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1:3 gegen den Meister: Ladies in Black Aachen trotzen Dresden einen Satz ab

Bundesligen: 1:3 gegen den Meister: Ladies in Black Aachen trotzen Dresden einen Satz ab

13.11.2016 • Bundesligen • Autor: Alexander Barth 273 Ansichten

Der Schlussapplaus war hochverdient, auch wenn es keine Punkte zu bejubeln gab: Lange haben die Ladies in Black Aachen am Samstagabend dem deutschen Meister und Pokalsieger die Stirn geboten, für den großen Wurf hat es am Ende nicht erreicht. Mit 1:3 (24:26, 20:25, 25:22, 21:25) unterlag das Team von Saskia van Hintum vor knapp 700 begeisterten Zuschauern dem Dresdner SC in der Halle Neuköllner Straße.

1:3 gegen den Meister: Ladies in Black Aachen trotzen Dresden einen Satz ab - Foto: Ladies in Black

Foto: Ladies in Black

Dabei geriet gleich der Auftakt-Satz zur echten Zitterpartie. Die favorisierten DSC-Frauen mit der prominenten Rückkehrerin Mareen Apitz erspielten sich beim Stand von 7:10 aus Aachener Sicht erstmals einen halbwegs deutlichen Vorsprung. Insgesamt fünf Aufschlagfehler trugen am Ende dazu bei, dass die Ladies lange nie selbst in Führung gingen - bis zum 24:23, als sich das Saskia van Hintums Team plötzlich einem Satzball gegenüber sah. Am Ende brachte einer von etlichen starken Blockaktionen der Gäste den Satzrückstand für die Ladies.

Der zweite Durchgang brachte zunächst wenig Zählbares auf Aachener Seite. Mit 12:4 waren die Gäste zwischenzeitlich gar enteilt. In der Folge konnten die Ladies zwar den Rückstand verkürzen, weniger als ein Drei-Punkte-Abstand war allerdings vor dem 20:25 nicht mehr drin. Lichtblicke in Form von cleveren Aktionen setzten dabei wie auch im gesamten Spielverlauf die Großen im Aachener Team. Und auch im zweiten Durchgang waren es Anna Kalinovskaya, McKenzie Adams (später zur Aachener MVP gewählt) und Frauke Neuhaus, die dem Meister zusetzen konnten.

Anders als zuletzt schafften die Ladies in Black nach der Zehn-Minuten-Pause den direkten Spannungsaufbau, der in einem umjubelten Satzgewinn für Lindsay Dowd und Co. gipfelte. Nun stimmte der Druck in den Aufschlägen, ebenso wie die Präzision in den Angriffen, über einen längeren Zeitraum im Aachener Spiel. Nach einem furiosen 8:3 zu Beginn stand beim 24:18 der zweite Aachener Satzball bevor - diesmal behielten die Ladies dank eines Aufschlagfehlers von Dresdens Mancuso das bessere Ende für sich.

Ein anderes Bild dann wieder im folgenden Abschnitt: Mit der bärenstarken Mareen Apitz im Aufschlag legte der Traditionsklub aus Sachsen ordentlich vor, erst zur technischen Auszeit beim Stande von 5:8 hatten sich die Gastgeberinnen einigermaßen gefangen. Lange blieben die Ladies auf Augenhöhe, konnten vor allem in Gestalt von Anna Kalinovskaya noch einmal Akzente setzen. Beim 21:21 stieg die Spannung und mit ihr die Stimmung noch einmal gewaltig. Nach einem knackigen Schlussspurt mit vier Punkten war es schließlich der Meister, der mit seiner kleinen Fan-Kolonie jubeln durfte: Das 25:21 bedeutete für den Dresdner SC jene Wiedergutmachung für eine Pokalniederlage unter der Woche, wie sie sich auch die Ladies in Black nur zu gerne gewünscht hätten.

Stimmen zum Spiel:



Saskia van Hintum (Ladies in Black):

"Für uns wäre heute auf jeden Fall mehr drin gewesen, mindestens ein Punkt. Wir hätten uns selbst belohnen müssen, leider hat das nicht geklappt. Im Aufschlag haben wir uns viel vorgenommen, sind aggressiv aufgetreten, das hat aber zu selten funktioniert. Daran müssen und werden wir arbeiten. Am Besten schon in Schwerin. Wenn wir dort so auftreten können wie gegen Dresden, ist etwas möglich."

Alexander Waibl (Dresdner SC):

"Unser Plan ist zunächst nicht aufgegangen. Die aggressiven Aufschläge, die wir uns vorgenommen hatten, haben nicht wirklich gezündet. Mit der Zeit haben wir das in den Griff bekommen. Am Ende haben in diesem Spiel aber Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Aachen hat eine Superleistung abgeliefert, Glückwunsch an das Team und an Saskia."

McKenzie Adams (MVP Ladies in Black):

"Nachdem es erst einmal nicht so gut lief, waren wir spätestens im dritten Satz aber so richtig unter Feuer. Es war ein hartes Spiel, beide Teams haben sich nichts geschenkt. Wir haben vor allem im dritten Satz gezeigt, was in uns steckt. Jetzt ist es Zeit, dass wir es auf über einen längeren Zeitpunkt schaffen.

Mareen Apitz (MVP Dresdner SC):

"Für mich war es schön, wieder nach Aachen zu kommen. Die Stimmung ist immer super, und selbst als Gegner wirst Du hier gepusht. Wir wussten was auf uns zukommt, schwer war es trotzdem. Für uns war wichtig, nach der Pokalniederlage wieder in die Spur zu kommen. Das hat im Großen und Ganzen geklappt. Aber es gibt noch viel Arbeit."

 

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