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Fragen und Antworten: So geht es dem VCW-Zuspiel-Duo

Bundesligen: Fragen und Antworten: So geht es dem VCW-Zuspiel-Duo

01.11.2016 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 487 Ansichten

Am kommenden Samstag, dem 5. November, treffen die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden in einem spannenden Heimspiel auf Ligakonkurrent USC Münster. Die Partie in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit wird um 19 Uhr angepfiffen.

Fragen und Antworten: So geht es dem VCW-Zuspiel-Duo - Foto: Detlef Gottwald

Beißt sich durch: VCW-Zuspielerin Irina Kemmsies (links) (Foto: Detlef Gottwald)

Im Vorfeld dieser Begegnung beschäftigt die VCW-Verantwortlichen gleichermaßen wie das Vereinsumfeld eine Reihe von Fragen:

1. Wie geht es Irina Kemmsies und Lia-Tabea Mertens?
Aktuell sind beide VCW-Zuspielerinnen gesundheitlich angeschlagen. VCW-Mannschaftsarzt Dr. Alexander Mayer erklärt, wie es um beide Sportlerinnen steht: "Irina leidet an einer Muskelverhärtung. Diese ist der hohen Belastung geschuldet, weil sie im Training und im Spiel kaum bis gar keine Verschnaufpause bekommen kann. Das Trainer-Team versucht Irina so gut es geht zu schonen und sie wird intensiv physiotherapeutisch behandelt. Bei Lia-Tabea hat sich der Verdacht auf ein zurückgekehrtes Pfeiffersches Drüsenfieber bestätigt. Ihre Werte verbessern sich, aber sie braucht definitiv noch Zeit, bis sie wieder zu ihrer alten Leistungsfähigkeit zurückgekehrt ist."

2. Wird Irina am Samstag gegen den USC Münster spielen können?
VCW-Chef-Coach Dirk Groß: "Irina macht das als jüngste Spielerin in unserem Kader im Moment ganz hervorragend. Sie arbeitet hart für die Mannschaft und das Team unterstützt sie, wo es kann. Im Training versuchen wir alles, um ihr die notwendige Entlastung zu geben. Wenn wir die Belastung weiter so gut steuern, bin ich zuversichtlich, dass sie am Samstag auf dem Feld stehen kann. Einen längeren Ausfall wollen wir nicht riskieren."

3. Was passiert, wenn Irina ausfällt bzw. was bedeutet es, wenn "die Mittelblockerinnen das Zuspiel übernehmen" sollen?
VCW-Chef-Coach Dirk Groß: "Sollte im laufenden Spiel Irina als einzige zur Verfügung stehende Zuspielerin ausfallen, übernimmt eine Mittelblockerin das Zuspiel und wird dann von ihrer Position aus die Angreiferinnen mit Bällen versorgen. Im Mannschaftstraining versuchen wir kreative Lösungen zu finden, um uns bestmöglich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten zu können."

4. Warum kann man nicht einfach noch eine Spielerin nachverpflichten?
VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting: "Selbstverständlich prüfen wir die Möglichkeit einer Nachverpflichtung, die uns kurzfristig weiterhilft. Mit der Verpflichtung unserer Mittelblockerin Eszter Nagy konnten wir bereits einmal schnell und richtig auf einen verletzungsbedingten Ausfall reagieren. Jeder Neuzugang bedeutet aber eine zusätzliche finanzielle Belastung. Und da handeln wir nach einem für uns sehr wichtigen Prinzip: Wir können nicht mehr Geld ausgeben, als uns tatsächlich zur Verfügung steht. Mir liegt das Wohl unserer Spielerinnen ebenso am Herzen wie das Wohl des VCW selbst. Dies bedeutet eine Gratwanderung zwischen der kurzfristigen Notwendigkeit einer Nachverpflichtung, und der mittel- und langfristigen Gesamtentwicklung auf und neben dem Spielfeld, also auch der Finanzierbarkeit."

5. Wie kann der VC Wiesbaden in Zukunft dafür sorgen, dass bei einem Ausfall eines Bundesligaprofis auf Spielerinnen aus der zweiten VCW-Mannschaft zurückgegriffen werden kann?
Sascha Mertes, Erster Vorsitzender des 1. VC Wiesbaden e. V.: "Der VCW betreibt eine exzellente Nachwuchsarbeit. Mit unserer zweiten Mannschaft stellen wir den amtierenden Meister der Dritten Liga Süd. Trotz dieser Erfolge gilt festzuhalten: Der Sprung vom Amateurbereich in den Profisport ist für unsere jungen Sportlerinnen noch zu weit. Hier könnte der Aufbau einer Zweitliga-Mannschaft beim VCW langfristig helfen. Der VCW befasst sich intensiv mit den notwendigen strukturellen Voraussetzungen, diese zu schaffen geht aber gewiss nicht über Nacht. Ein Zweitliga-Team kann nur bestehen, wenn auch hierfür die personellen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Daran arbeiten wir."

 

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