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SWD powervolleys Düren: Start-Ziel-Sieg

Bundesligen: SWD powervolleys Düren: Start-Ziel-Sieg

07.11.2016 • Bundesligen • Autor: SWD powervolleys Düren 407 Ansichten

Die SWD powervolleys Düren haben ihre erste Auswärtsaufgabe in der Volleyball Bundesliga mit einem souveränen Sieg abgeschlossen. Mit 3:0 hat das Team von Trainer Tommi Tiilikainen auswärts gegen die Netzhoppers Solwo Königspark KW gewonnen. 25:22, 25:13, 25:20 lautete das Satzergebnis in Bestensee. Düren steht damit nach drei Spieltagen an Platz vier.

"Ich glaube ich habe es schon mal erlebt, dass eine Mannschaft in einem Spiel keinen einzigen Fehler in der Annahme macht", sagte Tiilikainen nach der Partie. "Aber sehr oft kommt das nicht vor." Am Sonntag war es so weit. Die SWD powervolleys haben bei den Netzhoppers einen souveränen Start-Ziel-Sieg geschafft. 0 Fehler in der Annahme, in Sachen Blockpunkte lautete das Verhältnis 10:1 für Düren, bei den Aufschlägen erzielte Tiilikainens Mannschaft mehr direkte Punkte als Fehler (10:9) - das sind allesamt statistische Werte, die einen Trainer erfreuen.

Ebenfalls zufrieden war der Trainer mit dem Beweis, dass sein Team tief besetzt ist. Tiilikainen bot Kapitän Jaromir Zachrich im Mittelblock (für Tim Broshog ) und Rudy Verhoeff auf der Diagonalen (für Marvin Prolingheuer) auf. Genau diese beiden machten in Satz eins den Unterschied, Zachrich zunächst im Block, und als die Netzhoppers mit starken Aufschlägen von Ex-Nationalspieler Björn Andrae zum 17:17 zurück kamen, war Verhoeff mit seinem Service zur Stelle. Er bereitete die vorentscheidende 22:18-Führung vor.

Düren war von jetzt an voll im Spiel. Vor allem mit taktisch gut gesetzten Sprung-Flatter-Aufschlägen lähmten die Powervolleys den Spielaufbau der Gastgeber. Die Folge: Der bärenstarke Block war an vielen Angriffen der Netzhoppers dran. Gleichzeitig ließ der Gegner in der Annahme und mit den eigenen Aufschlägen nach. "Wir haben das Spiel stark zu Ende gebracht", lobte Tiilikainen die Einstellung seiner Spieler, nicht locker zu lassen. "Das ist das Resultat, wenn die Spieler die Denkweise von Punkt zu Punkt verinnerlicht haben."

Michael Andrei konnte die lange Heimfahrt mit der Auszeichnung zum Sports and Travel most valuable player, also dem wertvollsten Spieler der Partie, antreten. 'Mount Mike' versenkte 83 Prozent seiner Angriffe, punktete zweimal mit dem Block und war mit seinen Aufschlägen eine der Hauptursachen für die Probleme auf der anderen Seite des Netzes.

"Wir gehen mit viel Energie in unser Pokalspiel am Mittwoch", blickte Tommi Tiilikainen auf das Heimspiel im Viertelfinale (19.30 Uhr) gegen den TSV Herrsching. "Von der Tribüne kommt auch viel Energie. Das kann ein guter Abend für uns werden." Der auswärts bei den Netzhoppers war in jedem Fall einer.

 

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