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Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord der Männer

2. Bundesligen: Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord der Männer

15.09.2016 • 2. Bundesligen • Autor: DVL 566 Ansichten

Am Freitag startet die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Nord. Wenn es um die Favoriten für die Zweitliga-Meisterschaft geht, fällt permanent ein Name: CV Mitteldeutschland. Man darf gespannt sein, ob das letztjährige Erstligateam dieser Rolle gerecht wird. Die größte Konkurrenz könnte dabei vom "Nachbarn" aus Bitterfeld-Wolfen kommen. Wir haben vor Saisonbeginn die Teams unter die Lupe genommen.

Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord der Männer - Foto: Strohbücker/SVF

SV Fellbach (Foto: Strohbücker/SVF)

Die Männermannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

CV Mitteldeutschland

Der CV Mitteldeutschland gehört zu den ganz großen Meisterschaftsfavoriten für die Saison. Durch die 1. Liga haben sich Strukturen gebildet, von denen die Spergauer auch in der zweithöchsten Spielklasse zehren können. Drei Erstligaspieler (Kapitän und Mittelblocker Artur Augustyn, Mittelblocker Danilo Mirosavljevic und Zuspieler Lukasz Szablewski) sind geblieben. Mit Ricardo Nitschke wechselt zudem ein erfahrener Volleyballer aus der Regionalliga-Mannschaft in den Zweitliga-Kader. Trainer Mircea Dudas, der die Nachfolge von seinem vorherigen Chef Ulf Quell angetreten hat, will mit seiner Mischung aus jungen, wilden und erfahrenen Spielern das Ziel direkter Wiederaufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga in Angriff nehmen.

DJK Delbrück

In Delbrück wird auf den Nachwuchs gesetzt. Mit den Jung-Talenten Lars Wienhues und Fabian Albrecht stoßen zwei Youngster aus der Regionalliga zum Kader. Zudem ist der zweitligaerfahrene Fabian Dicken in die Mannschaft integriert worden. "Wir werden durch Teamgeist und einen ausgeglichenen Kader ohne Stars überzeugen. Alle Spieler bringen ein ähnliches Niveau mit, insbesondere die jungen Spieler haben großes Potenzial und werden das ein oder andere Mal über sich hinauswachsen", ist sich Teammanager Franz-Josef Mertens sicher. Als offizielles Saisonziel wird von Trainer Ulrich Kussin erst einmal der Klassenerhalt angestrebt. Die Favoritenrolle übernehmen aus Delbrücker Sicht der VC Bitterfeld-Wolfen und CV Mitteldeutschland.

FC Schüttorf 09

Mit Daniel Górski und Matthew Lee Busse werden sich in der Saison 2016/17 interessante Neuzugänge im Schüttorfer Trikot präsentieren. "Insgesamt ist es ein breiter Kader mit großem Zusammenhalt", weiß Kapitän Philipp Lammering um die Stärken. Trainer Stefan Jäger glaubt: "Die Spieler spornen sich gegenseitig an. Wir haben mehr Möglichkeiten, unsere Kontrahenten zu überraschen." Am Ende soll somit ein Platz in den Top-5 herausspringen. Manager Diedrich Lammering: "Mit Stefan Jäger als hauptamtlichen Trainer, der Fokussierung der Jugendarbeit und grundsätzlichen Verbesserungen in der Planung haben wir wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen." Aber für die Meisterschaft reicht es wohl noch nicht. In Schüttorf sieht man Mitteldeutschland, Giesen und Bitterfeld-Wolfen vorne.

