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SG Rodheim mit 3:1 Erfolg zurück in der Dritten Liga

Dritte Liga: SG Rodheim mit 3:1 Erfolg zurück in der Dritten Liga

17.10.2016 • Dritte Liga • Autor: Marcel Kopperschmidt 308 Ansichten

Der Start in die Dritte Liga und das gleichzeitige Debüt von Trainer Torsten Spiller hätte besser kaum verlaufen können. Mit 25:16 / 23:25 / 25:23 und 25:16 sicherten sich die "Piraten" der SG den ersten Dreier der Saison.

SG Rodheim mit 3:1 Erfolg zurück in der Dritten Liga - Foto: SG Rodheim

SG Rodheim Volleyball: Herren I (Foto: SG Rodheim)

Spiller, der bis auf Bender den kompletten Kader zur Verfügung hatte, schenkte gleich zwei "Neuen" das Vertrauen und stellte Tim Wacker als klassischen Diagonalangreifer, sowie Levi Flott als Mittelblocker in die Startsechs.

Radolfzell startet die Heimprämiere direkt mit einem Fehlaufschlag. Das Spiel beginnt danach ausgeglichen, verhaltenes Abtasten auf beiden Seiten. Wer kann Was?Wer wackelt in der Annahme? Der TV erspielt sich bei 4:5 aus Rodheimer Sicht die erste Führung, gibt diese aber sofort wieder ab. Nach dem Punkt zum 7:6 für Rodheim, setzt Zuspieler Zander den gegnerischen Libero mit platzierten Aufschlägen massiv unter Druck. Die daraus resultierende 12:6 Führung stabilisierte die Wetterauer enorm. Die eigene Annahme um Thomas Lingenau ermöglichte den Spielaufbau über sämtlich Angriffspositionen. Radolfzell hatte es schwer wieder in das Spiel zu finden, zu solide die Rodheimer Vorstellung. Mit 25 zu 16 ging der erste Satz an die SG.

Mit dem Seitenwechsel, Verhältniswechsel. Die Heimmannschaft dreht auf. Unglaublicher Aufschlagdruck! Lautstarkes Publikum! Rodheim wackelt! Spiller bittet die Wetterauer zur Auszeit. Trotzdem danach noch das 6:0 für Radolfzell! Bedingt durch die Aufschlagskraft der Ausherren, allen voran Waldemar Stier, agiert Rodheim, wenn überhaupt, zu durchschaubar. Der Block der Unterseer greift ein ums andere Mal erfolgreich zu. Die Hessen können einen 7 Punkte Rückstand, zum zwischenzeitlichen 14:21, nicht verhindern. Rodheim nimmt die zweite Auszeit. Die Zuschauer in der gut besuchten Unterseehalle sind begeistert. Lautstark peitschen sie ihr Team zurück auf das Spielfeld. Sehen kurz darauf einen der spektakulärsten Ballwechsel des Tages. Klatschen an dessen Ende begeistert, obwohl der hart umkämpfte Punkt an die Gäste nach Rodheim ging. Dem vielleicht wichtigsten Ballwechsel des Tages folgte ein bereits bekanntes Szenario. Andreas Zander schnappt sich den Ball und geht zum Aufschlag. TV Libero Christoph Hilgers ahnt nichts Gutes. Er spürt, wie der Punkt zum 15:22 den Rodheimer Kampfgeist entfacht hat.
Zander nimmt ihn ins Visier und leitet den nächsten Punkt für die Gäste und damit die Aufholjagd ein. TV Trainer Antonio Bonelli reagiert sofort, bringt Schellhammer für Thumm. Doch Rodheim bäumt sich weiter auf. Bonelli nimmt die erste Auszeit. Ohne Erfolg!Rodheims Zuspieler macht weiter Druck im Service. Nur noch 22:20 für Radolfzell, Rückwechsel beim TV. Mit Erfolg! Die Serie ist unterbrochen. Doch Rodheim gibt sich weiter kämpferisch, schafft den Ausgleich zum 23:23. Radolfzell fängt sich, erspielt sich bei 24:23 den ersten Satzball. Den folgenden Aufschlag pariert die Rodheimer Annahme mit großer Mühe, Regisseur Zander kann nur reagieren, bekommt zwar die Finger noch irgendwie an den Ball, doch das Zuspiel wertet das auffallend gute Schiedsgericht als unsauber, und beendet damit den Satz zu Gunsten der Hausherren.

