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Friedrichshafen holt sich Heimsieg

Bundesligen: Friedrichshafen holt sich Heimsieg

06.11.2016 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 609 Ansichten

Heimspielsieg für den VfB Friedrichshafen. Am Samstagabend gewannen die Häfler Volleyballer gegen die SVG Lüneburg mit 3:0 (25:21, 29:27, 25:18). Vor 2000 Zuschauern zeigten sie zwar nicht immer Ihr bestes Volleyball, holten sich aber dennoch den klaren Sieg und gaben keinen Satz ab. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Kapitän und Zuspieler Simon Tischer und bei Lüneburg Außen-Annahmespieler Cody Kessel ausgezeichnet

Friedrichshafen holt sich Heimsieg - Foto: Günter Kram

Da ist die Mauer zu (Foto: Günter Kram)

Vital Heynen schenkte Athanasios Protopsaltis und Tomas Rousseaux auf Außen-Annahme, Andreas Takvam und Georg Klein im Mittelblock, Zuspieler Simon Tischer sowie Diagonalangreifer Michal Finger und Libero Markus Steuerwald sein Vertrauen. Mit einer genauen Annahme, dem perfekten Spielaufbau von Tischer und einem Schnellangriff von Klein eröffneten die Häfler die Partie und zeigten von Beginn an Biss (1:0). Konzentriert, aber mit der nötigen Ruhe spielten sie die Bälle. Lüneburg hielt dem Druck stand, zog mit (5:3, 9:8). Die Gäste fanden immer wieder die Lücke im Häfler Block, doch Friedrichshafen konterte mit starken Angriffen - Finger holte 20 Punkte im ganzen Spiel - (12:10, 16:14) und hielt seine zwei-Punkte-Satzführung bis zum Ende - baute sie sogar aus (22:20, 21:18, 25:22).

Es blieb auch in Durchgang zwei spannend: Takvam glich zum 4:4 aus und holte die Führung mit einem Ass (5:4), doch Lüneburg egalisierte den Spielstand sofort wieder (5:5). Dann spielte Protopsaltis - Sakis - mit dem Block des Gegners und machte die nächsten beiden Punkte für den VfB (7:5). Die Gäste blieben wach, ließen nicht abreißen und glichen immer wieder aus (10:10). Mit einem Einerblock machte Takvam die Zwei-Punkte-Führung wieder perfekt (12:10). Lüneburg ließ nicht locker und schaffte erst mit schnellen Angriffen den Ausgleich und ging dann in Führung (15:16, 19:20). Heynen nahm die Auszeit, Finger glich anschließend aus (20:20, 21:21) und bescherte seinem Team mit einem diagonalen Angriff den Satzball (24:23). Den jedoch vergaben die Häfler und mit einem Angriff ins Aus brachten sie Lüneburg in die Spur (24:25). Ein hin und her entstand, bei dem der VfB das glücklichere Händchen hatte, da Lüneburg den Ball ins Aus schlug (29:27).

Jetzt waren es die Lüneburger, die mit mehr Elan spielten und das spiegelte sich im Satzstand wieder. Friedrichshafen lief den Punkten hinterher und stand in der Block-Abwehr nicht auf Position (6:7, 11:12). Viele Fehler im Aufschlag machten es nicht einfacher, gegen Lüneburg in Führung zu gehen, denn Lüneburg reduzierte seine Fehler (12:13). Ganz jedoch ließen die Häfler den Gast nicht davon laufen und glichen immer wieder aus. Heynen brachte David Sossenheimer für Sakis (14:14), doch auch dieser schlug seinen ersten Aufschlag ins Netz. Erstmals zur zweiten technischen Auszeit holten sich die Häfler die Satzführung (16:16), Rousseaux baute sie mit einem Ass aus (19:17). Dann war der Knoten geplatzt, Lüneburg schlug ins Aus, Finger diagonal ins Feld und Lüneburg nahm die Auszeit (21:17). Doch das half nichts mehr. Der eingewechselte Sossenheimer machte den Angriff zum Matchball, Daniel Malescha - ebenfalls zuvor eingewechselt, machte den Sack zu (25:18).

"Wir hatten eine harte Woche nach der Niederlage in Lüneburg und mussten ziemlich kämpfen", sagte Cheftrainer Vital Heynen nach dem 3:0. "Wir haben heute einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, aber wohl gemerkt nur einen kleinen."

 

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