SF Aligse

Die Sportfreunde Aligse haben sich für die Spielzeit 2016/17 mit Patrick Pioßek verstärkt. Der 27-Jährige spielt beim Tabellenvierten der Vorsaison auf der Außen-/Annahme-Position. Nach den Abgängen wichtiger Stammspieler könnte die kommende Saison für Aligse eine schwierige werden. Deshalb lautet die ausgegebene Zielstellung erst einmal Klassenerhalt. Co-Trainer Stefan Drews: "Meisterschaftskandidat ist in diesem Jahr ganz klar Giesen. Durch mehrere Neuzugänge - inklusive eines neuen Trainers, der das Potenzial der Mannschaft mit Sicherheit auszuschöpfen weiß - ist eine starke Saison zu erwarten. Die Chemie Volleys Mitteldeutschland sind ebenfalls professionell aufgestellt und weisen massive Erfahrung auf höchstem Niveau auf."

SV Lindow-Gransee

Der SV Lindow-Gransee geht in der kommenden Spielzeit mit einem recht eingespielten Team an den Start. Einen wichtigen Neuzugang gibt es dennoch zu vermelden: Mittelblocker Romulo Galiao Gonzalves aus Brasilien spielt wieder bei den Brandenburgern. Große Töne spuckt der Vereinsvorsitzende Frank Seeger dennoch nicht. "Wir sprechen hier erst einmal über den Klassenerhalt." Als klaren Meisterschaftsfavoriten hat man die Chemie Volleys Mitteldeutschland ausgemacht. Seeger: "CV Mitteldeutschland hat mit seiner Erstligaerfahrung finanziell und strukturell mutmaßlich die besten Voraussetzungen." Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders, wie in der Saison 2014/15: Da feierte Lindow-Gransee als Zweitliga-Meister den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

TSGL Schöneiche

Mit Schöneiche kehrt ein zweitligaerfahrenes Team in die 2. Volleyball Bundesliga Nord zurück. Und die Zeichen stehen gut, eine erfolgreiche Saison zu bestreiten. Denn die TSGL kann weiter auf die Dienste von Willi Becker setzen, der die Mannschaft in der letzten Saison als Kapitän zur Drittliga-Meisterschaft geführt hat. Eigentlich wollte er sich mehr seiner Familie und dem Job widmen. Aber nach dem Aufstieg bleibt er doch dabei. Zudem unterstützen Florian Hecht (Sohn von Rekordnationalspieler René Hecht), Sebastian Grösch und Jacob Genzmer das Team aus der Nähe Berlins. Mit Teamgeist, Leidenschaft und Siegeswillen will die Mannschaft aus dem Brandenburgischen die Klasse halten. An der Spitze der Tabelle sieht Trainer Mewes Goertz die Teams aus Mitteldeutschland und Bitterfeld-Wolfen.

TSV Giesen GRIZZLYS

Die GRIZZLYS haben den prominentesten Neuzugang auf ihrer Trainerposition zu vermelden. Der frühere Bundesligaspieler und Erstligacoach Itamar Stein will mit Giesen die nächsten Schritte der VISION 2020 gehen, mit der sich die Niedersachsen in Richtung Volleyball-Oberhaus orientieren. Dazu sollen auch Milan Hrinak, Marcel Fode und Kiyarash Maleki beitragen, die neu im Kader sind. "Das Team wird in der kommenden Saison mit der richtigen Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Ehrgeiz vor allem mannschaftlich geschlossen versuchen, das Bestmögliche zu erreichen und oben mitzuspielen", sagt der Sportliche Leiter Sascha Kucera. Ziel ist ein Platz in den Top-3. Dazu will sich das Team der GRIZZLYS im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Eventisierung verbessern.

TVA Hürth

Zum ersten Mal überhaupt tritt der TVA Hürth in der 2. Volleyball Bundesliga an. Nach drei direkten Aufstiegen in Folge hat sich im Verein eine Menge getan. Entsprechend freuen sich alle Beteiligten auf das neue, spannende Kapitel der Vereinsgeschichte. Das Gesicht des Teams hat sich im Vergleich zur Saison davor nur marginal verändert. Trainer-Urgestein Gerd Aurbach ist aus privaten Gründen nicht mehr dabei. Da sich ein Teil der Mannschaft seit vielen Jahren kennt, herrscht ein sehr großer Zusammenhalt. Dieser soll ein Grundstein dafür sein, dass die Klasse gehalten wird. Die Favoriten um das Titelrennen sieht man in Hürth woanders. "Neben dem Top-Favoriten Mitteldeutschland haben die Teams aus Bitterfeld-Wolfen und Lindow wohl die größten Chancen", tippt der Mannschaftsverantwortliche Alexander Roozen.

