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"Leit-Wolf" an alter Wirkungsstätte im Start-Rudel

Bundesligen: "Leit-Wolf" an alter Wirkungsstätte im Start-Rudel

17.11.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 274 Ansichten

Michael Warm gab sich nach dem 3:1 (25:19, 25:15, 23:25, 25:18)-Sieg gegen den VCO Berlin selbstkritisch: "Ich habe wohl vergessen, den Jungs zu sagen, dass die Pause zehn und nicht zwanzig Minuten dauert. So haben wir im dritten Satz einfach zu spät angefangen, wieder vernünftig Volleyball zu spielen." Der ging dann tatsächlich auch knapp verloren, nachdem die United Volleys einen frühen Sechs-Punkte-Rückstand zwischenzeitlich schon egalisiert hatten.

"Leit-Wolf" an alter Wirkungsstätte im Start-Rudel - Foto: United Volleys/Manfred Neumann

Starker Auftritt: Mittelblocker Georg Escher avancierte gegen den VCO Berlin mit 16 Punkten zum Topscorer (Foto: United Volleys/Manfred Neumann)

Insgesamt konnte der Cheftrainer mit seiner Mannschaft aber durchaus zufrieden sein - vor allem angesichts der ungewohnten Aufstellung, die er von Beginn an aufs Feld schickte.

Für Außen-Allrounder Moritz Reichert spielte der Australier Mitch Tulley, das Zuspiel übernahm statt National-Steller Jan Zimmermann Jannis Hopt und die Diagonalposition besetzte anstelle von MVP-Abonnent Christian Dünnes der hessische Lokalmatador Peter Wolf. Der konnte an alter Wirkungsstätte in der Rüsselsheimer Großsporthalle- vier Jahre ging er hier bereits in der 2. Liga für die heimische TG 1862 ans Netz - gleich zeigen, was er nach einem Jahr Profi-Training so alles drauf hat.

Altersmäßig fast auf Augenhöhe

Als Hauptangreifer erzielte er in drei Durchgängen immerhin 15 Punkte. Topscorer war jedoch mit Georg Escher einer, der als Mittelblocker normalerweise andere Statistiken anführt. Diesmal gelangen der "Sächsischen Mauer" neben sieben Blocks noch ebenso viele Punkte per Schnellangriff, hinzu kamen noch zwei Asse. Da mit dem 18-jährigen Tobias Krick noch ein weiterer United-Blocker die Lufthoheit am Netz innehatte, konnte das Publikum ein ums andere Mal mit erhobenen Klatschpappen den "Mainblock" feiern.

"Wenn man bedankt, dass der Altersunterschied zwischen beiden Aufstellungen heute gar nicht so groß war, haben meine Spieler das am Ende doch sehr souverän gemacht", fiel Michael Warms Bilanz insgesamt positiv aus. In der Tat standen mit Krick und dem im vierten Satz eingewechselten Ady Aciobanitei zwei Spieler aus dem gleichen Jahrgang wie die ältesten Berliner für die Uniteds auf dem Spielfeld. Mitch Tulley und Jannis Hopt zählen gerade einmal ein Jährchen mehr.

Mit frischen und erfahrenen Kräften geht es am kommenden Wochenende nun zunächst nach Königs Wusterhausen, bevor am 26. November in der Fraport Arena das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen ansteht. Bleiben die United Volleys in Brandenburg auch im sechsten Saisonspiel ungeschlagen, könnte der Rekordmeister der Volleyball Bundesliga erstmals in der Verfolgerrolle in Frankfurt antreten. Tickets für dieses nach einem Jahr fast schon "klassische" und dementsprechend gefragte Duell können wie immer auf www.unitedvolleys.de reserviert werden.

 

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