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"Nie den Gegner unterschätzen!" - Bliesens Coach Peter Lember im Interview

Dritte Liga: "Nie den Gegner unterschätzen!" - Bliesens Coach Peter Lember im Interview

13.09.2016 • Dritte Liga • Autor: TV Bliesen 515 Ansichten

Mit einem 3:0-Sieg gegen den TV Scheidt im Saarlandpokalfinale verteidigte der TV Bliesen erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. In der heißen Phase der Vorbereitung gibt Trainer Peter Lember einen Einblick in die Saisonvorbereitung, spricht über die Neuzugänge und die Konkurrenten.

"Nie den Gegner unterschätzen!" - Bliesens Coach Peter Lember im Interview - Foto: TV Bliesen

Bliesens Coach Peter Lember (Foto: TV Bliesen)

Peter, seit einem Jahr bist du nun Trainer beim TV Bliesen. Welche Eindrücke aus der letzten Saison sind bei dir am meisten hängen geblieben?

Lember: Die verrückten Zuschauer und die Stimmung aus den Heimspielen im Sportzentrum St. Wednel werde ich wohl so schnell nicht vergessen! Aber auch die harte Arbeit, die der Verein hinter den Kulissen tätigt, damit wir hier in der dritten Liga aufschlagen dürfen, ist mir im Gedächtnis geblieben.

Seit Mitte Juni befindet ihr euch nun in der Vorbereitungsphase - wie sieht das Programm aus und wie lautet dein Zwischenfazit?

Lember: Zu Beginn haben wir erst einmal an der Grundlagenausdauer gearbeitet. Das heißt der Ball blieb vorerst im Schrank und wurde durch Dinge wie Spinning, Schwimmen und Laufeinheiten ersetzt. Anschließend ging es in die Kraftausdauerphase mit sehr beliebten Workouts wie Cross-Fit, Tabata und ähnliche Dingen. Parallel dazu war auch wieder Balltraining mit Fokus auf Technikerwerb angesagt. Nach diesem Block standen die Sprungkraft und Maximalkraft im Fokus - und gleichzeitig haben wir in gruppentaktischen Balleinheiten trainiert. Derzeit befinden wir uns in der mannschaftlichen Findungsphase. Dazu dienten uns ein Trainingslager, zwei Testspiele gegen den luxemburgischen Serienmeister Strassen und das Pokalfinale am vergangenen Sonntag. Diese Woche steht nun ein Vorbereitungsturnier in Stuttgart-Fellbach auf dem Plan. In der Folgewoche treten wir im Südwestpokal an und bestreiten das Match gegen die United Volleys RheinMain am 2.Oktober. Wir sind auf einem guten Weg und haben uns was vorgenommen!

Welche Erfahrungen aus der letzten Saison haben eure Planungen für die neue Spielzeit beeinflusst?

Lember: Die Erfahrung zeigt uns eigentlich immer wieder, dass
man nicht früh genug mit der Vorbereitung anfangen kann. Man sieht immer gegen Ende der Runde wer in der Vorbereitung gut gearbeitet hat. In manchen Spielen hatten wir deutlich mehr Körner als der Gegner. Des Weiteren sollte man nie einen Gegner unterschätzen. Das haben wir letztes Jahr gegen Kriftel zu spüren bekommen. Dieses Jahr soll uns das nicht passieren.

Wie zufrieden bist du mit der Zusammensetzung des Kaders? Wie hat sich das Gesicht des Teams verändert und wie haben sich die Neuzugänge integriert?

Lember: Wir starten dieses Jahr mit 13 Spielern in die Saison und ich bin sehr zufrieden mit der Zusammensetzung. Mit Tom Weber (Außenangriff) haben wir einen Routinier aus der 1. Liga an Bord von dem wir noch lernen können und werden. Im Zuspiel haben wir uns mit Zoran Simic verstärkt der technisch und taktisch sehr viel Potential hat. Mit Jonas Weber haben wir einen noch sehr jungen Spieler nach Bliesen geholt, der unser Team ebenfalls im Außenangriff verstärkt. Seine Qualitäten konnte er schon in den Testspielen gegen Strassen unter Beweis stellen. Auf der Diagonalposition haben wir mit dem luxemburgischen Nationalspieler Steve Weber einen echten Glücksgriff gemacht. Der neunzehnjährige gilt als großes Talent und er wird sich nach späterem Einstieg sicherlich bald voll in das Team integriert haben.

Wie liefen die Tests gegen den VC Strassen? Wo siehst du eventuell noch Optimierungsbedarf?

Lember: Im ersten Spiel hat man in den ersten beiden Sätzen gesehen, dass noch die Abstimmung fehlt. Das hat sich aber in den Folgesätzen 3, 4 und 5 deutlich verbessert. Im zweiten Spiel konnte ich schon Ansätze sehen zu was das Team fähig ist auch wenn am Ende das Spiel mit 3:2 verloren wurde, was eher auf das kräftezehrende Trainingslager zurückzuführen ist. Im Zuspiel werden wir taktischen Bereich noch zulegen und zudem weiter am Aufschlag arbeiten um mit ihm deutlich mehr Druck auf den Gegner ausüben zu können.

Wie schätzt du die Liga in der kommenden Saison ein? Wer sind die Top-Favoriten? Wo siehst du dein Team in der Rangordnung?

Lember: Ich denke nicht, dass die Liga stärker sein wird als letzte Saison. Großer Favorit wird der SSC Karlsruhe sein, der mit Tim Kreutzer (vom Zweitligameister Fellbach), Stefan Pfeffinger (Erstligaerfahrung) und Jonathan Finkbeiner (vom Zweitligist Stuttgart) ernorm aufgerüstet hat. Der TV Waldgirmes und wir gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Allerdings verstehen Teams wie Kriftel, Mimmenhausen, Friedrichshafen und Sinzig auch alle ihr Handwerk in dieser Liga. Die Aufsteiger Rodheim und Radolfzell darf man nicht unterschätzen, da als sie Neulinge sicherlich frei aufspielen werden. Unseren Anspruch haben wir dieses Jahr nach oben geschraubt und wir wollen versuchen ganz vorne mitzuspielen. Wir hoffen, dass uns die Zuschauer dabei weiterhin so toll unterstützen!

 

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