Tecklenburger Land Volleys

Die Volleyballer aus dem Tecklenburger Land freuen sich auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Diese soll mit dem Klassenerhalt gekrönt werden. Dabei setzt man auf mannschaftliche Geschlossenheit und ein eingeschworenes, junges Team. Dieses konnte kurz vor Saisonbeginn den Herforder Cup in Bielefeld gewinnen. Die meisten Spieler haben bereits als Jugendliche für die "Tebu Volleys" gespielt. Darüber hinaus sollen die Strukturen im Umfeld weiter gefestigt und verbessert werden. Trainer Hendrik Rieskamp glaubt, dass der Meisterschaftsfavorit aus Mitteldeutschland kommt. "Die Chemie Volleys sind ein erstligaerfahrenes Team, das mit internationaler Besetzung und professionellen Strukturen arbeiten kann und wird. Bitterfeld wird sicherlich auch weit oben stehen."

TuB Bocholt

Mit Marinus Wouterse geht der TuB Bocholt mit einem neuen Trainer in die Saison. Der Coach soll dem Team frischen Wind einhauchen. Der Niederländer bringt viel Erfahrung mit und darf sich mit Steffan Hebbink, Rudy Schneider und Thomas Wittkowski über interessante Neuzugänge freuen. Das Grundgerüst des Teams ist geblieben. "Das Saisonziel lautet oberes Mittelfeld", weiß sein Co-Trainer Sven Böhme. Darüber hinaus will man den jungen Spielern genügend Einsatzzeiten gewähren, um sich zu entwickeln. Die Titelanwärter vermutet man in Bocholt ebenfalls in Sachsen-Anhalt. Böhme: "Mit Mitteldeutschland kommt eine Mannschaft aus der 1. Liga, die eine Menge Qualität und Erfahrung mitbringt. Bitterfeld wird sich nach dem Aufstieg von Solingen ebenfalls Hoffnungen auf die Meisterschaft machen."

USC Braunschweig

In Braunschweig geht man mit einer sehr ausgeglichenen Mannschaft in die neue Saison. Vom USC Magdeburg ist Zuspieler Alexander Abramow verpflichtet worden. Libero Björn Schnalke wird während seiner Abwesenheit aufgrund eines Auslandssemesters von seinem kleinen Bruder Nils Schnalke vertreten. Das Saisonziel ist, sich so schnell wie möglich vom Tabellenende abzusetzen und einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Trainer Thorsten Galgoneck sieht in der Saison Mitteldeutschland und Bitterfeld-Wolfen als Meisterschaftsfavoriten, gefolgt von Giesen. Der Coach des Universitäts-Sport-Clubs traut aber auch dem TVA Hürth eine Menge zu: "Aufsteiger Fischenich kann für einige Überraschungen sorgen."

VC Bitterfeld-Wolfen

Der VC Bitterfeld-Wolfen hat sich bereits in der letzten Saison ausführlich mit dem Thema Erstligaaufstieg beschäftigt. So ist es nicht verwunderlich, dass der Vize-Meister der 2. Bundesliga auch in der neuen Spielzeit um die Meisterschaft mitspielen will. Besonders freut man sich schon jetzt auf die Derbys gegen die Chemie Volleys Mitteldeutschland. Dabei setzt man auf die große mannschaftliche Geschlossenheit und den Teamgeist. Mit dem britischen Mittelblocker Andrew Clayton und dem Deutsch-Kanadier Jarron Mueller darf sich Trainer Karl Kaden über neue Spieler in seinem Team freuen. Neben der sportlichen Weiterentwicklung setzt man in Bitterfeld-Wolfen darauf, sich auch wirtschaftlich noch besser aufzustellen. Dann könnte ein Aufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga perspektivisch zu realisieren sein.

