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SG Rodheim startet nach nur einer Saison Abstinenz wieder in Deutschlands höchster Amateursportklasse

Dritte Liga: SG Rodheim startet nach nur einer Saison Abstinenz wieder in Deutschlands höchster Amateursportklasse

12.10.2016 • Dritte Liga • Autor: Marcel Kopperschmidt 338 Ansichten

Knapp 20 Monate, nach dem Abstieg ist es soweit, der Regionalligameister SG Rodheim startet nach nur einer Saison Abstinenz wieder in Deutschlands höchster Amateursportklasse. Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu, der Kader steht, die letzten Verletzungen sind auskuriert. Torsten Spiller übernimmt bei den Hessen das Heft von Meister-Trainer Detlef Zschiesche und strebt mit dem Team ganz klar den Klassenerhalt an. Anknüpfen wird auch er an ein bewährtes Rodheimer Konzept, die Synergie von Routiniers und jungen Talenten.

SG Rodheim startet nach nur einer Saison Abstinenz wieder in Deutschlands höchster Amateursportklasse - Foto: SG Rodheim

Foto: SG Rodheim

Bestes Beispiel, Tim Wacker,welcher diesen Sommer, aus privaten Gründen die Beachkarriere etwas ruhiger anging und erstmals, seit 2010 nicht in Timmendorf bei den Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften an den Start ging, dafür aber nun wieder den Hallenschuh für seinen Heimatverein schnüren wird und Youngstar Levi Flott, welcher seinen Weg aus der eigenen Jugend über die 2. Mannschaft in das Dritte Liga Team gefunden hat.

Wacker und Flott, sowie Patrick Milling vom USC Gießen sind die neuen Akteure im Dress der Rodheimer. Letzterer soll Zuspieler Andreas Zander im Zuspiel ergänzen während Flott den Abgang von Publikumsliebling Marcel Kopperschmidt kompensieren wird. Dass Wacker so ziemlich auf allen Positionen agieren könnte, dürfte Spiller taktisch in die Karten spielen. So hat er mit Robert Stodtmeister und Jens Bender, welcher im Verlauf der Hinrunde wieder zur Mannschaft stoßen soll, nun einen dritten potentiellen Diagonalangreifer. "Je nach Gegner und Spielerverfassung kann ich hier extrem variabel agieren, denn auch auf Außen und im Mittelblock könnte Wacker von Zeit zu Akzente setzen", so Spiller.
Das ist auch notwendig denn gegenüber den erwähnten Neuzugängen hat Rodheim weitere Abgänge zu verzeichnen. So haben mit Routinier Oliver Klein (Pause) und Zuspieler Peter Preisendörfer (TV Waldgirmes) sowie Andreas Böhmer (TuS Krifte ) zwei junge Kräfte der letzten Saison, die Mannschaft verlassen. Preisendörfer wechselte seinen Wohnort nach Gießen und heuert dem nahegelegen TV an, während Eigengewächs Böhmer in der nächsten Saison mit weniger logistischem Aufwand trainieren wird und so in Kriftel eine Option gefunden hat, an seine starke Entwicklung anzuknüpfen.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein Wiedersehen in Rodheim freuen, wenn beide als "Gegner" mit ihren neuen Mannschaften im Sportzentrum gastieren.

Eine nicht ganz optimale Vorbereitung liegt hinter den Wetterauern, so hat sich das finale Team recht spät gebildet und nötige Wettkampfpraxis ließ sich, nicht zu Letzt auf Grund einiger Langzeit-Verletzten, nur im Pokal finden. Generell befindet sich das Team aber, auch durch viele Bewegungen im Sand auf zahlreichen Beachturnieren, in einem guten physichen Zustand.
Ebenso können die Rosbacher, wie gewohnt auf viel Erfahrung zurückblicken.

Neues Potential hingegen ergibt sich durch die Verpflichtung von Torsten Spiller. Mit ihm konnte ein junger und engagierter Trainer gefunden werden, welcher in den letzten Jahren bei diversen hochklassigeren Vereinen der Region tätig war.
Als weitere Stärke dürfte der gute und bereits alt bekannte Teamspirit den Weg durch die Liga erleichtern. Das hat uns oft den entscheidenden Vorteil gebracht. "Angst vor finalen Bällen kennen wir nicht. Wir haben ein enormes Selbstvertrauen in den Köpfen der Spieler. Auch junge Leute haben sich da enorm entwickelt", so Alexander Schuld. Moritz Sachs ist hier das beste Beispiel. Vom unerfahren Ergänzungsspieler hat er sich in der letzten Saison zu einem Leistungsträger der Mannschaft entwickelt.

Erlaubt man sich einen Blick zur Konkurrenz, so schielt man in Sachen Klassenerhalt natürlich zum Mitaufsteiger TV Radolfzell. Hier gilt es möglichst gleich am Saisonstart die ersten Punkte zu entführen. Sicher kein leichtes Unterfangen. Die weite Anreise macht es oft schwer auf den Punkt fit zu sein, zumal der TV den Zuschauern bei seiner Prämiere in Liga 3, nach der heftigen Auftaktniederlage beim SSC Karlsruhe, erst Recht gefallen will.
Als Prognose in Sachen Meisterkandidaten ist man sich einig. Aktuell dürfte besagter SSC zum Favoritenkreis zählen. Auf dem Weg unter die letzten 16 Vereine des DVV Pokals räumten die Baden-Würtemberger gleich zwei Zweitligisten aus dem Weg. Gegner ist nun in der ersten Hauptrunde kein geringerer als Rekord-Meister Friedrichshafen.

Ebenfalls könnte der Nachbar vom TV Waldgirmes ein Wörtchen mitreden und auch vom Bodensee, allerdings aus dem Lager des TV Mimmenhausen, hört man, dass ehrgeizige Ziele verfolgt werden, so verpflichteten die Verantwortlichen dort den über 200-fachen Deutschen Ex-Nationalspieler Christian Pampel als Spielertrainer.

Wer am Ende der Saison ganz oben steht, wird also Volleyball auf hohen Niveau demonstrieren müssen. Gedanken über die man sich in Rodheim wenig Sorge macht. Verletzungssorgen vermeiden, Spaß haben, junge Spieler stabilisieren, dann kann es gegen jeden Gegner klappen. Ein Vorhaben das möglich scheint und gekoppelt an das traditionelle Ziel möglichst jeden Gegner mindestens einmal im Saisonverlauf zu schlagen, dürfte dies auch das Ziel Klassenerhalt in Reichweite bringen.
Ein entscheidender Faktor ist hier natürlich das Rodheimer Publikum, was es mit spannenden Partien, dynamischen Spielaufbau und spektakulären Abwehraktionen möglichst oft von den Sitzen zu reißen gilt.

Der Kader: Torsten Spiller (T/M), Moritz Sachs (AA), Levi Flott (M), Patrick Milling (Z/L), Tim Wacker (D/AA/M), Stefan Brömmeling (M), Robert Stodtmeister (D), Jens Bender (D), Andreas Zander (Z), Tim Breitenfelder (AA/L), Alexander Schuld (M), Thomas Lingenau (L), Johannes Voeske (AA)

Foto v.l.n.r - hinten: Spieler/Trainer Torsten Spiller, Moritz Sachs, Levi Flott, Patrick Milling, Tim Wacker, Stefan Brömmeling, Robert Stodtmeister vorne: Jens Bender, Andreas Zander, Tim Breitenfelder, Alexander Schuld, Thomas Lingenau, Johannes Voeske

 

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