltmann-Fanblock mitgebracht. Auch Red Baron-Chefin Micha Barthelmes, noch gezeichnet von einer schweren Zahnoperation, war mit der Familie gekommen.

Auf dem Spielfeld spielte sich unterdessen Unglaubliches ab, denn der Spitzenreiter aus Eltmann kam anfangs gewaltig unter Druck. Die Leipziger L.E.Volleys, derzeit am Tabellenende, begannen mit Super-Aufschlägen und Super-Block, waren schnell mit 5:1 davongeeilt. Die Oshino Volleys werden sich nun mit abfinden müssen, in der Liga die Gejagten zu sein, und alle Konkurrenten wollen einmal den wertvollen Skalp von Richter &Co. ergattern.
Über 13:8 und 16:9 zogen die Gastgeber ihre Kreise. Nur wenige in der Halle gaben den Oshino Volleys beim Stand von 18:10 für Leipzig noch eine Siegchance in Abschnitt Eins.

Krüger, Welter, Kolbe als Libero, Kellermann, Quero, Novak und Schippmann waren die Anfangsformation von Milan Maric. Er brachte dann Kapitän Sebastian Richter für Youngster Timo Schippmann und seine Präsenz ließ ähnlich wie in Grafing Unmögliches geschehen.

Sebastian Richter nahm die Führungsrolle an, hatte eine unsagbare Aufschlagserie vom 19:13 zum 19:22. Der mittlerweile 39jährige Heriberto Quero begann, gnadenlos Raketen abzufeuern. Auch der Block stand plötzlich hervorragend, Quero, Welter und Kellermann schmetterten, was das Zeug hielt, Chris Novak sorgte für Ruhe in den Reihen und Libero Kolbe fegte mit seinen Sprüngen die Halle. Nun verfinsterten sich die Mienen der vorher so souverän diskutierenden Leipziger Fans förmlich. Die Aschsen bäumten sich zwar nochmals auf, kamen auf 23:24 heran, doch Kellermann machte den schon verlorenen Satz mit dem 23:25 noch zu einem Gewinnsatz.

Im 2. Satz ging es anfangs knapp zu (6:6, 9:9, 14:14). Leipzigs Gegenwehr war auch beim 16:16 noch nicht gebrochen. Die Schützlinge des neuen Trainers Thomas Bauch, der erst kurz vor Saisonbeginn die Mannschaft übernommen hatte und derzeit nur zweimal pro Woche trainieren lässt, hatte in Sebastian Hähner (Nr. 6) und Eric Wichert (10), seine auffälligsten Spieler, die dann die L.E. Volleys mit 16:15 wieder in Vorhand brachten. Doch dann war es Kellermann, der mit dem 16:16 wieder ausglich. Eltmann erkämpfte sich wieder die Pole Position, das 18:21 war ein gewaltiger Welter-Hammer. "Hubschrauberto" Quero markierte ein Top-Ass zum 19:24, und Leipzig beendete den Satz selbst mit einem Fehlaufschlag.

Im 3. Satz legte Eltmann vor zum 6:2. Dann folgte ein spektakulärer Ballwechsel, der zu Beifall auf offener Szene führte, doch der Punkt ging wie oft bei solchen Highlights an den Gegner - 3:6.

Milan Maric und seine Mannen ließen sich jedoch nicht mehr überraschen, bauten den Vorsprung aus, von 10:11 auf 11:17 und 16:23. Novak sorgte mit dem 16:24 für den ersten Matchball, aber erst Matchball Nr. 3 machte dem Leipziger Widerstand ein Ende, ein Leipziger Aufschlag in die Werbebande. Nach dem Punkt zum 19:25 vereinten sich die Eltmanner Spieler und ihre Fans. Man ließ sich die restlichen Bockwürste in der Halle schmecken und startete Richtung Heimat.

Milan Maric hatte vorher noch Sebastian Hähner zum sport&travel MVP der Leipziger erkoren und Leipzigs Trainer Bauch vergab die Goldmedaille an Routinier Heriberto Quero, den ehemaligen, 64fachen Nationalspieler bzw. Weltligaspieler aus Venezuela, der sich dann genüsslich ein Bier schmecken ließ.

Rolf Werner machte neben der Mannschaft auch Michi Mahr als Teammanagerin ein Kompliment, hatte sie doch eine komplizierte Anreise aus verschiedenen Städten punktgenau koordiniert und dafür gesorgt, dass die Spieler nach dem Achterbahnsatz 1 ohne Stress ihr Handwerk vollenden konnten. Nun geht es nach wie vor mit "Weißer Weste" zum Mitfavoriten Mainz, der gegen Rüsselsheim II Federn lassen musste.

Take off!
Eltmann: Novak, Kolbe, Schippmann, Welter, Krüger, Kellermann, Quero, Richter, Peta, Nürnberger, Engel, Werner, Bitsch

 

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