VI Frankfurt

Das Volleyball-Internat Frankfurt wird auch in der neuen Saison alles daran setzen, dass sich die Spieler in allen Bereichen verbessern. Für die Bundesstützpunktmannschaft ist die 2. Volleyball Bundesliga eine gute Möglichkeit, sich im Wettkampf mit starken Teams zu messen. Die Mannschaft hat sich zum Vorjahr nicht so sehr verändert. Mit Noah Wolf, Mika Drantmann und Louis Kunstmann gibt es dennoch ein paar neue Gesichter. Mit Kampfgeist, Wille und Leidenschaft will das Team vom Volleyball-Internat Frankfurt die Großen der Liga ärgern. "Wir werden uns in allen Spiel-Elementen stärker präsentieren können und wollen uns - gemessen am Vorjahr - auch in der Tabelle verbessern", sagt Trainer Matus Kalny. Als Titelaspiranten sehen Kalny und sein Trainerkollege Olaf Minter Mitteldeutschland und Giesen.

VV Humann Essen

Das Essener Trainerteam Jens Bräkling, Falko Hildebrand und Christoph Happe setzt auf Hingabe, Teamgeist und harte Arbeit. Mit Niko Meyer, Sascha Schneider und Tim Neufeld will man das Team im Angriff weiter verstärken. Wie sich an den Namen erkennen lässt, setzt man dabei auf die eigene Jugend. "Wir wollen uns weiter verbessern! Schön, wenn sich das am Ende der Saison auch an einem Tabellenplatz erkennen lässt", sagt Chefcoach Bräkling. In der letzten Saison erreichte der Essener Volleyballverein immerhin den siebten Rang. An die Chance, ganz oben mitzuspielen, glaubt man bei den Ruhrpott-Volleyballern aber noch nicht. "Wir erwarten einen spannenden Dreikampf zwischen Mitteldeutschland, Giesen und Bitterfeld, den wir uns gerne aus nächster Nähe anschauen", so Bräkling.

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Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd der Männer

Wer wird Meister der 2. Volleyball Bundesliga Süd? Am Samstag fällt der Startschuss für die neue Saison. Damit wird das Titelrennen eröffnet, das in diesem Jahr große Spannung verspricht. Die Teams aus Fellbach und Eltmann gelten bei einigen Experten als Favoriten. Aber es gibt noch ein paar andere Mannschaften, die durchaus oben mitspielen könnten.

Die Männermannschaften der 2. Bundesliga Süd im Überblick:

FT 1844 Freiburg

Mit Kampfgeist und einer Mischung aus Unbekümmertheit und Erfahrung will die Freiburger Turnerschaft eine gute Saison spielen. Der Vorjahresvierte startet mit einigen neuen Namen in die ersten Spiele: Paul Mauch (Jugend), Giovanni Böwer (Jugend), Oliver Hein (eigene Jugend/VYS Friedrichshafen) und Marc Zimmermann (älterer Bruder von Nationalspieler Jan Zimmermann) werden zukünftig im Zweitliga-Trikot der Freiburger zu sehen sein. Das einstige Gründungsmitglied der 1. Bundesliga gibt als Saisonziel zunächst den Nichtabstieg aus. Trainer Wolfgang Beck: "Rüsselsheim, Fellbach, Eltmann und noch einige mehr sind die Favoriten. Offensichtlich hat sich jede Mannschaft mit externen Zugängen verstärkt, während wir versuchen, nachhaltig Spieler aus der eigenen Jugend an die 2. Bundesliga heranzuführen."

