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Die Tabellenführung erobert

Bundesligen: Die Tabellenführung erobert

30.10.2016 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 598 Ansichten

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel haben sich die BR Volleys an die Tabellenspitze der Volleyball Bundesliga geschoben. Es bedurfte einer konzentrierten Leistung und großer Entschlossenheit in den Schlüsselmomenten, um die SVG Lüneburg vor 3.841 Zuschauern in der heimischen Max-Schmeling-Halle mit 3:0 (27:25, 25:19, 28:26) zu bezwingen. Als "Sports&Travel MVP" brillierte in der entscheidenden Phase einmal mehr Diagonalangreifer Paul Carroll mit letztlich 19 Punkten.

Die Tabellenführung erobert - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Der schon gegen die United Volleys stark aufspielende Steven Marshall ersetzte gegenüber dem Pokalspiel am Donnerstag Nikola Kovacevic und begann neben Robert Kromm , Felix Fischer , Graham Vigrass, Paul Carroll, Sebastian Kühner und Luke Perry in der Startformation.

Der Ex-Lüneburger Marshall eröffnete dann auch sofort das Match und schickte sein Team in die Erfolgsspur. Kühner setzte mit einem für ihn typischen, verwandelten zweiten Ball das erste Ausrufezeichen (6:2). Diesen Vorsprung verteidigten die Berliner, angeführt von Marshall, zunächst souverän (12:9), doch plötzlich kam ein Bruch ins Spiel des Heimteams und die Lüneburger drehten den Spielstand dank der Aufschläge von Erik Fitterer (13:16). Nach der technischen Auszeit fand der Hauptstadtclub zurück in die Spur, schaffte angeführt von Carroll den Ausgleich (16:16) und erspielte sich gegen Satzende einen kleinen Vorteil (23:21). Dieser sollte aber nicht von langer Dauer sein und so hatten die "LüneHünen" als erstes die Gelegenheit, den Durchgang zu entscheiden. Nervenstark wehrte Carroll den Satzball ab und wenig später bedeutete ein Fehler von SVG-Außenangreifer Matthias Pompe die 1:0-Führung für Berlin (27:25).

Das BR Volleys Team war nun gewillt direkt nachzulegen, aber eine nicht immer stabile Annahme machte es Zuspieler Kühner schwer, seine Nebenleute perfekt in Szene zu setzen (7:8). Dann begeisterte die Heimmannschaft das Berliner Publikum jedoch mit fulminanten Abwehraktionen und erspielte sich eine klare Führung (13:11, 18:14). Auch von einer kuriosen Entscheidung der Schiedsrichterin Ute Fischer, die gegen ihren Namensvetter auf Übergriff entschied, ließen sich die Berliner nicht beirren und verteidigten den Vorsprung dank weiterhin starker Defensivarbeit von Perry (21:18). Carroll und Kromm platzierten in der Endphase zwei wichtige Asse und der eingewechselte Wouter ter Maat schlug den SVG-Block erfolgreich zum Satzgewinn an (25:19).

Auch in Durchgang drei schafften es die Hauptstädter nach guten Aufschlägen ihren Dreierblock in Position zu bringen und setzten sich schnell ab (7:4). Doch das Team von Trainer Stefan Hübner kämpfte sich mit einem gut gefüllten Gästeblock im Rücken beherzt wieder heran (13:13). Serniotti reagierte auf das nun stockende Spiel seiner Mannschaft und wechselte erst Kovacevic und wenig später auch Ruben Schott sowie Tsimafei Zhukouski ein. Die Lüneburger, die am Vorabend den VC Olympia Berlin klar mit 3:0 bezwangen, zeigten in ihren Aktionen mehr Konsequenz (15:18). Als das Gästeteam sich bereits ganz dicht am Satzgewinn befand, war Carroll nicht mehr zu halten. Nahezu jeden Ball, den er von Zhukouski serviert bekam, versenkte der Australier krachend in der Lüneburger Hälfte (23:23). Erneut wurde es ganz knapp, aber Lüneburg vergab die sich bietende Chance und nachdem Kovacevic mit einem Purzelbaum abwehrte, versenkte Zhukouski den dritten Berliner Machtball zur Entscheidung (28:26).

Gästetrainer Stefan Hübner zollte dem Gegner anschließend Respekt: "Unser Ziel ist es immer, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und Druck aufzubauen, besonders durch unsere Aufschläge. Am Ende macht dann ein Spieler wie Paul Carroll einfach den Unterschied. Wir konnten ihn nicht unter Kontrolle bringen. Er war einfach zu stark."

MVP Carroll gab das ihm ausgesprochene Lob an seine Teamkollegen weiter: "Wenn es gut läuft wird man automatisch selbstbewusster. Ich habe von unseren beiden Zuspielern super Pässe bekommen. Wenn wir als Mannschaft Fahrt aufnehmen, fällt es auch mir leichter, mein bestes Spiel zu zeigen. Das war heute eine gute Teamarbeit von allen auf dem Court."

Nun haben die BR Volleys zwei Auswärtsspiele vor der Brust. Während die Reise am nächsten Wochenende zum TSV Herrsching eine lange wird, haben die Berliner zum Duell mit dem VC Olympia am Mittwoch (02. Nov 19.00 Uhr im Sportforum Hohenschönhausen) den kürzeste Anreise der Saison.

 

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