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Schmidt: "Natürlich bin ich ein Häfler"

Bundesligen: Schmidt: "Natürlich bin ich ein Häfler"

07.11.2016 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 431 Ansichten

Seit dem 1. Oktober 2016 ist Sebastian Schmidt zu einhundert Prozent Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH. Im Interview spricht der 30-Jährige über die gefällte Entscheidung, die neue Kampagne und die große Belastung von vier Spielen in acht Tagen.

Schmidt: "Natürlich bin ich ein Häfler" - Foto: Mehl

Sebastian Schmidt ist seit 1. Oktober hundertprozentiger Geschäftsführer der Volleyball GmbH (Foto: Mehl)

Herr Schmidt, wie kam es zu der Entscheidung, dass Sie Vollzeit für die Volleyball GmbH arbeiten?
Im letzten Jahr wurde ich zu fünfzig Prozent als Manager beim VfB Friedrichshafen e.V. und zu 50 Prozent bei der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH als Geschäftsführer angestellt. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass es nicht möglich ist, beide Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen und auf Grund von Umstrukturierungen habe ich mehr und mehr Zeit bei der GmbH verbracht. Im Sommer war die Entscheidung, dass ich ganz zur GmbH gehe eigentlich schon da, jetzt musste nur eine praktikable Lösung gefunden werden. Das ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, denn Frau Wolf (ehemalige Geschäftsstellenleiterin des e.V.) wird als Managerin einsteigen. Beide Organisationen haben es verdient, dass ihnen zu einhundert Prozent Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Mit der neuen Kampagne "Häfler" gehen sie ganz bewusst in die Region. Sind Sie denn auch schon ein Häfler?

Ja natürlich! Wir sind alle Häfler und ich habe das Gefühl, dass die Kampagne sehr gut ankommt. Wir erreichen sehr viele Menschen und bekommen positive Resonanz, sowohl von Zuschauern als auch den Sponsoren und auch den Spielern. Das Merchandising funktioniert gut, die Shirts und Hoodies werden zahlreich verkauft und am Wochenende habe ich einige Sponsoren gesehen, die mit den Shirts auf der Tribüne saßen. So stelle ich mir das vor. Natürlich ist alles ausbaufähig, aber diese Kampagne wird uns die nächsten Jahre begleiten und ich bin mit dem Start sehr zufrieden.

Vier Spiele in acht Tagen ist nicht nur sportlich anspruchsvoll, sondern auch eine Mehrbelastung für das gesamte Umfeld. Wie gehen Sie das an? 

Das ist für die Spieler natürlich eine erhebliche Belastung. Es geht darum sich ganz schnell auf den neuen Gegner einzustellen und nach dem Spiel schnell zu regenerieren. Dafür haben wir aber ein tolles Team und ich habe ein gutes Gefühl. Doch auch um den Sport herum sind wir sehr gut aufgestellt. Zwar kommen wir alle an unsere Grenzen bei so einem Pensum, denn so ein Heimspiel schüttelst du nicht einfach aus dem Ärmel. Aber wir freuen uns auf diese Herausforderung, denn jedes Spiel für sich ist wichtig und jeder wird sein Bestes geben, um dann in eineinhalb Wochen endlich in den dritten Wettbewerb, die Champions League, einzusteigen.

 

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