GSVE Delitzsch

Erst im Jahr 1995 gegründet - trotzdem ist der GSVE Delitzsch nun seit vielen Jahren nicht aus dem Spielbetrieb der Volleyball Bundesliga wegzudenken. Diese beeindruckende Statistik belegt die größte Stärke der Sachsen: Beständigkeit. So gilt auch in der Spielzeit 2016/17 das Ziel, mit mannschaftlicher Geschlossenheit die Klasse zu halten - am besten mit einem Platz im Mittelfeld der Abschlusstabelle. Einer, der dazu beitragen soll, ist Chris Erdmann. Der 30-Jährige verstärkt das von Frank Pietronka trainierte Team aus Sachsen im Mittelblock.

L.E. Volleys

Bei den Volleyballern aus Leipzig ist der Generationswechsel voll im Gang. Insofern steht das Zusammenwachsen des Teams im Vordergrund. Als Trainer wird in der neuen Saison Thomas Bauch, der das Amt Anfang des Jahres von Steffen Busse übernommen hat, weiterhin zur Verfügung stehen. Die "Brüderhölle" [Sporthalle Brüderstraße; Anm. d. Red.] soll nach ihrer umfangreichen Renovierung wieder als Spielstätte etabliert werden. Dazu gehört auch der Austausch des alten Bandensystems in der Kult-Sporthalle: Der Verein wirft die alten PVC-Planen über Bord und wird auch andere Werbemittel, wie etwa Werbung mit Fußbodenaufklebern und die multimediale Darstellung von Sponsorenlogos, testen. Neu sind auch die VIP-Tickets, zu denen ein Catering im Oberrang gehört.

Oshino Volleys Eltmann

Die Oshino Volleys vom VC Eltmann wollen wieder oben mitspielen. Der Vize-Meister der Vorsaison hat im Kader nur wenige Veränderungen zur vorherigen Spielzeit zu verzeichnen. Der verletzungsbedingte Abgang von Rudy Dedic soll durch die Verpflichtung von Timon Schippmann (letzte Saison in der 1. Liga für Coburg/Grub) nicht weiter ins Gewicht fallen. Darüber hinaus konnte Heriberto Quero reaktiviert werden. Der inzwischen 39-Jährige spielte einst für Düren und Bühl in der 1. Liga. Mit seiner Erfahrung und Routine kann er dem Team von Trainer Milan Maric in der einen oder anderen Situation zur nötigen Sicherheit verhelfen. Mit variantenreichem Volleyball und großer Geschlossenheit hat Eltmann eine Menge vor. "Wir wollen wieder aufs Treppchen", kündigt Teammanager Rolf Werner selbstbewusst an.

SV Fellbach

Nach zwei Zweitliga-Meisterschaften in Folge muss das Ziel beim SV Fellbach eigentlich "Titelhattrick" lauten. "Das #Rote Rudel steht weiter für Emotionen, Power und Teamwork", weiß Trainer Markus Weiß. "Unser Ziel ist es, am Ende auf den ersten drei Plätzen zu landen. Der Titel-Hattrick wäre das Sahnehäubchen." Ob das gelingt, hängt natürlich auch von den Leistungen der Neuen ab. Mit dem jungen Außenangreifer Jan Jalowietzki hat sich Fellbach auf alle Fälle adäquat verstärkt. Dazu plant der Verein noch einen weiteren Transfercoup, der aber erst mit Saisonbeginn vollzogen werden soll. Den Top-Favoriten verorten die Baden-Württemberger in Franken. "In einer in der Spitze stärkeren Liga wird sich Eltmann durchsetzen, da das Team sehr eingespielt ist und sich weiter verstärkt hat", so Stephan Strohbücker, in Fellbach Vorstand Lizenzspielbetrieb. "Zusammen mit Hammelburg können wir uns ebenfalls Chancen ausrechnen. Geheimfavorit ist wie immer Freiburg. Auch auf Schwaig und Rüsselsheim darf man gespannt sein."