Während in der gut gefüllten Untersee Halle die tolle Stimmung der Zuschauer durch das Rahmenprogramm aufrecht gehalten wird, nutzt Gäste Trainer Spiller die zehn minütige Pause um seine Mannschaft zu instruieren, die positiven Eindrücke der Aufholjagd zu kanalisieren.

Satz Nummer 3 verläuft ausgeglichen. Beiden Liberos gelingt es, die Aufschläge der Gegenseite in den Griff zu bekommen. Die Teams setzen sich aus der eigenen Annahme konstant durch. Radolfzell punktet immer wieder gefährlich über die Mittelangreifer und probiert mit taktischen Spielerwechseln einen Vorteil zu erzielen. Auch Spiller wechselt, bringt Alexander Schuld für Levi Flott im Mittelblock. Das Spiel bleibt ausgeglichen. Rodheim entschärft nun öfter die gegnerischen Angriffe, kann sich aber bis zum Satzende nicht entscheidend absetzen. Bei 23:22 gelingt dann der ersehnte Block zum 24:22. Radolfzell verkürzt noch einmal, doch Voeske unterbindet mit einem spektakulären Angriff die letzten Bemühungen der Baden-Würtemberger und vollstreckt zum 25:23.
Auch im vierten Satz zeigt sich dem Publikum ein ausgeglichenes Spiel. Rodheim spielt aus der eigenen Annahme stabil, lässt aber zu Beginn des Satzes zu oft Chancen aus, die abgewehrten Angriffsbälle des Gegners, erfolgreich, in dessen Feld unterzubringen. Eine knappe 12:10 Führung egalisiert Radolfzell, nach dem sich Rodheim gleich zwei Unaufmerksamkeiten hintereinander leistet.

Spiller bringt Robert Stodtmeister für Tim Wacker auf der Diagonalposition. Erst beim Stande von 14:14 gelingt es der SG, bedingt durch eine starke Aufschlagserie von Routinier Stefan Brömmeling, den Block entscheidend zu stabilisieren. Den daraus resultierenden5 Punkte Vorsprung bauen die, insgesamt variabler agierenden, Wetterauer auf 9 Punkte aus und gewinnen zum Schluss verdient mit 25:16.

Trainer Antonio Bonelli ernannte unmittelbar nach Spielende,Rodheims Zuspieler Andres Zander, zum MVP (mostvaluable Player ofthe Match).

Torsten Spiller hob ebenfalls die Leistung des gegnerischen Zuspielers, Andreas Bender, besonders hervor.
"Eine tolle Geste", freute sich der Rodheimer sichtlich, nach dem Spiel über das "Sahnehäubchen", eines gelungenen Auftakterfolges am Bodensee.

Auch Spiller zeigt sich nach dem Spiel zufrieden:" Den hart umkämpften Ballwechsel im 2. Satz für uns zu entscheiden, war enorm wichtig. Solche "Bigpoints" motivieren mein Team unglaublich, führen den Jungs vor Augen was möglich ist, wenn man sich nicht von Spielständen aus dem Konzept bringen lässt! Sich immer wieder auf die nächste Aktion, den nächsten Punkt fokussiert!" so der Coach, auf die Frage nach dem Erfolgsrezept.

SG Rodheim:
Breitenfelder, Brömmeling, Flott, Milling, Sachs, Schuld, Stodtmeister, Voeske, Wacker, Zander, Lingenau,
Trainer: Torsten Spiller

 

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