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Supercup 2016: Deutlich Luft nach oben

Bundesligen: Supercup 2016: Deutlich Luft nach oben

16.10.2016 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 308 Ansichten

Diesen Saisonauftakt hatten sich die BR Volleys und ihre lautstarken Anhänger in der Mercedes-Benz Arena anders vorgestellt. Die Berliner konnten bei der Premiere des Volleyball Supercups vor 5.624 Zuschauern ihr Potenzial nicht abrufen und unterlagen dem VfB Friedrichshafen verdient mit 0:3 (16:25, 20:25, 21:25). Damit blieb der Traum vom vierten Titel im Jahr 2016 unerfüllt und Cheftrainer Roberto Serniotti und seine Mannschaft wissen, an welchen Stellschrauben sie in den nächsten Wochen drehen müssen.

Im ersten Spiel der Saison 2016/17 vertraute Roberto Serniotti neben Kapitän Robert Kromm zu Beginn auf Diagonalangreifer Paul Carroll, Zuspieler Tsimafei Zhukouski, die Mittelblocker Felix Fischer und Graham Vigrass sowie Ruben Schott im Außenangriff und Libero Luke Perry. Der erste Satz dieser Spielzeit sollte schnell einer zum Vergessen werden. Der VfB zeigte sich in den Grundelementen des Spiels weitaus sicherer und hatte mit dem Norweger Takvam den gefährlichsten Mann beim Aufschlag (5:8, 10:16). Wouter ter Maat ersetzte früh im Spiel Carroll, fand aber auch die Lücken im VfB-Block zunächst nicht. Vom schnellen Rückstand erholten sich die Berliner nicht mehr, weil einzig Kromm im Angriff regelmäßig punktete. Tomas Rousseaux entschied den Auftaktsatz mit einem erfolgreichen Angriffsschlag (16:25).

Das Muster aus Satz eins setzte sich auch im Folgedurchgang fort. Vigrass konnte zwar mit guten Aufschlägen den ersten kleinen Rückstand ausgleichen (4:4), aber die Häfler waren in Annahme und Abwehr mindestens eine Klasse besser (6:10). Serniotti rotierte und brachte erst Aleksandar Okolic, wenig später auch Nikola Kovacevic und Sebastian Kühner ins Spiel. Die Hauptstädter zeigten nun mehr Elan und teilweise schöne Angriffe, doch Friedrichshafen agierte nahezu fehlerlos und verteidigte den Vorsprung souverän (11:16). Wieder beendete Rousseaux den Durchgang (20:25).

Es lief weiter nicht rund im Spiel der Berliner. Auf den frühen Rückstand in Satz drei reagierte Serniotti mit einer Auszeit (2:6). Kromm sorgte aus dem Sitzen für den spektakulärsten Punkt des Tages (4:7), aber die Angriffsquote der BR Volleys blieb weiter unter Normalform. Eine verbesserte Block-Feldabwehr machte den Fans in orange noch einmal Hoffnung (11:12), doch die Aufschlagqualität entschied letztlich das Spiel. Der Mann des Tages, Tomas Rousseaux, übte entscheidend Druck auf den Annahmeriegel um Luke Perry aus (12:19) und bescherte den Häflern die Vorentscheidung. Vier Matchbälle konnten der auf das Feld zurückgekehrte Fischer und seine Mitspieler noch abwehren, dann besiegelte der Belgier die 0:3-Niederlage (21:25).

Mittelblocker Fischer zog zu diesem ernüchternden Ausgang ein entsprechendes Fazit: "Wir waren heute einfach noch nicht so weit. Friedrichshafen hingegen war perfekt auf uns eingestellt. Sie haben uns unsere Schwächen aufgezeigt und wir haben gesehen, woran wir nun arbeiten müssen. Ich möchte mich auch bei unsere Fans für diese Leistung entschuldigen und gelobe Besserung."

Nun bleiben den BR Volleys sechs Tage bis zum Bundesligastart beim TV Ingersoll Bühl (22. Okt.), um in der Meisterschaft ein anderes Gesicht zu zeigen.

 

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