SV Schwaig

Mit dem SV Schwaig könnte in der Saison 2016/17 durchaus zu rechnen sein. Nach dem Rücktritt von Michael Raddatz, der aus privaten und beruflichen Gründen das Traineramt abgegeben hat, konnte Jozef Janosik (37) als versierter Nachfolger gewonnen werden. Der Slowake war zuletzt Coach des Liga-Konkurrenten Eltmann. Der frühere Nationalspieler will mit seinem neuen Team an die Vorsaison anknüpfen. Da erkämpften die Franken den siebten Tabellenplatz. Da das Gesicht der Mannschaft fast unverändert ist, darf man optimistisch sein. Darüber hinaus soll Zuspieler Laurentiu Vinatoru, der vom rumänischen Erstligisten VC Banatul Caransebes nach Schwaig wechselt, dem Team noch mehr Klasse verleihen.

TG 1862 Rüsselsheim II

In der 2. Volleyball Bundesliga setzt die TG 1862 Rüsselsheim auf junge Talente. Mit Patrick Kummer, Jannik Weber und Jonas Reinhardt verstärken gleich drei "U 20-Neuzugänge" vom Volleyball-Internat Frankfurt das Team der United Volleys Reserve. Mit Philipp Schumann (23) und Routinier Aljoscha Grabowski (2,06 Meter) rücken weitere Verstärkungen hinzu. Ziel ist es, mit erfolgshungrigen Spielern über mehrere Jahre hinweg ein Team aufzubauen, das anspruchsvollen und begeisternden Volleyball zeigt. Zudem will Cheftrainer Luis Ferràdas Talenten aus der Umgebung die Möglichkeit bieten, sich zu entwickeln. Obwohl dies Zeit benötigt, will die Mannschaft von Beginn an mit Herz und Leidenschaft zur Sache gehen. In der Rüsselsheimer Großsporthalle - nach der Sanierung jetzt mit einem Spielfeld in den Vereinsfarben ausgestattet - sollen so die Herzen der Fans erobert werden.

TGM Mainz-Gonsenheim

Nach dem hervorragenden sechsten Tabellenplatz in der vergangenen Saison setzt die TGM Mainz-Gonsenheim auch in der neuen Spielzeit auf alte Tugenden. "Wir wollen mit Teamgeist, guter Stimmung und mannschaftlicher Geschlossenheit wieder in der oberen Tabellenhälfte landen", nennt Trainerin Aline Reinhardt die Ziele. Mit Zuspieler Sebastian Sent und Diagonalangreifer Jörn Freiwald wurde das Team verstärkt. Zudem soll Klaus-Dieter Musslick als neuer Teammanager "noch mehr Professionalität in die Mannschaft bringen", sagt die frisch vermählte Reinhardt. Top-Favorit für die Meisterschaft ist aus Sicht der einzigen Trainerin im Zweitliga-Männervolleyball der VC Eltmann: "Die Mannschaft hat nach anfänglichen Problemen letzte Saison irgendwann kein Spiel mehr verloren und sich jetzt noch weiter verstärkt."

TSV GA Stuttgart

Der TSV Georgii Allianz Stuttgart musste lange um den Verbleib in der 2. Volleyball Bundesliga Süd zittern. Erst nachdem Coburg seinen Lizenzantrag zurückgezogen hatte, konnte Anfang Juli die Organisation des Spielbetriebs beginnen. Stuttgart hat insgesamt fünf junge Spieler aus dem direkten Umland als Neuzugänge zu vermelden. Die ‚Jungen‘ sollen an das Niveau der 2. Volleyball Bundesliga Süd herangeführt werden und langfristig zu Leistungsträgern heranwachsen. "Nach der kurzen Planung der 2. Liga haben wir direkt mit dem Konditionstraining losgelegt", lässt der neue Trainer Tim Schöne verlauten. Kapitän Tom Hinsken ergänzt: "Insgesamt sind sich alle einig, dass unser Ziel nur der Klassenerhalt sein kann." Der Kampfgeist des Teams, einer der wichtigsten Faktoren der letzten Saison, soll ungebrochen bleiben.

