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TVR verliert in Lüneburg 3:1

Bundesligen: TVR verliert in Lüneburg 3:1

13.11.2016 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 489 Ansichten

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben ihr Auswärtsspiel bei der SVG Lüneburg mit 1:3 (25:17,25:20,19:25,25:15) verloren. Ex-TVR-Spieler Matthias Pompe machte es den Rottenburgern dabei besonders schwer. Hans Peter Müller-Angstenberger setzte zu Beginn auf dieselben Spieler wie in der Vorwoche in Bühl.

TVR verliert in Lüneburg 3:1 - Foto: Detlef Gottwald

Foto: Detlef Gottwald

In den ersten Ballwechseln agierten beide Teams auf Augenhöhe (10:12), Mitte des Durchgangs zog die SVG dem TVR jedoch davon. Ex-Rottenburger Matthias Pompe war es, der dem TVR die größten Schwierigkeiten bereitete und fleißig Punkte sammelte. Rottenburgs Diagonalangreifer Ferenc Németh hingegen blieb mehrmals im Lüneburger Block hängen und wurde durch Sven Metzger ersetzt. Über 16:11 sicherte sich Lüneburg die Vorentscheidung. Die folgenden vier Punkte gingen ebenfalls allesamt an die Hausherren. Das Team von Trainer Stefan Hübner ließ keine Zweifel mehr am Satzgewinn und holte sich den ersten Satz anschließend mit 25:16.

Auch im zweiten Durchgang startete der TVR gut und legte immer einen Punkt vor, auf den Lüneburg jedoch auch eine Antwort hatte. Mitte des Durchgangs wurde Hans Peter Müller-Angstenberger in Folge einer Beschwerde vom Schiedsrichter mit der roten Karte bestraft (10:11). Diese Maßnahme zog dem Spiel der Schwaben den Stecker. Die Gäste kämpften nun noch mehr gegen die Stimmung in der Halle an und taten sich in Folge schwer, dem Tempo der Hausherren Schritt zu halten. Die SVG zog davon (18:14) und stellte mit 25:20 auf 2:0.

Wie entfesselt spielten die Hausherren nun auf: Allen voran Lüneburgs US-Amerikanischer Neuzugang und Außenangreifer Cody Kessel machte dem TVR das Leben schwer: Ob im Angriff oder im Block, Kessel hatte an diesem Tag ein glückliches Händchen. Nach Anfangsschwierigkeiten fanden die Gäste jedoch wieder in die Spur. Über 4:4, 7:8 und 13:13 hielt Dirk Mehlberg und Co. Schritt und baute sogar die Führung aus (13:17). Jetzt blieb der TVR dran: Über 17:22 ging es in die Schlussphase. Cody Kessel avancierte zum tragischen Held und setzte eine Annahme an die niedrige Decke der Gellersenhalle, was zum Satzgewinn des TVR führte (25:19).

Nun stellt sich ein Kampf mit offenem Visier dar: Rottenburg startete druckvoller in den Durchgang (2:4), die Gastgeber konterten diesen Vorsprung jedoch sofort (6:5). Die "Gellersenhölle" machte ihrem Namen alle Ehre und die 800 Zuschauer peitschten ihre Mannschaft nach vorne. Lüneburg schaltete nun wieder einen Gang hoch: Mit 13:10, 16:11 und 19:13 erarbeitete sich die SVG wieder ein dickes Polster. Dieses Polster ließen sich die Hausherren nicht mehr aus der Hand nehmen und gewannen den vierten Durchgang mit 25:15 nachhause.

Rottenburgs MVP Moritz Karlitzek fasste die Partie wie folgt zusammen: "Es hat heute vor diesem Publikum Spaß gemacht, zu spielen. Wir hätten mehr daraus machen können, sind aber immer wieder eingebrochen. Wir konnten es heute einfach nicht durchziehen."

Zwischen dem ersten und zweiten Satz wurden zwei ehemalige Lüneburger verabschiedet, die beide auch in Rottenburg schon aufgeschlagen haben: Unter tobendem Applaus erhielten Rene Bahlburg und Falko Steinke ihre verdiente Verabschiedung in der Gellersenhalle.

 

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