TSV Grafing

Sich auf dem Feld füreinander zerreißen und gemeinsam eine Menge Spaß haben - das soll auch in der Saison 2016/17 der Weg der Grafinger Volleyballer sein. Mit seiner "Fighting Bayrisch" Leidenschaft will der Zweitligist bei Heim- wie Auswärtsspielen die Fans begeistern. "Wir wollen so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben", gibt Teammanager Johannes Oswald als Marschroute aus. Er verrät: "Wir peilen Platz sieben an und wollen die Jugend heranführen. Die gesamte Volleyball-Abteilung soll sich weiterentwickeln." Die Heimspiele der Grafinger sollen in der neuen Saison noch attraktiver werden. Viele Aktionen sind bereits geplant und das neue Drehbandensystem bietet den Werbepartnern interessante Flächen. Ganz oben mitzuspielen, traut man sich in Grafing aber noch nicht zu. "Klarer Favorit ist der SV Fellbach, der Kader ist extrem gut besetzt. Eltmann wird dagegenhalten", glaubt Oswald.

TV/DJK Hammelburg

Das war eine Saison! Als Aufsteiger aus der Dritten Liga gekommen, ist den Hammelburger Volleyballern in ihrer ersten Zweitliga-Spielzeit direkt der Sprung auf Platz drei gelungen. Das weckt Begehrlichkeiten für die kommende Saison. Trainer Tado Karlovic glaubt: "Die Qualitäten des Teams sind in etwa die gleichen, wie im letzten Jahr und unterscheiden sich in keiner Weise vom Rest der Liga. Wir wollen Spaß haben, gut spielen und unsere Saaletalhalle füllen." Grundsätzlich schätzt der Coach die Qualität der 2. Volleyball Bundesliga Süd höher als in der Vorsaison ein: "Mit einem einstelligen Tabellenplatz wären wir deshalb sehr zufrieden!" Darüber hinaus steht das Publikum der Franken im Vordergrund. "Unter dem Label #HammelburgerJungs werden wir deshalb weiter versuchen, bei den Heimspielen bestes ‚Volleytainment‘ zu bieten", so PR-Mann und Hallensprecher Oliver Wendt.

VC Dresden

Der VC Dresden ist zurück in der 2. Volleyball Bundesliga. Nach dem Aufstieg aus der Dritten Liga Ost wird der frühere Erstligist mit Marco Donat als Trainer in die Saison 2016/17 gehen. Auch im Kader hat sich eine Menge getan. Neben Felix Weishaupt, der vom VCO Berlin nach Dresden kommt, ist das Team allerdings in erster Linie mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs ergänzt worden. Trotz einer Reihe von Abgängen (zum Beispiel hat Eric Grosche das Team verlassen) besteht die Mannschaft aus einer guten Mischung aus erfahrenen Spielern und tatendurstigen jungen Akteuren, die fast alle beim VC Dresden mit dem Volleyball begannen und die Altersklassen der eigenen Nachwuchsabteilung durchliefen. Deshalb geht es für das Team zunächst einmal darum, sich bei den Heimspielen in guter Verfassung zu präsentieren und den Abstieg zu vermeiden.

VYS Friedrichshafen

Die Volley YoungStars Friedrichshafen sind eine Bundesstützpunktmannschaft mit Sonderspielrecht. Junge Volleyballer mit großem Potenzial sollen hier weiter geformt werden. "Der Wille jedes Einzelnen, sich in jedem Training zu verbessern und das in jedem Spiel zu zeigen, steht im Vordergrund", sagt Coach Adrian Pfleghar. Das gilt auch für Max von Berg und Johannes Lelle, die sich zukünftig im Friedrichshafener Zweitliga-Trikot präsentieren werden. Darüber hinaus können in der kommenden Saison Felix Roos, Julian Weisigk und Julian Schupritt dank eines Doppelspielrechts das Friedrichshafener Publikum begeistern.

 

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